Metaverse ist gigantischer Flop:
Massenentlassungen und Studios dicht
Die VR-Umgebung Metaverse sollte das große Zukunftsprojekt des Facebook-Konzerns Meta werden. Allerdings waren die Nutzer längst nicht so begeistert wie Konzernchef Mark Zuckerberg. Daher folgen nun umfassende Entlassungen und ein Strategiewechsel.
Reality Labs gilt als Herzstück der Metaverse-Strategie und umfasst die Entwicklung von Virtual-Reality-Brillen, smarter Wearables und digitalen Welten. Seit 2021 hat die Einheit jedoch mehr als 70 Milliarden Dollar Verlust angehäuft - zu viel für ein Projekt, dessen kommerzielle Durchschlagskraft bislang hinter den Erwartungen zurückbleibt. Nun nimmt Meta deutlich Tempo aus den Investitionen in VR-Technologie und richtet den Blick auf Produkte, die schneller Erträge liefern sollen.
Laut Bosworth will der Konzern seine Anstrengungen im Metaverse künftig stärker auf mobile Endgeräte verlagern, anstatt weiterhin ausschließlich auf immersive VR-Erlebnisse zu setzen. Das Softwareteam hinter der Plattform Horizon soll sich künftig fast vollständig auf mobile Anwendungen und KI-gestützte Kreativwerkzeuge konzentrieren. Dies ermögliche eine erheblich größere Zielgruppe und ein schnelleres Wachstum, heißt es in dem Schreiben.
Im Zuge der Neuausrichtung schließt Meta auch drei seiner hauseigenen VR-Studios: Armature, Sanzaru und Twisted Pixel. Sie hatten unter anderem an Umsetzungen bekannter Spiele wie "Resident Evil 4 VR" oder "Asgard's Wrath" gearbeitet. Fünf weitere Studios sollen jedoch weiter bestehen. Laut Oculus-Studios-Direktorin Tamara Sciamanna bleibt Gaming trotz der Einschnitte "ein wesentlicher Baustein" des Ökosystems - zukünftig aber stärker in Kooperation mit externen Entwicklerinnen und Entwicklern.
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70 Mrd. Dollar Verlust
Meta setzt seine tiefgreifende Kursänderung fort und streicht mehr als tausend Arbeitsplätze in der Sparte Reality Labs. Das geht aus einem internen Schreiben von Technikchef Andrew Bosworth hervor, das US-Medien einsehen konnten. Die betroffenen Beschäftigten sollen ab Dienstag informiert werden. Insgesamt trifft es rund zehn Prozent der Belegschaft innerhalb des Bereichs, der mit etwa 15.000 Mitarbeitern für Metas Hardware- und Zukunftsprojekte zuständig ist.Reality Labs gilt als Herzstück der Metaverse-Strategie und umfasst die Entwicklung von Virtual-Reality-Brillen, smarter Wearables und digitalen Welten. Seit 2021 hat die Einheit jedoch mehr als 70 Milliarden Dollar Verlust angehäuft - zu viel für ein Projekt, dessen kommerzielle Durchschlagskraft bislang hinter den Erwartungen zurückbleibt. Nun nimmt Meta deutlich Tempo aus den Investitionen in VR-Technologie und richtet den Blick auf Produkte, die schneller Erträge liefern sollen.
Laut Bosworth will der Konzern seine Anstrengungen im Metaverse künftig stärker auf mobile Endgeräte verlagern, anstatt weiterhin ausschließlich auf immersive VR-Erlebnisse zu setzen. Das Softwareteam hinter der Plattform Horizon soll sich künftig fast vollständig auf mobile Anwendungen und KI-gestützte Kreativwerkzeuge konzentrieren. Dies ermögliche eine erheblich größere Zielgruppe und ein schnelleres Wachstum, heißt es in dem Schreiben.
Jetzt soll es KI richten
Parallel dazu plant Meta, die Produktion seiner KI-Brillen weiter auszubauen. Medien berichten, dass der Konzern gemeinsam mit dem Partner EssilorLuxottica über eine Verdopplung der Fertigungskapazitäten diskutiert. In diesem Jahr könnten so jährlich mehr als 20 Millionen smarte Brillen hergestellt werden. Das wäre ein deutliches Signal, wohin die strategische Reise geht. Produkte wie die Ray-Ban-Modelle hätten sich häufiger verkauft als erwartet, betonte Zuckerberg bereits zuvor.Im Zuge der Neuausrichtung schließt Meta auch drei seiner hauseigenen VR-Studios: Armature, Sanzaru und Twisted Pixel. Sie hatten unter anderem an Umsetzungen bekannter Spiele wie "Resident Evil 4 VR" oder "Asgard's Wrath" gearbeitet. Fünf weitere Studios sollen jedoch weiter bestehen. Laut Oculus-Studios-Direktorin Tamara Sciamanna bleibt Gaming trotz der Einschnitte "ein wesentlicher Baustein" des Ökosystems - zukünftig aber stärker in Kooperation mit externen Entwicklerinnen und Entwicklern.
Zusammenfassung
- Meta entlässt über tausend Mitarbeiter im VR-Bereich Reality Labs
- Das Metaverse-Projekt hat seit 2021 mehr als 70 Milliarden Dollar Verlust gemacht
- Meta verlagert seinen Fokus von VR-Erlebnissen hin zu mobilen Anwendungen
- Produktion von KI-Brillen soll auf über 20 Millionen Stück jährlich gesteigert werden
- Drei hauseigene VR-Studios werden geschlossen, fünf bleiben bestehen
- Gaming soll weiterhin wichtig sein, aber stärker mit externen Entwicklern
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