Support-Ende: 0patch verlängert Lebensdauer von Office 2016 /2019
Microsoft beendet den Support für Office 2016 und 2019 im Oktober 2025. Die slowenische Firma 0patch will diese Versionen mit Sicherheits-Mikropatches weiter absichern - für deutlich weniger Geld als Microsofts Alternativen.
Das Besondere an 0patch sind die sogenannten Mikropatches. Diese werden direkt in den Arbeitsspeicher geladen und beheben Schwachstellen, ohne dass Dateien verändert oder Systeme neu gestartet werden müssen. Nutzer bemerken die Patch-Installation während der Arbeit nicht.
Die Kosten für 0patch Pro betragen 24,95 Euro plus Mehrwertsteuer pro PC oder Server und Jahr. Unternehmen, die eine zentrale Verwaltung der Updates benötigen, können auf 0patch Enterprise zurückgreifen, das 34,95 Euro plus Mehrwertsteuer pro PC und Jahr kostet.
Die Preise liegen teilweise deutlich unter Microsofts Alternativen: Office 2024 kostet Unternehmen zwischen rund 700 (LTSC-Version) und 900 Euro (Volumenlizenz Standard, je Lizenz), während Microsoft 365-Abonnements jährlich zwischen rund sechs und 20 Euro und 100 Euro pro Nutzer kosten.
Die 0patch-Lizenzen umfassen nicht nur Office-Patches, sondern auch Fixes für Windows-Systeme, Zero-Day-Schwachstellen und Probleme, die Microsoft nicht beheben möchte. Eine einzige Lizenz deckt sowohl Office 2016 / 2019 als auch Windows 10 22H2 ab, das ebenfalls im Oktober 2025 aus dem Support fällt.
Das System funktioniert über einen Windows-Dienst, der beim Start von Anwendungen prüft, ob Mikropatches verfügbar sind, und diese dann in den Speicher injiziert. Im Gegensatz zu Microsoft-Updates bleiben die Original-Dateien dabei unverändert. Allerdings bleibt abzuwarten, wie schnell 0patch auf neue Sicherheitslücken reagieren kann und ob die Patches die gleiche Qualität wie Microsofts Updates erreichen.
Was haltet ihr von dieser Alternative zu Microsofts Support-Ende? Würdet ihr 0patch als Lösung für eure Office-Installation nutzen oder lieber auf neuere Versionen umsteigen?
Siehe auch:
0patch übernimmt Office-Sicherheit nach Microsoft
Am 14. Oktober 2025 endet Microsofts Support für Office 2016 und Office 2019. Das Unternehmen plant keine Verlängerung oder erweiterte Sicherheitsupdates für diese Versionen. Während die Anwendungen weiterhin funktionieren, entstehen dadurch Sicherheitslücken, die von Angreifern ausgenutzt werden können. Ähnlich wie bei Windows-Versionen will nun das slowenische Unternehmen Acros Security mit seiner 0patch-Lösung auch hier als Alternative einspringen.Das Besondere an 0patch sind die sogenannten Mikropatches. Diese werden direkt in den Arbeitsspeicher geladen und beheben Schwachstellen, ohne dass Dateien verändert oder Systeme neu gestartet werden müssen. Nutzer bemerken die Patch-Installation während der Arbeit nicht.
Die Kosten für 0patch Pro betragen 24,95 Euro plus Mehrwertsteuer pro PC oder Server und Jahr. Unternehmen, die eine zentrale Verwaltung der Updates benötigen, können auf 0patch Enterprise zurückgreifen, das 34,95 Euro plus Mehrwertsteuer pro PC und Jahr kostet.
Die Preise liegen teilweise deutlich unter Microsofts Alternativen: Office 2024 kostet Unternehmen zwischen rund 700 (LTSC-Version) und 900 Euro (Volumenlizenz Standard, je Lizenz), während Microsoft 365-Abonnements jährlich zwischen rund sechs und 20 Euro und 100 Euro pro Nutzer kosten.
Bewährtes Konzept mit Erfahrung
Acros Security verfügt bereits über Erfahrung mit solchen Support-Übernahmen. Das Unternehmen sichert Windows 7, Windows Server 2008 R2, mehrere Windows 10-Versionen sowie Office 2010 und 2013 ab. Nach Angaben von 0patch werden die Office-Patches mindestens drei Jahre lang bereitgestellt - bei entsprechender Nachfrage auch länger.Die 0patch-Lizenzen umfassen nicht nur Office-Patches, sondern auch Fixes für Windows-Systeme, Zero-Day-Schwachstellen und Probleme, die Microsoft nicht beheben möchte. Eine einzige Lizenz deckt sowohl Office 2016 / 2019 als auch Windows 10 22H2 ab, das ebenfalls im Oktober 2025 aus dem Support fällt.
Vorbereitung läuft bereits
Unternehmen und Privatnutzer können bereits mit der Vorbereitung beginnen. 0patch bietet kostenlose Testversionen an - Enterprise-Kunden erhalten 30 Tage Probezeit, während Privatnutzer zumindest Zero-Day-Updates kostenlos erhalten. Die Installation erfolgt über einen Agenten, der sich automatisch mit dem 0patch-Konto verbindet.Das System funktioniert über einen Windows-Dienst, der beim Start von Anwendungen prüft, ob Mikropatches verfügbar sind, und diese dann in den Speicher injiziert. Im Gegensatz zu Microsoft-Updates bleiben die Original-Dateien dabei unverändert. Allerdings bleibt abzuwarten, wie schnell 0patch auf neue Sicherheitslücken reagieren kann und ob die Patches die gleiche Qualität wie Microsofts Updates erreichen.
Was haltet ihr von dieser Alternative zu Microsofts Support-Ende? Würdet ihr 0patch als Lösung für eure Office-Installation nutzen oder lieber auf neuere Versionen umsteigen?
Zusammenfassung
- Support für Office 2016 und 2019 endet am 14. Oktober 2025 bei Microsoft
- Acros Security bietet mit 0patch alternative Sicherheitsupdates als Lösung an
- Mikropatches werden ohne Systemneustart direkt in den Arbeitsspeicher geladen
- Kosten liegen bei 24,95 Euro (Pro) bzw. 34,95 Euro (Enterprise) pro Jahr
- Patches werden mindestens drei Jahre lang bereitgestellt, bei Bedarf länger
- Lizenzen decken auch Windows-Systeme und Zero-Day-Schwachstellen ab
- Installation erfolgt über einen Agenten, der sich mit dem 0patch-Konto verbindet
Siehe auch:
- LibreOffice vs. Microsoft: keine Telemetrie, Offline-Nutzung & PGP
- Office-Ausfall: Microsoft 365-Dienste von Störung betroffen (Update)
- LibreOffice disst Microsoft, startet Leitfaden zur ODF-Migration
- Microsoft warnt: Alte Office-Apps verlieren Zugriff auf Sprachfunktionen
- Support-Ende: Microsoft verlängert Office-Updates für Windows 10
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