Steam: 'Neue' Funktion könnte bald reihenweise Fake-Rabatte entlarven
PC-Spieler könnten bald direkt auf Steam erkennen, ob ein Rabatt wirklich günstig ist. Neue Code-Funde deuten darauf hin, dass Valve eine Anzeige zur Preisentwicklung der letzten 30 Tage einführen könnte, um falsche Angebote besser zu entlarven.
Bislang nutzen Entwickler gelegentlich einen simplen Trick, um Rabatte künstlich aufzuwerten. Dabei heben sie den Preis kurzzeitig an, um ihn danach wieder zu senken und einen massiven Preisnachlass zu bewerben. Die neue Anzeige des 30-Tage-Tiefstpreises schiebt solchen Praktiken einen Riegel vor. Kunden sehen sofort, ob das Schnäppchen tatsächlich eines ist oder ob es nur um einen Täuschungsversuch handelt.
Wie Lambda Generation auf X berichtet, wurden entsprechende Textzeilen im Code entdeckt. Völlig neu ist das Konzept allerdings nicht. In einigen Ländern der Europäischen Union ist Valve bereits seit Juni 2023 gesetzlich dazu verpflichtet, eine solche Preishistorie anzuzeigen, um die Vorgaben der sogenannten Omnibus-Richtlinie zum Verbraucherschutz zu erfüllen. In Deutschland scheint die Funktion bisher aber zumindest nicht für alle Nutzer verfügbar zu sein. Nun könnte ein weltweiter Rollout anstehen.
So sieht die Funktion bereits jetzt in einigen EU-Ländern aus
Neben der Preisverfolgung deuten Code-Analysen zudem noch auf weitere geplante Funktionen hin. So arbeitet Valve an einem System zur Schätzung der Bildwiederholrate. Das soll anhand der Hardware-Konfiguration und der Erfahrungswerte anderer Nutzer vorhersagen, wie flüssig ein Titel auf dem eigenen Rechner läuft. Eine solche Neuerung wäre auch für das Steam Deck sehr nützlich.
Zusätzlich kursieren unbestätigte Gerüchte über ein Projekt namens SteamGPT. Dabei soll es sich um eine künstliche Intelligenz für den Kundenservice handeln, die eventuell in die Anti-Cheat-Software von Spielen wie Counter-Strike 2 integriert werden könnte. Ob und wann Valve all diese Neuerungen offiziell ankündigt, bleibt vorerst abzuwarten.
Wird euch bereits der niedrigste Preis der letzten 30 Tage direkt in Steam angezeigt? Falls nicht, empfändet ihr eine solche Funktion als nützlich? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare und diskutiert mit uns!
Siehe auch:
Code-Fund enthüllt 'neues' Steam-Feature
Valve plant neben einem überarbeiteten Design für die Startseite eine weitere 'Neuerung' für seinen digitalen Spiele-Shop Steam. Einem aktuellen Fund in Programmcode zufolge arbeitet das Unternehmen an der erweiterten Einführung einer Funktion, die Spielern helfen soll, gute Angebote einfacher zu erkennen. Konkret geht es um eine Anzeige, die den niedrigsten Preis eines Spiels der letzten 30 Tage direkt auf der Shop-Seite einblendet.Bislang nutzen Entwickler gelegentlich einen simplen Trick, um Rabatte künstlich aufzuwerten. Dabei heben sie den Preis kurzzeitig an, um ihn danach wieder zu senken und einen massiven Preisnachlass zu bewerben. Die neue Anzeige des 30-Tage-Tiefstpreises schiebt solchen Praktiken einen Riegel vor. Kunden sehen sofort, ob das Schnäppchen tatsächlich eines ist oder ob es nur um einen Täuschungsversuch handelt.
