Pixel-Smartphones bekommen demnächst endlich einen Pocket-Modus
Google hat einen der größten Kritikpunkte der Pixel-Reihe nach Jahren endlich als "behoben" markiert. Ein kommendes Update soll den fehlenden Taschenmodus nachrüsten und Geistereingaben wie versehentliche Notrufe oder Taschenlampen-Aktivierung verhindern.
Das Phänomen, oft als "Pocket Dialing" oder blumiger als "Butt Dialing" bezeichnet, sorgt schon lange für Frust bei Besitzern der Google-Smartphones. Das Unternehmen plant inzwischen offenbar, softwareseitig nachzubessern und die Sensoren der Geräte effizienter zu nutzen, um zu erkennen, ob das Telefon gerade aktiv verwendet wird oder lediglich in der Kleidung verstaut ist.
Grund dafür sind u. a. die hohe Empfindlichkeit der Touchscreens und Funktionen wie "Tap to Wake", wodurch sich die Displays in der Tasche oft selbstständig aktivieren. Die Folgen reichen von harmlosen, aber akkuzehrenden Aktionen wie dem Einschalten der Taschenlampe bis hin zu peinlichen Anrufen. Besonders kritisch war in der Vergangenheit das unbeabsichtigte Auslösen von Notrufen, was weltweit bei Rettungsleitstellen für Überlastung sorgte. Betroffen sind Berichten zufolge sämtliche Generationen seit dem Pixel 6 bis hin zu den aktuellen Modellen, da Google im Gegensatz zur Konkurrenz bislang auf einen dedizierten Taschenmodus verzichtet hat.
Wie PiunikaWeb berichtet, kommentierte ein Google-Entwickler den entsprechenden Eintrag im Bug-Tracker Ende November mit dem Hinweis, dass das Problem gelöst sei. Der Status des Tickets wurde zudem auf "Fixed" gesetzt, verbunden mit der Anmerkung, auf zukünftige Veröffentlichungen zu achten.
Zeit wurde es: Das ist nämlich das erste konkrete Zeichen seit dem Jahr 2021, dass sich die Entwickler dieser Thematik ernsthaft angenommen haben. Der ursprüngliche Eintrag im Issue Tracker stammt noch aus den Anfangstagen des Pixel 6, was die lange Wartezeit verdeutlicht.
Hersteller wie Samsung, Xiaomi oder OnePlus integrieren seit Jahren standardmäßig einen "Pocket Mode". Das Feature nutzt Daten des Näherungssensors und teilweise des Beschleunigungssensors, um Eingaben auf dem Touchscreen komplett zu blockieren, solange der Sensor verdeckt ist. Pixel-Nutzer mussten sich bislang mit Übergangslösungen behelfen, etwa indem sie praktische Funktionen wie das Aufwecken durch Tippen deaktivierten oder Apps von Drittanbietern installierten. Das funktionierte jedoch oft nicht zuverlässig oder erforderte Root-Zugriff, was für den Durchschnittsnutzer keine Option darstellt.
Trotz der Bestätigung müssen sich Anwender noch etwas gedulden. Da Google von "zukünftigen Veröffentlichungen" spricht, kann man davon ausgehen, dass der neue Modus im Rahmen des nächsten großen "Pixel Feature Drop" im März 2026 verteilt wird.
Habt ihr auch schon versehentlich Notrufe aus der Hosentasche abgesetzt oder blieb euer Pixel bisher brav? Wir sind gespannt auf eure Erlebnisse mit dem Eigenleben der Smartphones. Schreibt uns eure Meinung zu Googles Reaktionszeit gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Lösung für Geistereingaben in Sicht
Google hat im offiziellen Issue Tracker der Pixel-Reihe einen Punkt abgehakt, der Nutzer schon seit Jahren zur Weißglut treibt. Denn nun hat man faktisch bestätigt, dass eine Lösung für ein weitverbreitetes Problem bevorsteht, nämlich de fehlenden Schutz vor unbeabsichtigten Berührungen, wenn sich das Gerät in der Hosentasche befindet.Das Phänomen, oft als "Pocket Dialing" oder blumiger als "Butt Dialing" bezeichnet, sorgt schon lange für Frust bei Besitzern der Google-Smartphones. Das Unternehmen plant inzwischen offenbar, softwareseitig nachzubessern und die Sensoren der Geräte effizienter zu nutzen, um zu erkennen, ob das Telefon gerade aktiv verwendet wird oder lediglich in der Kleidung verstaut ist.
