Roboter erschreckt ältere Frau auf offener Straße und wird verhaftet
Ein humanoider Roboter hat in der chinesischen Metropole Macau einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz ausgelöst. Eine Seniorin erschrak auf einem schmalen Gehweg derart vor der Maschine, dass Beamte den Androiden kurzerhand abführen mussten.
Das Ereignis trug sich in der Nähe eines Wohnkomplexes zu. Die Seniorin war gegen 21 Uhr in ihr Smartphone vertieft und blieb unvermittelt stehen. Der Roboter, der den schmalen Weg ebenfalls nutzte, stoppte direkt hinter ihr. Als sich die Frau umdrehte, erschrak sie durch die leuchtenden Sensoren und die menschenähnliche Gestalt im Dunkeln derart, dass sie lautstark schrie.
Bei dem Roboter handelt es sich um das Modell Unitree G1 des Herstellers Unitree Robotics. Der Kaufpreis für das Basismodell liegt bei 16.000 US-Dollar (etwa 13.917 Euro). Chinesische Ingenieure entwickelten die bipedale Maschine für eine hohe Beweglichkeit. Ausgestattet mit Tiefenkameras und LiDAR-Sensoren zur Hinderniserkennung, wird das kompakte Modell oft für die Forschung eingesetzt.
Macau ist als Glücksspielmetropole bekannt und zeichnet sich durch eine extrem dichte Bebauung aus. Die schmalen Gehwege lassen oft kaum Platz für Fußgänger, was die Begegnung mit der Technik verschärfte. Trotz fortschrittlicher Sensorik zur Vermeidung von Kollisionen konnte die Maschine die emotionale Stressreaktion der Passantin nicht verhindern.
Die Frau klagte nach dem Schreck über Unwohlsein und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sie verließ das Spital nach einer kurzen Untersuchung unverletzt und verzichtete auf eine Anzeige. Die Polizei ermahnte den 50-jährigen Betreiber zu mehr Vorsicht. Er erhielt den Roboter anschließend auch zurück.
Wie steht ihr zum Einsatz von Robotern auf engen Gehwegen? Findet ihr die Reaktion der Polizei angemessen oder übertrieben? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Kurioser Polizeieinsatz in Macau
Ein ungewöhnlicher Polizeieinsatz in der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau sorgt für Aufsehen. Eine 70-jährige Frau geriet am späten Abend in Panik, als sie auf einem Gehweg plötzlich einem humanoiden Roboter gegenüberstand. Die herbeigerufene Polizei beendete die Situation, indem sie die Maschine in Gewahrsam nahm. Das zeigt die - vor allem in Asien bzw. China stark zunehmende - wachsende Präsenz autonomer Systeme im öffentlichen Raum.Das Ereignis trug sich in der Nähe eines Wohnkomplexes zu. Die Seniorin war gegen 21 Uhr in ihr Smartphone vertieft und blieb unvermittelt stehen. Der Roboter, der den schmalen Weg ebenfalls nutzte, stoppte direkt hinter ihr. Als sich die Frau umdrehte, erschrak sie durch die leuchtenden Sensoren und die menschenähnliche Gestalt im Dunkeln derart, dass sie lautstark schrie.
Maschine von Polizisten abgeführt
Wie die Macau Post berichtet (via derStandard), rief die Frau dem Gerät entgegen, dass ihr Herz rase. Sie fragte erzürnt, ob es verrückt sei. Passanten filmten die Szene, die damit endete, dass zwei Polizisten den Roboter abführten. Einer der Beamten legte seine Hand auf die Schulter der Maschine, was den Eindruck einer echten Verhaftung erweckte.Bei dem Roboter handelt es sich um das Modell Unitree G1 des Herstellers Unitree Robotics. Der Kaufpreis für das Basismodell liegt bei 16.000 US-Dollar (etwa 13.917 Euro). Chinesische Ingenieure entwickelten die bipedale Maschine für eine hohe Beweglichkeit. Ausgestattet mit Tiefenkameras und LiDAR-Sensoren zur Hinderniserkennung, wird das kompakte Modell oft für die Forschung eingesetzt.
Betreiber muss vorsichtiger sein
Mit Forschung hatte der Seniorenschreck allenfalls indirekt zu tun: Ein lokales Bildungszentrum nutzte den Roboter seit sechs Monaten für Werbeaktionen an touristischen Orten. Zum Zeitpunkt des Vorfalls wurde die Einheit durch vorprogrammierte Abläufe und direkte Fernsteuerung durch einen Ingenieur überwacht. Der Verantwortliche erklärte später, das Gerät habe lediglich gewartet, bis der Weg frei wurde.Macau ist als Glücksspielmetropole bekannt und zeichnet sich durch eine extrem dichte Bebauung aus. Die schmalen Gehwege lassen oft kaum Platz für Fußgänger, was die Begegnung mit der Technik verschärfte. Trotz fortschrittlicher Sensorik zur Vermeidung von Kollisionen konnte die Maschine die emotionale Stressreaktion der Passantin nicht verhindern.
Die Frau klagte nach dem Schreck über Unwohlsein und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sie verließ das Spital nach einer kurzen Untersuchung unverletzt und verzichtete auf eine Anzeige. Die Polizei ermahnte den 50-jährigen Betreiber zu mehr Vorsicht. Er erhielt den Roboter anschließend auch zurück.
Wie steht ihr zum Einsatz von Robotern auf engen Gehwegen? Findet ihr die Reaktion der Polizei angemessen oder übertrieben? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Seniorin erschrak nachts vor einem humanoiden Roboter auf einem Gehweg
- Der Vorfall ereignete sich in der Sonderverwaltungszone Macau in China
- Leuchtende Sensoren und menschenähnliche Gestalt lösten Panik aus
- Zwei Polizisten führten den Roboter wie bei einer echten Verhaftung ab
- Es handelt sich um das Modell Unitree G1 mit einem Preis von 16000 Dollar
- Ein Bildungszentrum nutzte den Roboter seit sechs Monaten für Werbezwecke
- Die Frau wurde im Krankenhaus untersucht und verzichtete auf eine Anzeige
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