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Satellitenbilder zeigen Folgen des Angriffs auf russisches U-Boot
Neue Satellitenbilder bestätigen den ukrainischen Drohnenangriff auf ein russisches U-Boot im Hafen von Noworossijsk. Die Aufnahmen zeigen massive Schäden am Pier, der Zustand des mehrere Hundert Millionen Euro teuren U-Boots bleibt aber unklar.
Zu erkennen ist eine deutlich beschädigte Betonstruktur des Piers, an dem das U-Boot der Kilo-Klasse vertäut war. Brandspuren und Trümmer auf dem Kai zeugen von der Wucht der Explosion. Das Schiff selbst befindet sich auf den Aufnahmen noch an seiner ursprünglichen Position, während zwei benachbarte U-Boote mittlerweile verlegt wurden.
Obwohl der Kreml und das russische Verteidigungsministerium jegliche Schäden an der Flotte bestreiten, deuten die Aufnahmen auf eine erhebliche Explosionswirkung hin. Analysten prüfen derzeit anhand der Wasserlinie, ob das U-Boot tiefer liegt als üblich, was auf eine Flutung von Ballasttanks oder strukturelle Schäden am Druckkörper hindeuten könnte. Da jedoch keine offensichtlichen Notfallmaßnahmen wie Ölsperren oder Rettungsschiffe auf den Bildern vom 16. Dezember zu erkennen sind, bleibt das genaue Ausmaß der Schäden am Rumpf vorerst weitgehend Spekulation.
Russland selbst hat dazu Videomaterial veröffentlicht, das jedoch ein nicht vollständiges Bild liefert, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Denn man zensierte sichtlich den Hintergrund und den Heckbereich, in dessen Nähe die Drohne explodiert sein soll.
Die installierten schwimmenden Barrieren und Netze waren primär für die Abwehr von Überwasser-Drohnen (USV) konzipiert, die in der Vergangenheit bereits Ziele in der Region attackiert hatten. Das eingesetzte unbemannte Unterwasserfahrzeug (UUV) konnte diese Hindernisse offenbar einfach untertauchen und so unerkannt in den geschützten Bereich eindringen.
Die Militärseite The Warzone hebt hervor, dass das betroffene U-Boot ein extremes Hochwertziel darstellt. Der Wert des Schiffes wird auf rund 400 Millionen Dollar (etwa 340 Millionen Euro) geschätzt. Es handelt sich um ein dieselelektrisches Angriffs-U-Boot der verbesserten Kilo-Klasse (Projekt 636.3).
Diese Klasse wird von Russland regelmäßig für den Start von Kalibr-Marschflugkörpern gegen Ziele in der Ukraine genutzt. Das Portal betont, dass selbst ohne einen direkten Versenkungserfolg die Fähigkeit der Ukraine, am helllichten Tag in einen schwer verteidigten Hafen einzudringen und eine Detonation wenige Meter neben einem solchen Ziel auszulösen, eine signifikante Bedrohung für die gesamte Schwarzmeerflotte darstellt.
Der Vorfall in Noworossijsk hat auch eine strategische Dimension. Ursprünglich hatte Russland den Großteil seiner wertvollen Flotteneinheiten aus Sewastopol auf der Krim abgezogen und nach Noworossijsk verlegt, da dieser Hafen als sicher vor ukrainischen Angriffen galt. Das hat sich mit diesem Angriff grundlegend geändert. Es gibt für die russische Marine im Schwarzen Meer keinen absolut sicheren Rückzugsort mehr. Die Reparatur eines Projekt 636.3 U-Boots ist zudem komplex und zeitaufwendig, was die operative Verfügbarkeit der Flotte für Monate einschränken könnte.
Gleichzeitig unterstreicht der Angriff die rasante Entwicklung autonomer maritimer Waffensysteme. Während die Ukraine bisher vor allem durch den Einsatz von Überwasser-Drohnen Erfolge erzielte, markiert dieser Vorfall den operativen Durchbruch schwerer zu entdeckender Unterwasser-Systeme (im vorliegenden Fall: "Sub Sea Baby"). Das stellt die russische Marine vor gewaltige Herausforderungen, da herkömmliche Sichtschutzmaßnahmen und Oberflächensperren gegen diese asymmetrische Bedrohung wirkungslos bleiben.
Die Bilder zeigen massive Schäden am Pier, lassen den Zustand des U-Boots aber noch offen. Was meint ihr, wie stark werden solche Drohnen die moderne Seekriegsführung dauerhaft verändern? Schreibt uns eure Einschätzung gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
Satellitenbilder zeigen Schäden am Pier
Nach dem jüngsten Angriff einer ukrainischen Unterwasserdrohne auf ein russisches U-Boot im Schwarzmeerhafen Noworossijsk liegen nun detaillierte visuelle Beweise vor. Die hochauflösenden Bilder, die am 16. Dezember 2025 vom US-Raumfahrtaufklärungsunternehmen Vantor (vormals Maxar Technologies) angefertigt und veröffentlicht wurden, bestätigen eine Detonation in unmittelbarer Nähe des Schiffes.Zu erkennen ist eine deutlich beschädigte Betonstruktur des Piers, an dem das U-Boot der Kilo-Klasse vertäut war. Brandspuren und Trümmer auf dem Kai zeugen von der Wucht der Explosion. Das Schiff selbst befindet sich auf den Aufnahmen noch an seiner ursprünglichen Position, während zwei benachbarte U-Boote mittlerweile verlegt wurden.
