Lego Pokémon-Sets sind da:
Teurer Nostalgie-Trip für Erwachsene
Die ersten LEGO Pokémon-Sets erfüllen einen langgehegten Fan-Traum, doch die Umsetzung sorgt für Ernüchterung. Während die bloße Existenz der Kooperation gefeiert wird, stoßen die hohen Preise und das eckige Design auf Kritik.
Die Kooperation zwischen dem Weltmarktführer für Klemmbausteine und The Pokémon Company zielt mit der Kennzeichnung "18+" eindeutig auf eine zahlungskräftige Erwachsenen-Zielgruppe ab. Die Vorbestellungen für die exklusiven Display-Modelle laufen bereits, der offizielle Verkaufsstart ist für den 27. Februar 2026 angesetzt.
Die Reaktionen innerhalb der Community fallen gemischt aus. Zwar wird die bloße Existenz der Kooperation gefeiert, doch die Preisgestaltung und die optische Umsetzung sorgen für hitzige Debatten. Kritiker bemängeln das Verhältnis von Preis zu Leistung, da die Lizenzgebühren die Kosten für die Endkunden spürbar in die Höhe treiben. Zudem wirkt die optische Gestaltung der organischen Pokémon-Formen mit eckigen Steinen teilweise ... unrund.
Folgende Sets gehen Ende Februar an den Start:
Insbesondere das Pikachu-Set steht stark in der Kritik. Wie Lego-Fans anmerken, wirkt das Gesicht des berühmten Elektro-Nagers unstimmig. Bei einem Preis von rund 200 Euro erwarten Käufer eine präzisere Umsetzung der Proportionen, die mit den gewählten Standardsteinen schwer zu realisieren scheint.
Es lohnt sich der Blick über den Tellerrand: Die Sets des früheren Lizenzträgers Mattel mit seiner Marke "Mega" sind weiterhin erhältlich. Deren Figuren sind oft günstiger und setzen auf spezielle Formteile, die den runden, organischen Look der Taschenmonster authentischer einfangen als die puristischen Lego-Steine. Für Fans des dänischen Originals führt jedoch kein Weg an den neuen, kostspieligen Bausätzen vorbei.
Was haltet ihr von den Designs und den aufgerufenen Preisen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Offizielle Sets: Teuer und umstritten
Nach Jahren des Wartens und diversen abgelehnten Fan-Entwürfen auf der "Ideas"-Plattform ist es so weit: Die ersten offiziellen Pokémon-Sets aus Dänemark wurden angekündigt. Wer jedoch gehofft hatte, seine Kindheitshelden günstig nachbauen zu können, dürfte ernüchtert sein.Die Kooperation zwischen dem Weltmarktführer für Klemmbausteine und The Pokémon Company zielt mit der Kennzeichnung "18+" eindeutig auf eine zahlungskräftige Erwachsenen-Zielgruppe ab. Die Vorbestellungen für die exklusiven Display-Modelle laufen bereits, der offizielle Verkaufsstart ist für den 27. Februar 2026 angesetzt.
Die Reaktionen innerhalb der Community fallen gemischt aus. Zwar wird die bloße Existenz der Kooperation gefeiert, doch die Preisgestaltung und die optische Umsetzung sorgen für hitzige Debatten. Kritiker bemängeln das Verhältnis von Preis zu Leistung, da die Lizenzgebühren die Kosten für die Endkunden spürbar in die Höhe treiben. Zudem wirkt die optische Gestaltung der organischen Pokémon-Formen mit eckigen Steinen teilweise ... unrund.
Technische Daten und Preisgestaltung
Wie Lego im Rahmen der Produktvorstellung detailliert ausführt, umfasst die erste Welle drei dedizierte Modelle. Der Hersteller versucht hier, die Nostalgie der "Generation Gameboy" zu monetarisieren, indem der Fokus auf Vitrinen-Modellen statt auf Spielsets liegt.Folgende Sets gehen Ende Februar an den Start:
- Evoli (72151): Das Einsteigermodell besteht aus 587 Teilen und kostet 59,99 Euro. Es ist beweglich konstruiert und gilt in ersten Analysen als das designtechnisch gelungenste Set der Welle.
- Pikachu und Pokéball (72152): Ein Set mit 2050 Teilen für 199,99 Euro. Es zeigt das Elektro-Pokémon in einer dynamischen Sprungpose über einem Pokéball.
- Bisaflor, Glurak und Turtok (72153): Das massive Diorama mit 6838 Teilen schlägt mit 649,99 Euro zu Buche. Es beinhaltet alle drei Kanto-Starter-Entwicklungen in einer großen Szenerie.
Insbesondere das Pikachu-Set steht stark in der Kritik. Wie Lego-Fans anmerken, wirkt das Gesicht des berühmten Elektro-Nagers unstimmig. Bei einem Preis von rund 200 Euro erwarten Käufer eine präzisere Umsetzung der Proportionen, die mit den gewählten Standardsteinen schwer zu realisieren scheint.
Trainer willkommen: Die neuen LEGO Pokémon Sets sind da
Designschwächen und Konkurrenz
Ein weiterer Streitpunkt ist die Verwendung von Aufklebern anstelle von bedruckten Steinen. Wie heise online berichtet, scheinen dem Anschein nach bei der Orden-Kollektion (gratis für Vorbesteller) reichlich Aufkleber zum Einsatz zu kommen. Ob auch die Sammlerstücke selbst auf viele Aufkleber oder deutlich langlebigere Drucke setzen, bleibt abzuwarten.Es lohnt sich der Blick über den Tellerrand: Die Sets des früheren Lizenzträgers Mattel mit seiner Marke "Mega" sind weiterhin erhältlich. Deren Figuren sind oft günstiger und setzen auf spezielle Formteile, die den runden, organischen Look der Taschenmonster authentischer einfangen als die puristischen Lego-Steine. Für Fans des dänischen Originals führt jedoch kein Weg an den neuen, kostspieligen Bausätzen vorbei.
Was haltet ihr von den Designs und den aufgerufenen Preisen? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Erste offizielle Lego Pokémon-Sets für Erwachsene ab 18 Jahren vorgestellt
- Hohe Preise zwischen 60 und 650 Euro sorgen für gemischte Reaktionen
- Drei Modelle erscheinen am 27. Februar 2026 als Display-Stücke
- Design der eckigen Pokémon-Modelle wird teils als unpassend kritisiert
- Evoli gilt mit 587 Teilen als designtechnisch gelungenstes Modell
- Kritik an Pikachus Gesicht und möglicher Verwendung von Aufklebern
- Alternative Sets von Mattel bieten günstigere Optionen mit speziellen Formteilen
Siehe auch:
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