Honor zeigt Smartphone mit Roboter-Arm und tanzenden Roboter
Der chinesische Smartphone-Hersteller Honor hat auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona unter anderem ein ungewöhnliches "Robot Phone" vorgestellt. Dieses verfügt über einen Roboter-Arm, an dem die Hauptkamera montiert ist.
Über den hauseigenen KI-Assistenten lässt sich die Kamera per Sprachbefehl steuern, sie reagiert sogar mit nickenden Bewegungen auf Ja- oder Nein-Fragen. Optisch erinnert das Konzept an die Osmo-Kamerareihe des chinesischen Drohnenherstellers DJI. Honor plant, das Gerät in der zweiten Jahreshälfte zunächst in China auf den Markt zu bringen.
Roboter-Arm eingeklappt...
...und bei aktiver Kamera
Branchenexperten sehen in der Präsentation vor allem einen Marketing-Schachzug. Francisco Jeronimo vom Marktforschungsinstitut IDC sprach von einem Impuls, um internationale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ob sich das vermutlich hochpreisige und technisch komplexe Gerät gut verkaufen wird, bleibe jedoch fraglich.
Was die Robotik angeht, blieb es letztlich auch nicht beim Kamera-Arm des oben genannten Smartphones. Honor ließ auch einen richtigen humanoiden Roboter auf der Bühne erscheinen, der die Fähigkeiten der hauseigenen Entwickler beweisen sollte. Und wärend solche Systeme anderswo langsam über die Bühne staken und letztlich umfallen, verblüffte der Honor-Roboter mit flüssigen Tanz-Bewegungen.
Siehe auch:
- Honor zeigte auf dem MWC in Barcelona ein neuartiges Robot Phone
- Eine ausfahrbare Kamera am Roboterarm verfolgt Personen automatisch
- Die Kamera lässt sich per Sprachbefehl über den KI-Assistenten steuern
- Branchenexperten sehen in der Präsentation vor allem einen Marketingcoup
- Das Magic V6 ist mit 8,75 Millimetern ein besonders schlankes Foldable
- Der Marktstart des Robot Phone ist für die zweite Jahreshälfte geplant
- Ein humanoider Roboter verblüffte das Publikum mit flüssigem Tanzen
Arm reagiert auf Fragen
Das Robot Phone sorgte bei der Präsentation des Herstellers für besonderes Aufsehen. Herzstück ist eine ausfahrbare Kamera, die an einem kleinen Roboterarm befestigt ist. Angetrieben von einem Motor kann sie Personen oder Objekte automatisch verfolgen.Über den hauseigenen KI-Assistenten lässt sich die Kamera per Sprachbefehl steuern, sie reagiert sogar mit nickenden Bewegungen auf Ja- oder Nein-Fragen. Optisch erinnert das Konzept an die Osmo-Kamerareihe des chinesischen Drohnenherstellers DJI. Honor plant, das Gerät in der zweiten Jahreshälfte zunächst in China auf den Markt zu bringen.
Roboter-Arm eingeklappt...
...und bei aktiver Kamera
Branchenexperten sehen in der Präsentation vor allem einen Marketing-Schachzug. Francisco Jeronimo vom Marktforschungsinstitut IDC sprach von einem Impuls, um internationale Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ob sich das vermutlich hochpreisige und technisch komplexe Gerät gut verkaufen wird, bleibe jedoch fraglich.
Beeindruckender Roboter
Parallel dazu stellte Honor das Magic V6 vor, sein neuestes Foldable. Mit einer Dicke von 8,75 Millimetern im geschlossenen Zustand ist es nochmals schlanker als der Vorgänger und bewegt sich auf dem Niveau aktueller Premium-Smartphones. Ausgestattet ist das Gerät mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 Prozessor von Qualcomm sowie einem besonders leistungsstarken Akku. Der Verkaufsstart in China ist für März geplant, internationale Märkte sollen später im Jahr folgen. Preise nannte Honor noch nicht.Was die Robotik angeht, blieb es letztlich auch nicht beim Kamera-Arm des oben genannten Smartphones. Honor ließ auch einen richtigen humanoiden Roboter auf der Bühne erscheinen, der die Fähigkeiten der hauseigenen Entwickler beweisen sollte. Und wärend solche Systeme anderswo langsam über die Bühne staken und letztlich umfallen, verblüffte der Honor-Roboter mit flüssigen Tanz-Bewegungen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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