Bloß nicht vorbeikommen: Microsoft schließt Besucherzentrum dauerhaft
Microsoft macht die Türen seines Besucherzentrums und Firmenmuseums in Redmond für immer dicht. Der Softwarekonzern hat die Einrichtung am Hauptquartier geschlossen und verschließt sich damit noch ein wenig mehr gegenüber der Öffentlichkeit.
Schon zuvor gab es ein Microsoft Visitor Center, das allerdings am Rand des riesigen Geländes des Softwarekonzerns angesiedelt und somit außerhalb der Reichweite der meisten Besucher gelegen war, berichtet das Magazin GeekWire aus Seattle. Microsoft hat die Schließung seines Besucherzentrums mittlerweile bestätigt und erklärt, dass man die Exponate der historischen Ausstellung sowie die Einrichtungsgegenstände jetzt über den Campus verteilt weiter nutzen wolle.
Die Schließung betraf nicht nur die Microsoft-eigene Bücherei in Redmond, sondern auch jene an anderen Standorten in Hyderabad (Indien), Peking (China) und Dublin (Irland). Intern hatte es durchaus Kritik an dieser Entscheidung gegeben, wurden die Firmenbibliotheken doch von vielen Mitarbeitern geschätzt.
Das Microsoft Visitor Center in Redmond war der letzte für die Öffentlichkeit ohne Anmeldung oder Einladung zugängliche Bereich auf dem Campus des Konzerns, wenn man von einem kleinen "Microsoft Store" absieht, der weiter dort bestehen bleibt. Das Besucherzentrum hielt interaktive Vorführungen der neuesten Technologien inklusive Windows, Xbox und Surface bereit. Außerdem gab es Ausstellungen zu aktuellen Initiativen wie Nachhaltigkeit und der Verwendung von Künstlicher Intelligenz zugunsten des Gemeinwohls.
Darüber hinaus wurden im Rahmen einer Ausstellung Artefakte aus der Firmen- und Computer-Geschichte gezeigt, darunter ein Altair 8800. Dieser Typ eines frühen PCs hatte die Fimengründer Bill Gates und Paul Allen einst dazu bewegt, ihre ersten Softwareprojekte zu schaffen. Zudem informierte eine Art Zeitstrahl über die Firmengeschichte.
Statt des Firmenmuseums und Besucherzentrums hat man kürzlich ein neues, nicht-öffentliches vierstöckiges Gebäude eröffnet, in dem Führungskräfte von externen Firmen und Personen aus Politik und Wirtschaft auf Einladung über Themen aus dem KI-Bereich informiert werden sollen. Auf dem Blog Jason Rzucidlo von kann man einige Fotos von einem Besuch im Visitor Center in Redmond aus dem Jahr 2024 einsehen - inklusive Ausstellungsstücken wie einem Apple II mit Microsoft Office.
Siehe auch:
Firmenmuseum informierte lange Jahre über Microsoft
Das sogenannte Microsoft Visitor Center im sogenannten Building 92 auf dem Microsoft-Campus in Redmond hat dauerhaft geschlossen. An seinem Standort befand sich das Besucherzentrum zur Demonstration aktueller Produkte, aber auch als historische Ausstellung früher erfolgreicher Produkte seit rund 15 Jahren, nachdem Microsoft das Gebäude erworben hatte.Schon zuvor gab es ein Microsoft Visitor Center, das allerdings am Rand des riesigen Geländes des Softwarekonzerns angesiedelt und somit außerhalb der Reichweite der meisten Besucher gelegen war, berichtet das Magazin GeekWire aus Seattle. Microsoft hat die Schließung seines Besucherzentrums mittlerweile bestätigt und erklärt, dass man die Exponate der historischen Ausstellung sowie die Einrichtungsgegenstände jetzt über den Campus verteilt weiter nutzen wolle.
Auch die Firmen-Büchereien sind Geschichte
Der Softwaregigant hatte erst in jüngster Vergangenheit auch seine sogenannte Microsoft Libraries geschlossen, von denen es auch in Redmond eine gab. Die Bibliotheken, wo Vorträge gehalten andere Aktivitäten stattfinden - und man in von den Führungskräften und anderen Mitarbeitern empfohlenen Büchern schmökern konnte - werden nun durch "ein modernes, KI-getriebenes Lernerlebnis" ersetzt.Die Schließung betraf nicht nur die Microsoft-eigene Bücherei in Redmond, sondern auch jene an anderen Standorten in Hyderabad (Indien), Peking (China) und Dublin (Irland). Intern hatte es durchaus Kritik an dieser Entscheidung gegeben, wurden die Firmenbibliotheken doch von vielen Mitarbeitern geschätzt.
Das Microsoft Visitor Center in Redmond war der letzte für die Öffentlichkeit ohne Anmeldung oder Einladung zugängliche Bereich auf dem Campus des Konzerns, wenn man von einem kleinen "Microsoft Store" absieht, der weiter dort bestehen bleibt. Das Besucherzentrum hielt interaktive Vorführungen der neuesten Technologien inklusive Windows, Xbox und Surface bereit. Außerdem gab es Ausstellungen zu aktuellen Initiativen wie Nachhaltigkeit und der Verwendung von Künstlicher Intelligenz zugunsten des Gemeinwohls.
Darüber hinaus wurden im Rahmen einer Ausstellung Artefakte aus der Firmen- und Computer-Geschichte gezeigt, darunter ein Altair 8800. Dieser Typ eines frühen PCs hatte die Fimengründer Bill Gates und Paul Allen einst dazu bewegt, ihre ersten Softwareprojekte zu schaffen. Zudem informierte eine Art Zeitstrahl über die Firmengeschichte.
Statt des Firmenmuseums und Besucherzentrums hat man kürzlich ein neues, nicht-öffentliches vierstöckiges Gebäude eröffnet, in dem Führungskräfte von externen Firmen und Personen aus Politik und Wirtschaft auf Einladung über Themen aus dem KI-Bereich informiert werden sollen. Auf dem Blog Jason Rzucidlo von kann man einige Fotos von einem Besuch im Visitor Center in Redmond aus dem Jahr 2024 einsehen - inklusive Ausstellungsstücken wie einem Apple II mit Microsoft Office.
Zusammenfassung
- Microsoft schließt sein Besucherzentrum in Redmond nach 15 Jahren endgültig
- Das Zentrum diente als Produktausstellung und historisches Museum
- Exponate und Einrichtungsgegenstände werden auf dem Campus weiter genutzt
- Microsoft schloss kürzlich auch seine Firmenbibliotheken an mehreren Standorten
- Die Bibliotheken werden durch KI-gestützte Lernerlebnisse ersetzt
- Das Besucherzentrum war der letzte frei zugängliche Bereich des Campus
- Ein neues Gebäude für KI-Themen ersetzt das ehemalige Besucherzentrum
Siehe auch:
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