Nach der Mega-Übernahme:
Paramount+ und HBO Max werden vereint
Der US-Medienkonzern Paramount Skydance will nach der Übernahme des Konkurrenten Warner Bros. Discovery nun die Streamingplattformen beider Unternehmen verschmelzen. Paramount+ wird also mit HBO Max zu einem gemeinsamen Dienst zusammengeführt.
Die Ankündigung folgt nur wenige Tage nach der Einigung über die Übernahme von Warner Bros. Discovery, dem Mutterkonzern von HBO. Zuvor hatte Netflix seine Übernahmepläne aufgegeben, unter anderem wegen politischen Drucks und eines höheren Angebots von Paramount Skydance.
Ellison betonte, dass die Marke HBO eigenständig bleiben solle. "HBO sollte HBO bleiben", erklärte er und verwies auf den hohen Markenwert und die kreative Stärke des Senders. Produktionen wie "The Pitt" oder "A Knight of the Seven Kingdoms" könnten aber zukünftig neben Formaten aus dem Paramount-Portfolio wie "South Park" oder "Yellowstone" auf einer gemeinsamen Plattform verfügbar sein. Sein persönlicher Favorit aus dem HBO-Katalog sei "Game of Thrones", sagte Ellison.
Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery mit einem geschätzten Volumen von 110 Milliarden Dollar dürfte allerdings erneut die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Ohne Abspaltungen würden große Teile der Film-, Fernseh- und Nachrichtenlandschaft unter einem Dach vereint - darunter die Studios von Warner Bros. und Paramount sowie die Sender CBS und CNN. Ellison zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die Behörden zustimmen werden.
Der Streamingmarkt hat sich in den vergangenen Jahren deutlich konsolidiert, nachdem die zahlreichen neuen Angebote es kaum noch schafften, Nutzer zu immer weiteren Abos zu überreden. So gehört Hulu beispielsweise inzwischen vollständig zu Disney, das zudem Bündelangebote mit Disney+ und ESPN+ vertreibt.
Siehe auch:
HBO bleibt eigenständig
Das kündigte Vorstandschef David Ellison am Montag in einer Telefonkonferenz mit Investoren an. Durch die Zusammenlegung komme man derzeit auf etwas mehr als 200 Millionen Direktabonnenten weltweit. Damit sehe sich das Unternehmen gut aufgestellt, um mit den führenden Anbietern der Branche mitzuhalten.Die Ankündigung folgt nur wenige Tage nach der Einigung über die Übernahme von Warner Bros. Discovery, dem Mutterkonzern von HBO. Zuvor hatte Netflix seine Übernahmepläne aufgegeben, unter anderem wegen politischen Drucks und eines höheren Angebots von Paramount Skydance.
Ellison betonte, dass die Marke HBO eigenständig bleiben solle. "HBO sollte HBO bleiben", erklärte er und verwies auf den hohen Markenwert und die kreative Stärke des Senders. Produktionen wie "The Pitt" oder "A Knight of the Seven Kingdoms" könnten aber zukünftig neben Formaten aus dem Paramount-Portfolio wie "South Park" oder "Yellowstone" auf einer gemeinsamen Plattform verfügbar sein. Sein persönlicher Favorit aus dem HBO-Katalog sei "Game of Thrones", sagte Ellison.
Welle der Konsolidierung
David Ellison ist der Sohn von Larry Ellison, dem Mitgründer des Software-Konzerns Oracle. Dessen Produktionsfirma Skydance hatte Paramount bereits im Sommer übernommen und damit die Kontrolle über Marken wie CBS und die Filmstudios von Paramount Pictures erlangt. Der rund acht Milliarden Dollar schwere Deal wurde nach eingehender Prüfung von der US-Regierung genehmigt.Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery mit einem geschätzten Volumen von 110 Milliarden Dollar dürfte allerdings erneut die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Ohne Abspaltungen würden große Teile der Film-, Fernseh- und Nachrichtenlandschaft unter einem Dach vereint - darunter die Studios von Warner Bros. und Paramount sowie die Sender CBS und CNN. Ellison zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die Behörden zustimmen werden.
Der Streamingmarkt hat sich in den vergangenen Jahren deutlich konsolidiert, nachdem die zahlreichen neuen Angebote es kaum noch schafften, Nutzer zu immer weiteren Abos zu überreden. So gehört Hulu beispielsweise inzwischen vollständig zu Disney, das zudem Bündelangebote mit Disney+ und ESPN+ vertreibt.
Zusammenfassung
- Paramount+ und HBO Max werden zu einem gemeinsamen Streamingdienst vereint
- Vorstandschef David Ellison verkündete die Fusion am Montag vor Investoren
- Der vereinte Dienst kommt auf über 200 Millionen Direktabonnenten weltweit
- Die Marke HBO soll trotz der Zusammenlegung eigenständig erhalten bleiben
- Netflix hatte seine Übernahmepläne zuvor aus politischen Gründen aufgegeben
- Serien wie South Park und Game of Thrones erscheinen auf einer Plattform
- Die Übernahme von Warner Bros Discovery umfasst rund 110 Milliarden Dollar
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