Seagate liefert jetzt Festplatten mit 44 Terabyte in Stückzahlen aus
Der Hersteller Seagate hat eine neue Festplatten-Generation verfügbar, die mit Speicherkapazitäten von bis zu 44 Terabyte ausgestattet ist. Entsprechende Produkte werden nach Angaben des Unternehmens bereits in größeren Stückzahlen an Kunden geliefert.
Die Technologie der neuen Festplatten basiert auf dem Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR)-Verfahren. Dabei wird die Oberfläche der Festplatte beim Schreiben kurzzeitig mit einem Laser erhitzt. Dadurch lassen sich deutlich höhere Datendichten erreichen, ohne die langfristige Stabilität der gespeicherten Informationen zu beeinträchtigen. Über Jahre hinweg galt HAMR in der Branche als vielversprechende, aber schwer umsetzbare Zukunftstechnologie. Seagate sieht den Durchbruch inzwischen aber als erreicht an.
Mit der neuen Plattform will das Unternehmen nicht bei 44 Terabyte stehen bleiben. Laut Entwicklungsplan soll die Speicherdichte langfristig von derzeit gut vier Terabyte pro Magnetscheibe auf rund zehn Terabyte steigen. Das könnte perspektivisch Festplatten mit bis zu 100 Terabyte Gesamtkapazität ermöglichen.
Seagate argumentiert, dass größere Laufwerke auch die Effizienz von Rechenzentren steigern. In einer Installation mit einem Exabyte Speicherkapazität könnten die neuen Festplatten laut Unternehmensangaben die Infrastruktur-Effizienz um etwa 47 Prozent verbessern. Gleichzeitig ließen sich der benötigte Platz im Rechenzentrum sowie der Energieverbrauch deutlich reduzieren.
Siehe auch:
Speicher für Datenzentren
Die Laufwerke firmieren unter der Bezeichnung "Mozaic 4+" und sind vor allem für große Cloud-Rechenzentren gedacht. Bei den ersten Kunden, die bereits nennenswerte Stückzahlen erhalten, handelt es sich entsprechend um zwei nicht namentlich genannte Hyperscale-Cloudanbieter.Die Technologie der neuen Festplatten basiert auf dem Heat-Assisted Magnetic Recording (HAMR)-Verfahren. Dabei wird die Oberfläche der Festplatte beim Schreiben kurzzeitig mit einem Laser erhitzt. Dadurch lassen sich deutlich höhere Datendichten erreichen, ohne die langfristige Stabilität der gespeicherten Informationen zu beeinträchtigen. Über Jahre hinweg galt HAMR in der Branche als vielversprechende, aber schwer umsetzbare Zukunftstechnologie. Seagate sieht den Durchbruch inzwischen aber als erreicht an.
Mit der neuen Plattform will das Unternehmen nicht bei 44 Terabyte stehen bleiben. Laut Entwicklungsplan soll die Speicherdichte langfristig von derzeit gut vier Terabyte pro Magnetscheibe auf rund zehn Terabyte steigen. Das könnte perspektivisch Festplatten mit bis zu 100 Terabyte Gesamtkapazität ermöglichen.
Bedarf ist da
Für die Betreiber von Datenzentren kommt die Verfügbarkeit solcher Speicher gerade recht. Denn insbesondere die KI-Ära treibt den Bedarf massiv in die Höhe. KI-Modelle werden mit riesigen Datenmengen trainiert - darunter Videos, Protokolle, Trainingsdatensätze oder synthetisch erzeugte Inhalte. Der Großteil dieser Daten wird aus Kostengründen nicht auf teurem Flash-Speicher, sondern auf klassischen Festplatten abgelegt.Seagate argumentiert, dass größere Laufwerke auch die Effizienz von Rechenzentren steigern. In einer Installation mit einem Exabyte Speicherkapazität könnten die neuen Festplatten laut Unternehmensangaben die Infrastruktur-Effizienz um etwa 47 Prozent verbessern. Gleichzeitig ließen sich der benötigte Platz im Rechenzentrum sowie der Energieverbrauch deutlich reduzieren.
Zusammenfassung
- Seagate liefert neue Mozaic-4+-Festplatten mit bis zu 44 Terabyte
- Die Laufwerke richten sich vor allem an große Cloud-Rechenzentren
- Zwei Hyperscale-Cloudanbieter erhalten bereits größere Stückzahlen
- Die HAMR-Technologie erhitzt die Oberfläche beim Schreiben per Laser
- Langfristig sollen Festplatten mit bis zu 100 Terabyte möglich werden
- KI-Training erzeugt enormen Bedarf an kostengünstigem Speicherplatz
- Größere Laufwerke steigern die Effizienz von Rechenzentren erheblich
Siehe auch:
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Seagates Aktienkurs in Euro
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