GeForce Now auf Linux: Nativer Client angekündigt, dazu App für Fire TV
Nvidia GeForce Now erfüllt zur CES 2026 einen langgehegten Wunsch der Community und erscheint als native App für Linux. Die Anwendung verspricht bessere Performance als Browser-Lösungen und wird durch Support für Flight Sticks und Fire TV ergänzt.
In der Vergangenheit waren Linux-Anwender oft auf WebRTC-basierte Browser-Lösungen angewiesen, die häufig Limitierungen bei der Auflösung oder der Unterstützung von HDR-Inhalten mit sich brachten. Das Unternehmen zielt mit der nativen App primär auf Stabilität und Performance ab, um Linux-Desktops in leistungsfähige Spielestationen zu verwandeln, bei denen die Rechenlast vollständig in die Cloud ausgelagert wird.
Die technische Basis für diesen Schritt bildet die im Vorfeld massiv ausgebaute Server-Infrastruktur. Nutzer des Ultimate-Tarifs greifen auf Instanzen zurück, die Leistung der Klasse GeForce RTX 5080 bieten. Das erlaubt Streaming-Auflösungen von bis zu 5K bei 120 Bildern pro Sekunde (FPS) oder alternativ 1080p mit bis zu 360 FPS für kompetitive Szenarien. Ein wesentlicher Vorteil der nativen Integration ist die effizientere Dekodierung des Videostreams, was die Latenz im Vergleich zur Browser-Variante spürbar senken dürfte. Dank der Unterstützung von Nvidia Reflex sollen Eingabeverzögerungen weiter minimiert werden, was insbesondere für schnelle Shooter wie Call of Duty oder Counter-Strike 2 relevant ist.
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Wie der Hersteller in einer offiziellen Mitteilung (via The Verge) bestätigte, wird die Linux-Anwendung zunächst als Beta-Version für Ubuntu 24.04 und neuere Distributionen erscheinen. Michael McSorley, Produktmarketing-Manager bei Nvidia, begründete die Wahl von Ubuntu mit dessen Status als Long-Term-Support-Release (LTS). Das gewährleistet stabile Grafiktreiber und konsistente Systembibliotheken. Weitere Distributionen sollen in den kommenden Wochen offiziell unterstützt werden. Bereits 2025 hatte Nvidia eine native App für das Steam Deck veröffentlicht, was den Weg für den breiteren Linux-Rollout auf Desktop-Systemen ebnete.
Für Simulations-Enthusiasten bringt das Update eine wesentliche Neuerung bei der Eingabegeräte-Unterstützung. Bislang war die Nutzung komplexer Flight-Stick-Set-ups (HOTAS) im Cloud-Gaming oft problematisch oder gar unmöglich, da die USB-Signale nicht korrekt an den Server durchgereicht wurden. Oft mussten Drittanbieter-Tools zur USB-Weiterleitung genutzt werden. Ab Anfang dieses Jahres unterstützt GeForce Now offiziell Flight-Sticks, Schubregler und Pedale von großen Herstellern wie Thrustmaster und Logitech nativ.
Das zielt auf anspruchsvolle Titel wie den Microsoft Flight Simulator 2024, Elite Dangerous oder War Thunder ab. Da die Berechnung der Physik und Grafik auf den RTX-Servern erfolgt, können nun auch leistungsschwächere Laptops als vollwertige Cockpit-Basis dienen, solange die Internetverbindung stabil ist.
Nutzt ihr bereits Cloud-Gaming auf Linux-Systemen oder habt ihr bisher wegen fehlender nativer Clients darauf verzichtet? Schreibt uns eure Erfahrungen und Setup-Pläne gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Nativer Linux-Support für Cloud-Gaming
Pünktlich zur CES 2026 in Las Vegas spricht Nvidia eine der langlebigsten Forderungen der PC-Community an: Der Cloud-Gaming-Dienst GeForce Now erhält eine native Anwendung für Linux-PCs. Das ermöglicht es Nutzern des Open-Source-Betriebssystems, hochkarätige Titel ohne Umwege über den Browser oder inoffizielle Tricks zu streamen.In der Vergangenheit waren Linux-Anwender oft auf WebRTC-basierte Browser-Lösungen angewiesen, die häufig Limitierungen bei der Auflösung oder der Unterstützung von HDR-Inhalten mit sich brachten. Das Unternehmen zielt mit der nativen App primär auf Stabilität und Performance ab, um Linux-Desktops in leistungsfähige Spielestationen zu verwandeln, bei denen die Rechenlast vollständig in die Cloud ausgelagert wird.
