Kein Cyberpunk-Wunder: Starfield 2.0 ist laut Bethesda-Chef vom Tisch

Bethesda-Chef Todd Howard dämpft die Erwartungen an die Zukunft von Starfield. In einem Interview stellt er klar, dass kein "Starfield 2.0" geplant ist. Wer das Spiel bisher langweilig fand, wird auch durch kommende Updates nicht überzeugt werden.
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Keine fundamentale Überarbeitung für das Weltraum-RPG

Bethesda hat Hoffnungen auf eine fundamentale Neuausrichtung von Starfield eine klare Absage erteilt. Game Director Todd Howard betont, dass das Science-Fiction-Rollenspiel keine umfassende Überarbeitung im Stil eines "2.0"-Updates erhalten wird. Die kommenden Inhalte zielen primär auf jene Spieler ab, die den Titel bereits schätzen.

Eine Änderung der grundlegenden Spielmechanik, um Kritiker nachträglich zu überzeugen, ist demnach nicht vorgesehen. Damit reagiert das Studio auf lang anhaltende Spekulationen innerhalb der Community, die auf eine Rettungsaktion ähnlich wie bei Cyberpunk 2077 gehofft hatten.


Seit der Veröffentlichung im September 2023 hat Starfield mit sinkenden Nutzerzahlen zu kämpfen. Auf Plattformen wie Steam liegen die Zugriffszahlen oft deutlich unter denen der wesentlich älteren Titel Skyrim oder Fallout 4. Kritisiert wurden häufig die starke Fragmentierung der Spielwelt durch Ladebildschirme und die prozedurale Generierung der Planeten.

Klare Worte im Kinda Funny Talk

Die definitive Absage an solche Pläne formulierte Todd Howard als Gast im Kinda Funny Gamescast. In dem ausführlichen Interview erklärte der Game Director, dass keine Generalüberholung in Arbeit sei. Er unterstrich, dass man zwar an Verbesserungen arbeite, diese aber nicht die Identität des Spiels verändern würden. Howard warnte explizit vor falschen Erwartungen: Wenn Spieler Starfield bisher als langweilig empfanden oder keinen Zugang zum Gameplay-Loop fanden, werden auch die kommenden Updates daran nichts ändern.

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Stattdessen richtet sich der Fokus auf Spieler, die das langsamere Tempo und die Struktur bereits mögen. Für diese Zielgruppe stellte Howard neue Features in Aussicht, die er als "Meta"-Funktionen bezeichnete. Sie sollen die Art und Weise variieren, wie der virtuelle Weltraum genutzt wird, ohne die technischen Limitierungen der Engine zu ändern. Details dazu blieb er schuldig, versprach jedoch, dass treue Fans die Neuerungen lieben würden.

Fokus verschiebt sich von Fallout

Ein Grund für die Entscheidung dürfte die interne Prioritätensetzung sein. Wie Howard ausführte, verschiebt sich der Fokus des Studios nun wieder verstärkt auf das Weltraum-RPG. Im vergangenen Jahr genoss das Fallout-Franchise aufgrund der erfolgreichen TV-Serie und Updates für Fallout 76 Vorrang. Neuigkeiten zu Starfield sollen jetzt "wirklich bald" präsentiert werden.

Branchenbeobachter vermuten hinter dieser Entscheidung auch den Druck durch kommende Projekte. Mit The Elder Scrolls 6 befindet sich der nächste große Titel des Studios in der Vorproduktion. Eine massive Ressourcenbindung für eine Umstrukturierung von Starfield scheint angesichts der Arbeit am nächsten Fantasy-Rollenspiel unwahrscheinlich. Bethesda konzentriert sich somit auf vorrangig auf die Erweiterung der Geschichte durch kommende DLCs.

Hättet ihr euch eine komplette Überarbeitung wie bei Cyberpunk gewünscht oder seid ihr mit dem aktuellen Kurs zufrieden? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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Zusammenfassung
  • Bethesda plant kein 'Starfield 2.0'-Update mit fundamentaler Neuausrichtung
  • Todd Howard dämpft Hoffnungen auf umfassende Überarbeitung des Spiels
  • Updates richten sich an bestehende Fans, nicht an Kritiker des Spielprinzips
  • Neue 'Meta'-Funktionen geplant ohne Änderung der technischen Limitierungen
  • Starfield erhält wieder mehr Aufmerksamkeit nach Fokus auf Fallout-Franchise
  • Ressourcen werden vermutlich für kommende Projekte wie Elder Scrolls 6 benötigt

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