Asus hat fertig? 2026 keine Smartphones, womöglich komplettes Ende
Asus legt im Jahr 2026 eine Pause im Smartphone-Geschäft ein und bringt keine neuen Geräte auf den Markt. Fans der ROG-Reihe und der ZenFones müssen auf Nachfolger warten, wenn diese überhaupt kommen. Gründe: Komponentenkosten und Marktsättigung.
Asus bestätigte seinen Telekommunikationspartnern gegenüber, dass derzeit keine neuen Hardware-Vorstellungen geplant seien. Gleichzeitig bemüht sich das Unternehmen intensiv, bestehende Kunden zu beruhigen: Der Support für bereits erhältliche Geräte soll uneingeschränkt fortgeführt werden. Das gilt insbesondere für Sicherheitsupdates und den Kundendienst.
Die Hintergründe für diesen Schritt lassen jedoch darauf schließen, dass es mehr ist als eine bloße Pause. Vertriebspartner in Taiwan melden bereits seit einiger Zeit Schwierigkeiten, neue Ware in größeren Stückzahlen zu beziehen. Internen Informationen zufolge soll der operative Betrieb der Smartphone-Sparte faktisch zum 31. Dezember 2025 auf ein Minimum reduziert worden sein.
Asus widerspricht zwar vehement der Darstellung eines kompletten Marktaustritts und betont, dass lediglich für das laufende Kalenderjahr keine Modelle vorgesehen sind. Dennoch ziehen Branchenbeobachter Parallelen zu früheren Rückzügen anderer PC-Hersteller aus dem Mobilfunksegment. Die aktuelle Pause erinnert stark an den Weg des Konkurrenten Acer, der sich 2016 aus dem Smartphone-Geschäft zurückzog, oder an das Schicksal von LG im Jahr 2021.
Insbesondere die Preise für modernen DRAM und schnellen NAND-Speicher sind zuletzt stark gestiegen, was die Margen für Nischenanbieter massiv unter Druck setzt. Der Hersteller hatte sich in den letzten Jahren bewusst auf das Premium-Segment mit der ROG-Reihe für Gamer und den ZenFones für "Power User" fokussiert, um dem direkten Preiskampf mit den großen chinesischen Anbietern auszuweichen. Doch selbst in dieser Nische wird die Luft dünner.
Bestandsnutzer müssen trotz des Verkaufsstopps vorerst keine Nachteile befürchten. Der Hersteller versichert glaubhaft, dass Garantieansprüche, Reparaturdienstleistungen und vor allem Software-Updates wie gewohnt weiterlaufen. Erst im vergangenen November erhielten das ROG Phone 9 und das ZenFone 12 Ultra das Update auf Android 16, und weitere Sicherheitspatches sind fest eingeplant. Das Unternehmen ist sich bewusst, dass der Ruf der Marke auf dem Spiel steht, sollte der Support nun plötzlich wegbrechen.
Was sagt ihr zu der überraschenden Pause bei Asus und nutzt ihr selbst ein Gerät der Taiwaner? Teilt eure Gedanken zur Zukunft der Gaming-Handys gerne in den Kommentaren.
Siehe auch:
Asus stoppt Smartphone-Launch 2026
Für Liebhaber der ROG-Serie und der handlichen ZenFones beginnt das Jahr 2026 mit einer Hiobsbotschaft. Der taiwanesische Technologiekonzern Asus wird in diesem Jahr keine neuen Smartphones auf den Markt bringen. Wer fest auf ein ROG Phone 10 oder einen Nachfolger des ZenFone 12 Ultra gewartet hat, muss sich zwangsläufig nach Alternativen umsehen.Asus bestätigte seinen Telekommunikationspartnern gegenüber, dass derzeit keine neuen Hardware-Vorstellungen geplant seien. Gleichzeitig bemüht sich das Unternehmen intensiv, bestehende Kunden zu beruhigen: Der Support für bereits erhältliche Geräte soll uneingeschränkt fortgeführt werden. Das gilt insbesondere für Sicherheitsupdates und den Kundendienst.
Die Hintergründe für diesen Schritt lassen jedoch darauf schließen, dass es mehr ist als eine bloße Pause. Vertriebspartner in Taiwan melden bereits seit einiger Zeit Schwierigkeiten, neue Ware in größeren Stückzahlen zu beziehen. Internen Informationen zufolge soll der operative Betrieb der Smartphone-Sparte faktisch zum 31. Dezember 2025 auf ein Minimum reduziert worden sein.
Asus widerspricht zwar vehement der Darstellung eines kompletten Marktaustritts und betont, dass lediglich für das laufende Kalenderjahr keine Modelle vorgesehen sind. Dennoch ziehen Branchenbeobachter Parallelen zu früheren Rückzügen anderer PC-Hersteller aus dem Mobilfunksegment. Die aktuelle Pause erinnert stark an den Weg des Konkurrenten Acer, der sich 2016 aus dem Smartphone-Geschäft zurückzog, oder an das Schicksal von LG im Jahr 2021.
Kostenexplosion und Marktsituation
Wie DigiTimes berichtet, informierte Asus seine Vertriebskanäle proaktiv über den sofortigen Stopp der Neuentwicklungen. Als primäre Ursachen für die Entscheidung gelten neben der weltweiten Marktsättigung auch die explodierenden Kosten für High-End-Komponenten.Insbesondere die Preise für modernen DRAM und schnellen NAND-Speicher sind zuletzt stark gestiegen, was die Margen für Nischenanbieter massiv unter Druck setzt. Der Hersteller hatte sich in den letzten Jahren bewusst auf das Premium-Segment mit der ROG-Reihe für Gamer und den ZenFones für "Power User" fokussiert, um dem direkten Preiskampf mit den großen chinesischen Anbietern auszuweichen. Doch selbst in dieser Nische wird die Luft dünner.
Bestandsnutzer müssen trotz des Verkaufsstopps vorerst keine Nachteile befürchten. Der Hersteller versichert glaubhaft, dass Garantieansprüche, Reparaturdienstleistungen und vor allem Software-Updates wie gewohnt weiterlaufen. Erst im vergangenen November erhielten das ROG Phone 9 und das ZenFone 12 Ultra das Update auf Android 16, und weitere Sicherheitspatches sind fest eingeplant. Das Unternehmen ist sich bewusst, dass der Ruf der Marke auf dem Spiel steht, sollte der Support nun plötzlich wegbrechen.
Was sagt ihr zu der überraschenden Pause bei Asus und nutzt ihr selbst ein Gerät der Taiwaner? Teilt eure Gedanken zur Zukunft der Gaming-Handys gerne in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Asus pausiert 2026 sein Smartphone-Geschäft vollständig
- Beliebte ROG-Handys und ZenFones erhalten keine neuen Modelle
- Support und Updates für bestehende Geräte werden weiterhin gewährleistet
- Marktsättigung und steigende Komponentenkosten als Hauptgründe genannt
- Smartphone-Sparte wird seit dem 31. Dezember 2025 stark reduziert
- Branchenbeobachter sehen Parallelen zu Marktaustritt anderer Hersteller
- Unternehmen fokussierte sich zuletzt auf Premium-Geräte für spezielle Zielgruppen
Siehe auch:
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