Wie Lambda Generation auf X berichtet, wurden entsprechende Textzeilen im Code entdeckt. Völlig neu ist das Konzept allerdings nicht. In einigen Ländern der Europäischen Union ist Valve bereits seit Juni 2023 gesetzlich dazu verpflichtet, eine solche Preishistorie anzuzeigen, um die Vorgaben der sogenannten Omnibus-Richtlinie zum Verbraucherschutz zu erfüllen. In Deutschland scheint die Funktion bisher aber zumindest nicht für alle Nutzer verfügbar zu sein. Nun könnte ein weltweiter Rollout anstehen.
So sieht die Funktion bereits jetzt in einigen EU-Ländern aus
Externe Tools bleiben weiterhin relevant
Obwohl die native Integration einer solchen Funktion in Steam für den durchschnittlichen Nutzer einen großen Vorteil darstellt, behalten externe Werkzeuge wohl ihre Daseinsberechtigung. Plattformen wie SteamDB oder Browser-Erweiterungen wie Augmented Steam bieten weiterhin tiefere Einblicke. Sie zeigen historische Tiefstpreise über Jahre hinweg an und vergleichen regionale Kosten. Für besonders ambitionierte Schnäppchenjäger greift die geplante 30-Tage-Ansicht also möglicherweise zu kurz.Neben der Preisverfolgung deuten Code-Analysen zudem noch auf weitere geplante Funktionen hin. So arbeitet Valve an einem System zur Schätzung der Bildwiederholrate. Das soll anhand der Hardware-Konfiguration und der Erfahrungswerte anderer Nutzer vorhersagen, wie flüssig ein Titel auf dem eigenen Rechner läuft. Eine solche Neuerung wäre auch für das Steam Deck sehr nützlich.
Zusätzlich kursieren unbestätigte Gerüchte über ein Projekt namens SteamGPT. Dabei soll es sich um eine künstliche Intelligenz für den Kundenservice handeln, die eventuell in die Anti-Cheat-Software von Spielen wie Counter-Strike 2 integriert werden könnte. Ob und wann Valve all diese Neuerungen offiziell ankündigt, bleibt vorerst abzuwarten.
Wird euch bereits der niedrigste Preis der letzten 30 Tage direkt in Steam angezeigt? Falls nicht, empfändet ihr eine solche Funktion als nützlich? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare und diskutiert mit uns!
Zusammenfassung
- Valve plant in Steam eine Anzeige des 30-Tage-Tiefstpreises pro Spiel
- Damit sollen künstlich aufgeblähte Rabatte schneller auffallen
- Code-Funde deuten auf einen breiteren Rollout der Funktion weltweit
- In Teilen der EU gibt es die Preishistorie bereits seit Juni 2023
- Externe Tools wie SteamDB liefern weiter detailliertere Preisvergleiche
- Weiterer Code liefert Hinweise auf FPS-Schätzung und SteamGPT
Siehe auch:
- Disney löscht überraschend 15 weitere PC-Spiele aus Steam-Store
- Steam-Hardware-Umfrage zeigt, wie hart die RAM-Krise Gamer trifft
- Steam bekommt Design-Update: So sieht die neue Startseite aus
- SteamOS 3.8: Valve bringt echtes Mega-Update für das Steam Deck
- Steam-Rekord 2025: Gamer downloaden 3167 GB jede einzelne Sekunde
Thema:
Beliebte Steam-Downloads
Beiträge zum Thema im Forum
Beliebt im Preisvergleich
- Adventure/RPG:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Gegen US-Zahlungssysteme: Der digitale Euro nimmt wichtige Hürde
- One UI 9: Samsung erweitert interne Tests - diese 22 Geräte sind dabei
- China hat stärksten Supercomputer der Welt, ganz ohne Nvidia und Co.
- Sicherheitsvorfall bei LastPass: Angreifer erbeuten Kundendaten
- Störung im Funk-System der Bahn: Alle Züge standen nachts still
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Prime Day 2026 - Tag 2: Amazons beste Technik-Deals im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen