Riesenflop: Metas Metaverse killt VR und setzt künftig auf Smartphones
Ursprünglich sollten VR-Brillen das unverzichtbare Tor zum Metaverse sein. Doch Meta kehrt dieser Vision nun den Rücken und macht das Smartphone zum primären Zugang für Horizon Worlds. Die soziale Welt wird strikt von der Quest-Hardware entkoppelt.
Damit reagiert der Konzern auf das langsame Wachstum (lies: gewaltige Verluste) im VR-Sektor und positioniert sich gegen etablierte Mobile-Konkurrenten wie Roblox. Das Ziel ist eine drastische Erhöhung der Nutzerzahlen, die mit reinen VR-Headsets bisher nicht erreicht werden konnte.
Die Entscheidung markiert eine Abkehr von der ursprünglichen Vision, bei der VR-Brillen als unverzichtbares Tor zum Metaverse galten. Stattdessen dient nun das Smartphone als primärer Zugangspunkt. Nutzer steuern ihre Avatare per Touchscreen durch virtuelle Welten, ähnlich wie in klassischen Mobile-Games. Die VR-Version von Horizon Worlds bleibt zwar bestehen, verliert aber ihren Status als Lead-Plattform. Meta hofft, durch die niedrige Einstiegshürde endlich eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen, die für Werbetreibende attraktiv ist.
Details zur Neuausrichtung bestätigte das Unternehmen in einem Meta-Blogbeitrag. Darin betont das Management, dass die Quest-VR-Plattform explizit von der Worlds-Plattform getrennt wird, um beiden Produkten Raum zum Wachsen zu geben. Meta verstärkt den Fokus auf das Ökosystem für Drittentwickler im VR-Bereich, während Horizon Worlds fast ausschließlich auf den mobilen Einsatz ausgerichtet wird.
Die Geschichte der Plattform war von Anfang an von Problemen geprägt: Als Mark Zuckerberg Horizon Worlds vorstellte, sorgte die grafische Darstellung für Spott. Besonders das Fehlen von Beinen bei den Avataren wurde monatelang kritisiert, bis ein Update im Jahr 2023 dieses Detail korrigierte. Auch die Nutzerbindung war problematisch: Viele Neugierige probierten die Welt einmal aus und kehrten nicht zurück. Mit der Öffnung hin zum Smartphone und der Entkopplung von teurer Hardware versucht Meta nun, diese Hürden endgültig zu überwinden. Ob das gelingt ist aber dennoch fraglich.
Was haltet ihr von der Trennung zwischen VR-Hardware und der Software-Plattform? Glaubt ihr, dass Horizon Worlds auf dem Smartphone gegen Roblox eine Chance hat, oder kommt dieser Schritt zu spät? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
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Metas neue Metaverse-Strategie
Der Facebook-Konzern Meta richtet seine Strategie für das Metaverse im Februar 2026 neu aus. Das Unternehmen trennt die Virtual-Reality-Plattform Quest künftig strikt von der sozialen Welt Horizon Worlds. Letztere soll fast ausschließlich für Smartphones weiterentwickelt werden.Damit reagiert der Konzern auf das langsame Wachstum (lies: gewaltige Verluste) im VR-Sektor und positioniert sich gegen etablierte Mobile-Konkurrenten wie Roblox. Das Ziel ist eine drastische Erhöhung der Nutzerzahlen, die mit reinen VR-Headsets bisher nicht erreicht werden konnte.
Die Entscheidung markiert eine Abkehr von der ursprünglichen Vision, bei der VR-Brillen als unverzichtbares Tor zum Metaverse galten. Stattdessen dient nun das Smartphone als primärer Zugangspunkt. Nutzer steuern ihre Avatare per Touchscreen durch virtuelle Welten, ähnlich wie in klassischen Mobile-Games. Die VR-Version von Horizon Worlds bleibt zwar bestehen, verliert aber ihren Status als Lead-Plattform. Meta hofft, durch die niedrige Einstiegshürde endlich eine kritische Masse an Nutzern zu erreichen, die für Werbetreibende attraktiv ist.
Details zur Neuausrichtung bestätigte das Unternehmen in einem Meta-Blogbeitrag. Darin betont das Management, dass die Quest-VR-Plattform explizit von der Worlds-Plattform getrennt wird, um beiden Produkten Raum zum Wachsen zu geben. Meta verstärkt den Fokus auf das Ökosystem für Drittentwickler im VR-Bereich, während Horizon Worlds fast ausschließlich auf den mobilen Einsatz ausgerichtet wird.
Hohe Kosten und Hürden
Der Strategiewechsel erfolgt vor dem Hintergrund massiver Investitionen. Seit der Umbenennung von Facebook in Meta im Oktober 2021 hat die Sparte Reality Labs operative Verluste von über 60 Milliarden Dollar (etwa 51 Milliarden Euro) angehäuft. Trotz technischer Fortschritte bei der Quest-Reihe blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück. Das Metaverse war lange Zeit ein Verlustgeschäft, das durch die Gewinne aus dem klassischen Werbegeschäft auf Instagram und Facebook querfinanziert werden musste.Die Geschichte der Plattform war von Anfang an von Problemen geprägt: Als Mark Zuckerberg Horizon Worlds vorstellte, sorgte die grafische Darstellung für Spott. Besonders das Fehlen von Beinen bei den Avataren wurde monatelang kritisiert, bis ein Update im Jahr 2023 dieses Detail korrigierte. Auch die Nutzerbindung war problematisch: Viele Neugierige probierten die Welt einmal aus und kehrten nicht zurück. Mit der Öffnung hin zum Smartphone und der Entkopplung von teurer Hardware versucht Meta nun, diese Hürden endgültig zu überwinden. Ob das gelingt ist aber dennoch fraglich.
Was haltet ihr von der Trennung zwischen VR-Hardware und der Software-Plattform? Glaubt ihr, dass Horizon Worlds auf dem Smartphone gegen Roblox eine Chance hat, oder kommt dieser Schritt zu spät? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Meta trennt Horizon Worlds im Februar 2026 von der Quest-VR-Hardware
- Das Smartphone wird zum primären Zugang für das Metaverse erklärt
- Reality Labs häufte seit Oktober 2021 über 60 Milliarden Dollar Verlust an
- Die Neuausrichtung soll eine kritische Masse an Nutzern ermöglichen
- Meta positioniert Horizon Worlds als Konkurrenz zu Roblox auf Mobilgeräten
- Avatare ohne Beine sorgten bei der Vorstellung für anhaltenden Spott
- Die VR-Version bleibt bestehen, verliert aber den Lead-Plattform-Status
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