Nothing Phone (4a): Spezifikationen, Farben und Preise durchgesickert

Am 5. März 2026 wird Nothing die neue Phone (4a)-Serie offiziell vorstellen. Doch wer auf ein günstiges Schnäppchen wie in den Vorjahren hofft, könnte enttäuscht werden. Aktuellen Informationen zufolge zieht der Hersteller die Preisschraube deutlich an.
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Preisschock in der Mittelklasse?

Ein Leak behauptet, dass CEO Carl Pei beschlossen hat, das sehr günstige Preissegment zu verlassen, das die Marke einst populär machte. Interessanterweise hatte sich Pei bereits dazu, wenn auch nicht direkt geäußert und erklärt, die "günstige Smartphone-Ära sei vorbei".

Sowohl das Basismodell als auch die Pro-Variante sollen technisch aufgewertet werden, was sich jedoch direkt auf den Geldbeutel der Endanwender auswirkt. Der Marktstart ist für Mitte bis Ende März geplant, wobei die Verfügbarkeit der Modelle gestaffelt erfolgen soll.


Für das Standardmodell Phone (4a) müssen Käufer in Deutschland voraussichtlich tiefer in die Tasche greifen. Der Einstiegspreis für die Variante mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher soll bei 389 Euro liegen. Im Vergleich zum direkten Vorgänger entspricht dies einer Preissteigerung von rund 50 Euro. Noch deutlicher fällt der Aufschlag beim Pro-Modell aus: Hier sollen für die kleinste Speicherausstattung (8/128 GB) mindestens 479 Euro fällig werden. Das entspricht einem Plus von etwa 90 Euro gegenüber dem Phone (3a) Pro. Damit nähert sich Nothing preislich gefährlich nah an etablierte Flaggschiff-Killer anderer Hersteller an.

Wie das französische Magazin Dealabs berichtet, sind diese Informationen sehr konkret. Der für seine Zuverlässigkeit bekannte Insider billbil-kun nennt dabei nicht nur die Preise für den deutschen und spanischen Markt, sondern auch die exakten Release-Termine. Während das Phone (4a) bereits ab dem 12. März 2026 im Handel erhältlich sein soll, müssen sich Interessenten des Pro-Modells wohl bis zum 26. März 2026 gedulden.

Kamera-Upgrade und Display-Details

Technisch möchte Nothing den Aufpreis offenbar durch deutlich bessere Hardware rechtfertigen. Das Standardmodell soll über ein 6,78 Zoll großes AMOLED-Panel mit 1,5K-Auflösung und einer adaptiven Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz verfügen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Kamerasystem, das in der Mittelklasse oft vernachlässigt wird: Bestätigt ist ein 50-MP-Hauptsensor mit optischer Bildstabilisierung (OIS), der von einem 3,5-fachen optischen Zoom unterstützt wird. Der digitale Zoom soll bis zu 70-fach vergrößern können. Die Frontkamera löst voraussichtlich mit 32 Megapixeln auf. Nothing Phone (4a)Mögliche Farbvarianten Das Phone (4a) Pro hebt sich durch ein etwas größeres 6,83-Zoll-Display ab, das Bildwiederholraten bis zu 144 Hz ermöglicht - ein Feature, das besonders für mobile Gamer relevant sein dürfte. Ein bemerkenswerter Strategiewechsel zeigt sich beim Material: Während Nothing bei der a-Serie bisher auf transparenten Kunststoff setzte, um Kosten zu sparen, markiert das Aluminium-Unibody-Gehäuse des neuen Pro-Modells einen Schritt in Richtung Premium-Segment. Zudem kehrt beim Pro die "Glyph Matrix" zurück, die komplexere Lichtmuster auf der Rückseite erlaubt als die einfachere "Glyph Bar" des Standardmodells.

Design-Wandel und offene Fragen

Dieser Materialwechsel erinnert stark an die frühere Strategie von Carl Pei bei OnePlus, wo ebenfalls versucht wurde, Flaggschiff-Erfahrung zu Mittelklasse-Preisen anzubieten. Die Abkehr vom Kunststoff könnte jedoch auch bedeuten, dass das Gerät weniger widerstandsfähig gegen Stürze ist als seine Vorgänger. Das charakteristische transparente Design, das den Blick auf (fiktive) Bauteile freigibt, bleibt aber auch beim Aluminium-Modell das zentrale Erkennungsmerkmal.

Zusätzlich deutet der Leak auf folgende Spezifikationen hin:

  • Laden: 50 Watt Schnellladen für beide Modelle (Netzteil voraussichtlich nicht im Lieferumfang).
  • Farben: Schwarz, Weiß, Pink und Blau (Verfügbarkeit je nach Ausstattung).
  • Kamera Pro: Digitaler Zoom bis zu 140-fach und ein hochwertigerer Sony-Sensor für die Hauptkamera.

Ob der verbaute Chipsatz und die Kamera-Upgrades den Preissprung am Markt rechtfertigen, wird sich nach den ersten unabhängigen Tests zeigen. Die Preiserhöhung positioniert die a-Serie jedenfalls deutlich aggressiver gegenüber der Konkurrenz von Google und Samsung.

Rechtfertigen die technischen Daten für euch den höheren Preis oder verliert Nothing damit seinen Charme als Preis-Leistungs-Tipp? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
Zusammenfassung
  • Nothing Phone (4a) und Pro-Variante werden am 5. März 2026 vorgestellt
  • Preise steigen deutlich auf 389 Euro bzw 479 Euro für das Pro-Modell
  • Verkaufsstart am 12. März für Basismodell und 26. März für Pro-Version
  • Standardmodell bietet 6,78-Zoll-AMOLED mit 120 Hz und 50-MP-Kamera
  • Pro-Variante mit 6,83-Zoll-Display, 144 Hz und Aluminium-Unibody
  • Beide Modelle unterstützen 50-Watt-Schnellladen ohne mitgeliefertes Netzteil
  • Verfügbare Farben umfassen Schwarz, Weiß, Pink und Blau

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