Obwohl der Kreml und das russische Verteidigungsministerium jegliche Schäden an der Flotte bestreiten, deuten die Aufnahmen auf eine erhebliche Explosionswirkung hin. Analysten prüfen derzeit anhand der Wasserlinie, ob das U-Boot tiefer liegt als üblich, was auf eine Flutung von Ballasttanks oder strukturelle Schäden am Druckkörper hindeuten könnte. Da jedoch keine offensichtlichen Notfallmaßnahmen wie Ölsperren oder Rettungsschiffe auf den Bildern vom 16. Dezember zu erkennen sind, bleibt das genaue Ausmaß der Schäden am Rumpf vorerst weitgehend Spekulation.
Russland selbst hat dazu Videomaterial veröffentlicht, das jedoch ein nicht vollständiges Bild liefert, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Denn man zensierte sichtlich den Hintergrund und den Heckbereich, in dessen Nähe die Drohne explodiert sein soll.
Das ukrainische Video soll den erfolgreichen U-Boot-Angriff zeigen
Taktische Lücke in der Hafenverteidigung
Die Analyse der Verteidigungsanlagen offenbart eine schwerwiegende taktische Lücke in der russischen Hafensicherung. Wie Business Insider unter Berufung auf die Satellitenbilder berichtet, hatte Russland den Hafeneingang zwar massiv verstärkt, jedoch lag der Fokus auf der falschen Bedrohung.Die installierten schwimmenden Barrieren und Netze waren primär für die Abwehr von Überwasser-Drohnen (USV) konzipiert, die in der Vergangenheit bereits Ziele in der Region attackiert hatten. Das eingesetzte unbemannte Unterwasserfahrzeug (UUV) konnte diese Hindernisse offenbar einfach untertauchen und so unerkannt in den geschützten Bereich eindringen.
Die Militärseite The Warzone hebt hervor, dass das betroffene U-Boot ein extremes Hochwertziel darstellt. Der Wert des Schiffes wird auf rund 400 Millionen Dollar (etwa 340 Millionen Euro) geschätzt. Es handelt sich um ein dieselelektrisches Angriffs-U-Boot der verbesserten Kilo-Klasse (Projekt 636.3).
Diese Klasse wird von Russland regelmäßig für den Start von Kalibr-Marschflugkörpern gegen Ziele in der Ukraine genutzt. Das Portal betont, dass selbst ohne einen direkten Versenkungserfolg die Fähigkeit der Ukraine, am helllichten Tag in einen schwer verteidigten Hafen einzudringen und eine Detonation wenige Meter neben einem solchen Ziel auszulösen, eine signifikante Bedrohung für die gesamte Schwarzmeerflotte darstellt.
Der Vorfall in Noworossijsk hat auch eine strategische Dimension. Ursprünglich hatte Russland den Großteil seiner wertvollen Flotteneinheiten aus Sewastopol auf der Krim abgezogen und nach Noworossijsk verlegt, da dieser Hafen als sicher vor ukrainischen Angriffen galt. Das hat sich mit diesem Angriff grundlegend geändert. Es gibt für die russische Marine im Schwarzen Meer keinen absolut sicheren Rückzugsort mehr. Die Reparatur eines Projekt 636.3 U-Boots ist zudem komplex und zeitaufwendig, was die operative Verfügbarkeit der Flotte für Monate einschränken könnte.
Gleichzeitig unterstreicht der Angriff die rasante Entwicklung autonomer maritimer Waffensysteme. Während die Ukraine bisher vor allem durch den Einsatz von Überwasser-Drohnen Erfolge erzielte, markiert dieser Vorfall den operativen Durchbruch schwerer zu entdeckender Unterwasser-Systeme (im vorliegenden Fall: "Sub Sea Baby"). Das stellt die russische Marine vor gewaltige Herausforderungen, da herkömmliche Sichtschutzmaßnahmen und Oberflächensperren gegen diese asymmetrische Bedrohung wirkungslos bleiben.
Die Bilder zeigen massive Schäden am Pier, lassen den Zustand des U-Boots aber noch offen. Was meint ihr, wie stark werden solche Drohnen die moderne Seekriegsführung dauerhaft verändern? Schreibt uns eure Einschätzung gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Ukrainische Unterwasserdrohne attackierte russisches U-Boot in Noworossijsk
- Satellitenbilder vom 16. Dezember 2025 belegen Explosion und Schäden am Pier
- Das getroffene U-Boot der Kilo-Klasse hat einen Wert von etwa 340 Millionen Euro
- U-Boote dieser Klasse werden für Kalibr-Marschflugkörper gegen die Ukraine genutzt
- Der als sicher geltende Hafen Noworossijsk bietet keinen Schutz mehr für Russland
- Komplexe Reparaturarbeiten könnten die Flottenverfügbarkeit monatelang einschränken
- Der Angriff zeigt den Durchbruch schwer erkennbarer maritimer Unterwasser-Drohnensysteme
Siehe auch:
- Ukraine will russisches U-Boot mit Unterwasserdrohne versenkt haben
- Ende des nuklearen Tabus: Japan erwägt Bau von Atom-U-Booten
- Saab stellt das weltweit erste U-Boot der fünften Generation vor
- Royal Navy testet erstmals eine Quantenuhr in autonomem U-Boot
- "Milliarden-Dollar-Särge": Ära unsichtbarer U-Boote steht vor dem Ende
Thema:
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