Google stellt das Design des Pixel 10 Pro vor
Grund dafür sind u. a. die hohe Empfindlichkeit der Touchscreens und Funktionen wie "Tap to Wake", wodurch sich die Displays in der Tasche oft selbstständig aktivieren. Die Folgen reichen von harmlosen, aber akkuzehrenden Aktionen wie dem Einschalten der Taschenlampe bis hin zu peinlichen Anrufen. Besonders kritisch war in der Vergangenheit das unbeabsichtigte Auslösen von Notrufen, was weltweit bei Rettungsleitstellen für Überlastung sorgte. Betroffen sind Berichten zufolge sämtliche Generationen seit dem Pixel 6 bis hin zu den aktuellen Modellen, da Google im Gegensatz zur Konkurrenz bislang auf einen dedizierten Taschenmodus verzichtet hat.
Wie PiunikaWeb berichtet, kommentierte ein Google-Entwickler den entsprechenden Eintrag im Bug-Tracker Ende November mit dem Hinweis, dass das Problem gelöst sei. Der Status des Tickets wurde zudem auf "Fixed" gesetzt, verbunden mit der Anmerkung, auf zukünftige Veröffentlichungen zu achten.
Zeit wurde es: Das ist nämlich das erste konkrete Zeichen seit dem Jahr 2021, dass sich die Entwickler dieser Thematik ernsthaft angenommen haben. Der ursprüngliche Eintrag im Issue Tracker stammt noch aus den Anfangstagen des Pixel 6, was die lange Wartezeit verdeutlicht.
Sensortechnik
Um die Bedeutung dieses Schrittes einzuordnen, lohnt ein Blick auf die technische Entwicklung der Pixel-Reihe. Mit dem Designwechsel beim Pixel 6 verabschiedete sich Google von klassischen Näherungssensoren im oberen Bildschirmrand und setzte vermehrt auf Lösungen unter dem Display oder rein softwarebasierte Erkennung. Das führte dazu, dass die Erkennung, ob das Gerät verdeckt ist, unzuverlässiger wurde als bei früheren Modellen. Während Hardware-Sensoren physisch auf Abstände reagieren, müssen moderne Lösungen oft Daten aus verschiedenen Quellen interpretieren, was fehleranfälliger ist.Hersteller wie Samsung, Xiaomi oder OnePlus integrieren seit Jahren standardmäßig einen "Pocket Mode". Das Feature nutzt Daten des Näherungssensors und teilweise des Beschleunigungssensors, um Eingaben auf dem Touchscreen komplett zu blockieren, solange der Sensor verdeckt ist. Pixel-Nutzer mussten sich bislang mit Übergangslösungen behelfen, etwa indem sie praktische Funktionen wie das Aufwecken durch Tippen deaktivierten oder Apps von Drittanbietern installierten. Das funktionierte jedoch oft nicht zuverlässig oder erforderte Root-Zugriff, was für den Durchschnittsnutzer keine Option darstellt.
Trotz der Bestätigung müssen sich Anwender noch etwas gedulden. Da Google von "zukünftigen Veröffentlichungen" spricht, kann man davon ausgehen, dass der neue Modus im Rahmen des nächsten großen "Pixel Feature Drop" im März 2026 verteilt wird.
Habt ihr auch schon versehentlich Notrufe aus der Hosentasche abgesetzt oder blieb euer Pixel bisher brav? Wir sind gespannt auf eure Erlebnisse mit dem Eigenleben der Smartphones. Schreibt uns eure Meinung zu Googles Reaktionszeit gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Google behebt jahrelanges Problem mit ungewollten Berührungen bei Pixel
- Entwickler markieren den fehlenden Taschenmodus im Issue Tracker als behoben
- Aktualisierung soll versehentliche Notrufe und Taschenlampen-Aktivierung verhindern
- Seit dem Pixel 6 haben Nutzer mit diesem Problem zu kämpfen
- Konkurrenzhersteller bieten entsprechenden Schutz bereits seit Jahren an
- Vermutlich wird das Feature im März 2026 mit dem nächsten Feature Drop erscheinen
- Fehlen klassischer Näherungssensoren machte die Erkennung bisher unzuverlässig
Siehe auch:
- Pixel: Google verpasst all seinen Smartphones ein gefühltes Downgrade
- Pixel 10a: günstigeres neues Google-Smartphone wird wohl enttäuschen
- Pixel 9: Google bestätigt Display-Probleme, startet Reparaturprogramm
- Google Pixel: Android-16-Update macht Handys teils deutlich schneller
- Google Pixel 10 Pro XL im Test: So überzeugt das Android-Flaggschiff
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