Die technische Basis für diesen Schritt bildet die im Vorfeld massiv ausgebaute Server-Infrastruktur. Nutzer des Ultimate-Tarifs greifen auf Instanzen zurück, die Leistung der Klasse GeForce RTX 5080 bieten. Das erlaubt Streaming-Auflösungen von bis zu 5K bei 120 Bildern pro Sekunde (FPS) oder alternativ 1080p mit bis zu 360 FPS für kompetitive Szenarien. Ein wesentlicher Vorteil der nativen Integration ist die effizientere Dekodierung des Videostreams, was die Latenz im Vergleich zur Browser-Variante spürbar senken dürfte. Dank der Unterstützung von Nvidia Reflex sollen Eingabeverzögerungen weiter minimiert werden, was insbesondere für schnelle Shooter wie Call of Duty oder Counter-Strike 2 relevant ist.
Auf YouTube ansehenWie der Hersteller in einer offiziellen Mitteilung (via The Verge) bestätigte, wird die Linux-Anwendung zunächst als Beta-Version für Ubuntu 24.04 und neuere Distributionen erscheinen. Michael McSorley, Produktmarketing-Manager bei Nvidia, begründete die Wahl von Ubuntu mit dessen Status als Long-Term-Support-Release (LTS). Das gewährleistet stabile Grafiktreiber und konsistente Systembibliotheken. Weitere Distributionen sollen in den kommenden Wochen offiziell unterstützt werden. Bereits 2025 hatte Nvidia eine native App für das Steam Deck veröffentlicht, was den Weg für den breiteren Linux-Rollout auf Desktop-Systemen ebnete.
Support für Flight Sticks und Fire TV
Neben dem Linux-Desktop erschließt Nvidia auch das Wohnzimmer weiter. Eine dedizierte App für Amazon Fire TV Sticks wird in Kürze verfügbar sein. Unterstützt werden zu Beginn der Fire TV Stick 4K Plus sowie der Fire TV Stick 4K Max (jeweils zweite Generation). Das erlaubt es Anwendern, PC-Spiele in 4K-Auflösung direkt am Fernseher zu streamen, wobei gängige Gamepads per Bluetooth unterstützt werden. Damit positioniert sich der Amazon-Stick als kostengünstige Alternative zu vollwertigen Konsolen für Gelegenheitsspieler, die keine teure Hardware anschaffen möchten.Für Simulations-Enthusiasten bringt das Update eine wesentliche Neuerung bei der Eingabegeräte-Unterstützung. Bislang war die Nutzung komplexer Flight-Stick-Set-ups (HOTAS) im Cloud-Gaming oft problematisch oder gar unmöglich, da die USB-Signale nicht korrekt an den Server durchgereicht wurden. Oft mussten Drittanbieter-Tools zur USB-Weiterleitung genutzt werden. Ab Anfang dieses Jahres unterstützt GeForce Now offiziell Flight-Sticks, Schubregler und Pedale von großen Herstellern wie Thrustmaster und Logitech nativ.
Das zielt auf anspruchsvolle Titel wie den Microsoft Flight Simulator 2024, Elite Dangerous oder War Thunder ab. Da die Berechnung der Physik und Grafik auf den RTX-Servern erfolgt, können nun auch leistungsschwächere Laptops als vollwertige Cockpit-Basis dienen, solange die Internetverbindung stabil ist.
Nutzt ihr bereits Cloud-Gaming auf Linux-Systemen oder habt ihr bisher wegen fehlender nativer Clients darauf verzichtet? Schreibt uns eure Erfahrungen und Setup-Pläne gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Nvidia GeForce Now bringt zur CES 2026 endlich native Linux-App heraus
- Verbesserte Performance durch effizientere Dekodierung im Vergleich zu Browser
- Ultimate-Tarif bietet RTX-5080-Leistung mit bis zu 5K bei 120 FPS
- Beta-Version zunächst für Ubuntu 24.04 und neuere Distributionen verfügbar
- Neue App für Amazon Fire TV Sticks zum Streamen in 4K am Fernseher
- Native Unterstützung für komplexe Flight-Stick-Setups von Thrustmaster u.a
- Leistungsschwache Geräte können als vollwertige Gaming-PCs fungieren
Siehe auch:
- Nvidia stellt FSD-Konkurrenten vor und Tesla sollte sich Sorgen machen
- Neuer FPS-Boost: Nvidia stellt DLSS 4.5 vor - auch für ältere GPUs
- Comeback der RTX 3060: Nvidia plant angeblich eine Neuauflage
- FuriosaAI: Massenproduktion des Nvidia-Killers soll jetzt losgehen
- Nicht nur Nvidia: Auch bei AMD schmelzen immer weitere Stromstecker
Themen:
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