Geruckelt, nicht gerührt: 007 First Light mit hohen RAM-Anforderungen

James Bond kehrt zurück, doch die PC-Version von 007 First Light schockt mit irren Hardware-Hürden. Für flüssiges Full-HD werden bereits 32 GB RAM benötigt, und bei der Grafikkarte herrscht Ver­wirrung. Habt ihr schon die Lizenz zum Aufrüsten?
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IO Interactive

James Bond 007: 16 GB sind nicht genug

Nach einer Verschiebung steht der Release-Termin nun endgültig fest: Am 27. Mai 2026 soll 007 First Light erscheinen und die Geschichte des jungen James Bond erzählen, der sich seinen Doppel-Null-Status erst noch verdienen muss. Mit der heutigen Bekanntgabe der technischen System­anforderungen für den PC wird jedoch deutlich, dass angehende Geheimagenten ihre Hardware gründlich prüfen sollten, bevor sie die Lizenz zum Töten beantragen.

Wer das Action-Adventure lediglich in einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde (FPS) erleben möchte, kommt laut den Daten noch glimpflich davon. Hier reichen ein Intel Core i5 9500K oder ein AMD Ryzen 5 3500 sowie eine Nvidia GTX 1660 oder AMD RX 5700 aus. Auch die geforderten 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sind im Jahr 2026 absoluter Standard. 007 First LightDie aktuellen PC-Systemanforderungen für 007 First Light Sobald das Ziel 60 FPS bei Full-HD-Auflösung lautet, steigen die Hürden deutlich an. Hier verlangen die Spezifikationen nicht nur einen moderneren Prozessor vom Kaliber eines Intel Core i5 13500, sondern vor allem auch 32 Gigabyte Arbeitsspeicher. Das ist für eine reine 1080p-Darstellung ungewöhnlich hoch und deutet auf hochauflösende Texturen oder eine weniger optimierte Speichernutzung hin.

Widersprüchliche Angaben zur Grafikkarte

Besonders ein Detail in der Kommunikation sorgt derzeit für Stirnrunzeln bei Gamern. Wie IO Interactive in einer aktuellen Mitteilung ausführt, wird für die empfohlenen Einstellungen eine Grafikkarte mit mindestens zwölf Gigabyte Videospeicher (VRAM) verlangt. Gleichzeitig nennen die Entwickler jedoch die Nvidia RTX 3060 Ti als passendes Referenzmodell.

007 First Light: Nvidia PC Entwickler-Tagebuch

Das Problem hierbei ist offensichtlich: Die Standardausführung der RTX 3060 Ti verfügt lediglich über acht Gigabyte VRAM. Das wirft die Frage auf, ob hier ein Fehler in der Kommunikation vorliegt oder ob Nutzer mit Karten, die nur über acht Gigabyte Speicher verfügen, trotz der expliziten Nennung mit Nachladerucklern oder reduzierten Texturdetails rechnen müssen.

Die Diskrepanz lässt sich womöglich durch die enge technische Partnerschaft mit Nvidia erklären. Das Spiel setzt auf die weiterentwickelte Glacier-Engine, die bereits in der Hitman-Trilogie zum Einsatz kam, und integriert nun DLSS 4 inklusive Multi Frame Generation. Die Technologien sollen laut CTO Ulas Karademir für ein "müheloses" Spielgefühl sorgen.

Es ist denkbar, dass die Entwickler massiv auf KI-Upscaling setzen, um die angepeilte Performance zu erreichen. Da die Frame Generation selbst jedoch zusätzlichen Videospeicher belegt, könnte dies den hohen Speicherbedarf zumindest teilweise erklären.

Informationen zu Anforderungen für QHD-, 4K-Auflösungen oder Raytracing-Einstellungen fehlen bislang. Angesichts des VRAM-Hungers bereits unter Full HD dürften die jedoch extrem hoch ausfallen und High-End-Hardware voraussetzen. Das Spiel erscheint neben dem PC auch für die aktuellen Konsolen PlayStation 5, Xbox Series X|S und die Nintendo Switch 2.

Plant ihr, euren PC für 007 First Light aufzurüsten, oder schrecken euch die hohen RAM-Anforderungen ab? Schreibt uns eure Meinung zu den Specs in die Kommentare, wir sind gespannt auf euer Feedback!
Zusammenfassung
  • 007 First Light erscheint am 27. Mai 2026 für PC und aktuelle Konsolen
  • Das Spiel erzählt die Geschichte des jungen James Bond vor dem 00-Status
  • Für Full HD mit 60 FPS werden ungewöhnlich hohe 32 GB RAM benötigt
  • IO Interactive gibt widersprüchliche Angaben zum benötigten Grafikkartenspeicher
  • Die Glacier-Engine unterstützt DLSS 4 mit Multi Frame Generation
  • Für 1080p bei 30 FPS reichen 16 GB RAM und eine GTX 1660 oder RX 5700
  • Anforderungen für höhere Auflösungen und Raytracing wurden noch nicht veröffentlicht

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