Windkraftausbau: Bürokratieabbau führt zu Rekord bei Projekten
Die aktuelle Bundesregierung hat viele bürokratische Hürden für die Genehmigung von Windkraft-Projekten abgebaut. Das Ergebnis zeigt sich jetzt in deutlich gestiegenen Beteiligungen bei den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur.
"Diese Ausschreibung ist ein Rekord. Das Gebotsvolumen dieser Runde ist so hoch wie noch nie", sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Allerdings bleibt der Windkraft-Ausbau regional höchst unterschiedlich.
An der Spitze steht Nordrhein-Westfalen (756 Megawatt, 84 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Brandenburg (385 Megawatt, 23 Zuschläge), Schleswig-Holstein (285 Megawatt, 24 Zuschläge), Hessen (246 Megawatt, 8 Zuschläge) und Niedersachsen (237 Megawatt, 24 Zuschläge). Ein wenig Bewegung gibt es inzwischen in Bayern, hier wurden acht Projekte genehmigt, die 101 Megawatt Leistung bringen sollen. Auf Baden-Württemberg entfiel gar kein Zuschlag.
Für die Bewohner der Regionen, in denen der Ausbau am stärksten vorankommt, wird sich dies nun endlich auch auf der Stromrechnung bemerkbar machen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kündigte kürzlich an, dass eine Neuregelung der Netzkosten dazu führen wird, dass die Bürger in Brandenburg und Sachsen-Anhalt am dem nächsten Jahreswechsel weniger bezahlen müssen.
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Endlich über dem Zubauziel
Wie die Behörde mitteilte, ist inzwischen die August-Ausschreibung abgeschlossen. Dabei wurden insgesamt 230 Gebote mit einer Gesamtleistung von 2723 Megawatt bezuschlagt. Damit wurde in der aktuellen Runde der bisher höchste Wert für den Leistungszubau erreicht. Um das jährliche Zubauziel der Bundesregierung zu erreichen, müssten bei jeder Ausschreibung rund 2500 Megawatt Zubau herauskommen."Diese Ausschreibung ist ein Rekord. Das Gebotsvolumen dieser Runde ist so hoch wie noch nie", sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Allerdings bleibt der Windkraft-Ausbau regional höchst unterschiedlich.
An der Spitze steht Nordrhein-Westfalen (756 Megawatt, 84 Zuschläge), gefolgt von Standorten in Brandenburg (385 Megawatt, 23 Zuschläge), Schleswig-Holstein (285 Megawatt, 24 Zuschläge), Hessen (246 Megawatt, 8 Zuschläge) und Niedersachsen (237 Megawatt, 24 Zuschläge). Ein wenig Bewegung gibt es inzwischen in Bayern, hier wurden acht Projekte genehmigt, die 101 Megawatt Leistung bringen sollen. Auf Baden-Württemberg entfiel gar kein Zuschlag.
Stromkunden profitieren
In dem Ausschreibungsverfahren der Bundesnetzagentur werden nur Projekte genehmigt, bei denen die Betreiber den erzeugten Strom für möglichst niedrige Preise einspeisen wollen - wer zu hoch pokert, geht letztlich leer aus. Der Durchschnitt aller Projekte lag bei der jüngsten Ausschreibung bei 7,33 Cent pro Kilowattstunde.Für die Bewohner der Regionen, in denen der Ausbau am stärksten vorankommt, wird sich dies nun endlich auch auf der Stromrechnung bemerkbar machen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) kündigte kürzlich an, dass eine Neuregelung der Netzkosten dazu führen wird, dass die Bürger in Brandenburg und Sachsen-Anhalt am dem nächsten Jahreswechsel weniger bezahlen müssen.
Zusammenfassung
- Bundesregierung erleichtert Genehmigungen für Windkraft-Projekte
- August-Ausschreibung erreicht mit 2723 Megawatt neuen Höchstwert
- Nordrhein-Westfalen führt mit 756 Megawatt und 84 Zuschlägen
- Bayern erhält Zuschläge für acht Projekte mit 101 Megawatt
- Keine Zuschläge für Baden-Württemberg in aktueller Runde
- Durchschnittspreis der Ausschreibung liegt bei 7,33 Cent/kWh
- Netzkostenneuregelung senkt ab Jahreswechsel Stromkosten in ausgewählten Regionen
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