CIA warnte Tim Cook und Co.:
China-Invasion Taiwans droht bis 2027

Die CIA warnte die CEOs von Apple, AMD und Nvidia in einem ge­hei­men Briefing vor einem chinesischen Angriff auf Taiwan bis 2027. Tim Cook zeigt sich alarmiert, denn die Abhängigkeit von TSMC be­droht bei einer Eskalation die gesamte Weltwirtschaft.
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CIA-Briefing versetzt Tech-CEOs in Alarmbereitschaft

Im Juli 2023 luden CIA-Direktor William J. Burns und Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines die Spitzen der US-Industrie zu einem vertraulichen Briefing. In einem abhörsicheren Raum im Silicon Valley konfrontierten sie Apple-Chef Tim Cook, Nvidia-Chef Jensen Huang und AMD-Chefin Lisa Su mit einer düsteren Prognose. Die Dienste sahen basierend auf Analysen der militärischen Aufrüstung eine konkrete Gefahr: Peking könnte bis zum Jahr 2027 bereit sein, Taiwan militärisch einzunehmen.

Die Reaktion von Tim Cook war bezeichnend. Er soll gegenüber Beamten geäußert haben, er schlafe seitdem nur noch "mit einem offenen Auge". Das Risiko liegt in der extremen Zentralisierung der Chipfertigung. Taiwan produziert schätzungsweise 90 Prozent der weltweit fortschrittlichsten Halbleiter, überwiegend durch den Auftragsfertiger TSMC. Ein Ausfall dieser Lieferkette hätte massive Effekte auf die Herstellung von Smartphones, KI-Infrastruktur und Verteidigungssystemen.


Gefährliche Abhängigkeit von TSMC

Besonders Apple ist betroffen: Der Konzern lässt fast alle seine kundenspezifischen Prozessoren bei TSMC fertigen. Auch Nvidia ist stark auf die taiwanischen Fabriken angewiesen. Für Unternehmen, deren Geschäftsmodelle auf modernstem Silizium basieren, ist der genannte Zeithorizont bis 2027 alarmierend kurz.

Wie die New York Times berichtet, herrscht in der Regierung Frustration darüber, dass die Industrie trotz der Warnungen zögerlich reagiert. Zwar versuchen die USA mit dem "CHIPS Act" und Zoll-Drohungen, die Produktion zurückzuholen, doch ökonomische Realitäten bremsen den Wandel. Die Fertigung in den USA ist teurer und die Margen der Tech-Konzerne würden sinken. Zudem fehlen oft kritische Prozessschritte vor Ort.

Selbst Chips, die in den neuen Fabriken in Arizona gefertigt werden, müssen für das sogenannte "Packaging" - das Zusammenfügen der Komponenten - oft zurück nach Taiwan geschickt werden. Die wirtschaftlichen Folgen eines Konflikts wären verheerend. Interne Studien prognostizieren, dass ein Ausfall der taiwanischen Chipindustrie das Bruttoinlandsprodukt der USA um etwa elf Prozent einbrechen lassen könnte.

Wirtschaftlicher Schaden in Billionenhöhe

Weltweit stünden Schäden von rund 10 Billionen Dollar (etwa 8,5 Billionen Euro) im Raum. Das Szenario würde die Finanzkrise von 2008 wie eine kleine Delle wirken lassen. Trotz der persönlichen Sorge von Tim Cook und der Theorie des "Silicon Shield" - der Schutz Taiwans durch seine Unverzichtbarkeit - bleibt die Diversifizierung der Lieferketten eine gewaltige Aufgabe.

Es ist auch fraglich, ob die Tech-Giganten angesichts des näher rückenden Jahres 2027 ihre Strategien radikaler anpassen werden, um einem potenziellen wirtschaftlichen Kollaps zuvorzukommen. Die Abhängigkeit von der Insel bleibt also vorerst bestehen.

Das Risiko eines Konflikts um Taiwan schwebt wie ein Damoklesschwert über der gesamten IT-Welt. Haltet ihr die Sorgen der Geheimdienste für berechtigt oder ist das Säbelrasseln übertrieben? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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