Microsoft stellt in diesem Jahr ein Office-Dienstprogramm ein
Microsoft entfernt ein langjähriges Werkzeug aus Access. Entwickler und IT-Profis müssen sich demnächst umstellen, da das Programm ersatzlos gestrichen wird. Ab Juni 2026 ist endgültig Schluss mit dem bekannten Vergleichs-Utility.
Der Konzern verweist zur Begründung auf veraltete Abhängigkeiten. Database Compare basiere auf Komponenten, die nicht mehr verfügbar seien und auf vielen aktuellen Office-Installationen nicht mehr zuverlässig starteten. Da Microsoft keine aktualisierten Bausteine bereitstellen kann, wird das Programm aus künftigen Installationen entfernt.
Wie die Microsoft TechCommunity berichtet, betrifft die Entscheidung Access 2019 in Volumenlizenz-Plänen ebenso wie Access 2021 und Access 2024. Dies gilt sowohl für Office-Pakete als auch für die jeweiligen Einzelversionen. Auch Abonnenten von Microsoft 365 verlieren das Werkzeug.
Zum Stichtag werden sowohl die ausführbare Datei als auch zugehörige DLL-Bibliotheken und Konfigurationsdateien entfernt. Diese Dateien waren für Datenbankverbindungen, Berichte und die Vergleichsfunktionen zuständig. Damit endet der Einsatz des eigenständigen Desktop-Werkzeugs.
Als Alternativen nennt Microsoft verschiedene externe Werkzeuge. AccessDiff vergleicht etwa sämtliche Objekte einer Access-Datenbank inklusive Code-Modulen und Abfragen. AccdbMerge konzentriert sich auf das Vergleichen und Zusammenführen von Tabellen, Formularen und weiteren Objekten. DataWeigher synchronisiert Datensätze visuell, während Total Access Detective Unterschiede unter anderem in Makros, Modulcode und Textblöcken analysiert.
Nutzt ihr Database Compare noch aktiv in euren Projekten oder seid ihr bereits auf andere Werkzeuge umgestiegen? Schreibt eure Erfahrungen und Empfehlungen in die Kommentare!
Siehe auch:
Abschied vom Datenbank-Vergleich
Microsoft stellt das Programm Database Compare für Microsoft Access endgültig ein. Das Dienstprogramm, das vor allem von Entwicklern und IT-Fachleuten zum Vergleich von Datenbankstrukturen genutzt wurde, soll im Juni 2026 wegfallen. Das unter dem Dateinamen DATABASECOMPARE.EXE geführte Tool konnte bisher zwei Access-Datenbanken gegenüberstellen, um Änderungen am Schema oder strukturelle Unterschiede zu erkennen.Der Konzern verweist zur Begründung auf veraltete Abhängigkeiten. Database Compare basiere auf Komponenten, die nicht mehr verfügbar seien und auf vielen aktuellen Office-Installationen nicht mehr zuverlässig starteten. Da Microsoft keine aktualisierten Bausteine bereitstellen kann, wird das Programm aus künftigen Installationen entfernt.
Wie die Microsoft TechCommunity berichtet, betrifft die Entscheidung Access 2019 in Volumenlizenz-Plänen ebenso wie Access 2021 und Access 2024. Dies gilt sowohl für Office-Pakete als auch für die jeweiligen Einzelversionen. Auch Abonnenten von Microsoft 365 verlieren das Werkzeug.
Technischer Hintergrund und Aufbau
Die ausführbare Datei liegt in der Regel im DCF-Ordner der Office-Installation, häufig zusammen mit Microsoft Spreadsheet Compare in der Professional-Plus-Edition oder in Microsoft 365. Database Compare wurde entwickelt, um Migrationsprozesse in Unternehmensumgebungen zu unterstützen und Versionskonflikte bei gemeinsam genutzten Datenbanken zu verringern.Zum Stichtag werden sowohl die ausführbare Datei als auch zugehörige DLL-Bibliotheken und Konfigurationsdateien entfernt. Diese Dateien waren für Datenbankverbindungen, Berichte und die Vergleichsfunktionen zuständig. Damit endet der Einsatz des eigenständigen Desktop-Werkzeugs.
Dies gilt für:
- Access 2019 mit Volumenlizenz und Enterprise-Pläne
- Access 2021, Access 2024 und Microsoft 365-Abonnements
- Access 2021 und Access 2024 als Teil der unbefristeten Lizenzen für Office 2021 und Office 2024 (Einzelversionen)
Übergang und externe Alternativen
Stichtag für die Einstellung ist der 20. Juni 2026. Bis dahin können vorhandene Installationen weiter genutzt werden, danach ist kein offizieller Download mehr möglich. Microsoft empfiehlt Nutzern, rechtzeitig auf Lösungen anderer Anbieter umzusteigen und Arbeitsabläufe entsprechend anzupassen.Als Alternativen nennt Microsoft verschiedene externe Werkzeuge. AccessDiff vergleicht etwa sämtliche Objekte einer Access-Datenbank inklusive Code-Modulen und Abfragen. AccdbMerge konzentriert sich auf das Vergleichen und Zusammenführen von Tabellen, Formularen und weiteren Objekten. DataWeigher synchronisiert Datensätze visuell, während Total Access Detective Unterschiede unter anderem in Makros, Modulcode und Textblöcken analysiert.
Nutzt ihr Database Compare noch aktiv in euren Projekten oder seid ihr bereits auf andere Werkzeuge umgestiegen? Schreibt eure Erfahrungen und Empfehlungen in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Microsoft stellt das Dienstprogramm Database Compare endgültig ein
- Das Programm diente zum Vergleich zweier Access-Datenbankstrukturen
- Veraltete Abhängigkeiten und fehlende Komponenten erzwingen das Ende
- Der Stichtag für die Einstellung ist der 20. Juni 2026
- Betroffen sind Access 2019, 2021, 2024 und Microsoft-365-Abonnenten
- Alle zugehörigen DLL-Bibliotheken und Konfigurationsdateien werden gelöscht
- Drittanbieter wie AccessDiff oder AccdbMerge dienen als Alternativen
Siehe auch:
- Windows 11: Microsoft stellt Notfall-Patch bereit - Fix für Office-Problem
- Copilot-App: Auto-Installation für alle Office-Abonnenten außerhalb EU
- Microsoft entgeht neuer Strafe der EU: Entbündelung von Office & Teams
- Umstieg leicht gemacht: LibreOffice verbessert Microsoft-Kompatibilität
- Support-Ende: 0patch verlängert Lebensdauer von Office 2016 /2019
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