Amazon Fire TV: Linux-basiertes Vega OS soll Stream-Piraterie stoppen
Amazon hat erstmals offizielle Gründe für die Einführung seines neuen Betriebssystems Vega OS genannt, das auf den Fire TV-Sticks ab sofort verstärkt Einzug halten soll. Die Linux-Variante soll die mit Android mögliche Piraterie unterbinden.
Wie Amazon jetzt gegenüber dem US-Magazin The Athletic bestätigt hat, gibt es unter Vega OS keine Möglichkeit, Apps aus unautorisierten Quellen zu installieren. Damit geht Amazon auf seinen Streaming-Sticks einen Weg, den Google derzeit - in inzwischen abgeschwächter Form - auch bei Android verfolgen will. Nur zuvor registrierte und autorisierte Entwickler sollen Apps für die Geräte von Amazon liefern können.
Tatsächlich handelt es sich bei der ACE um nichts anderes als eine Lobbyorganisation großer Rechteinhaber, der seit Kurzem auch der Fußballverband UEFA angehört. Illegales Sport-Streaming stellt auf Android-basierten Geräten wie den bisher eingeführten Fire-TV-Modellen eines der größten Probleme dar, das die Unterhaltungsindustrie mit derartigen Plattformen hat.
Im Kontext des Berichtes des Athletic gab es diverse Medien, die über Amazons Angaben bezüglich der Einschränkung von Piraterie berichteten. Im Zuge dessen hat der Konzern laut AndroidAuthority eine neue Stellungnahme veröffentlicht, in der man deutlich macht, dass auch weiterhin Android auf Fire-TV-Geräten zum Einsatz kommen soll und man sich als "Multi-OS-Company" verstanden wissen will (maschinelle Übersetzung):
"Wir sind ein Multi-OS-Unternehmen, und Fire OS wird es auch weiterhin geben. Vega OS gibt uns die Flexibilität, Premium-Erlebnisse in jeder Preisklasse zu schaffen - insbesondere auf kleineren, erschwinglicheren Geräten, die mit geringem Speicherbedarf laufen, aber auch auf größeren Geräten, auf denen komplexe KI-Programme wie Alexa+ laufen. Durch die Entwicklung und Verwaltung unseres eigenen Betriebssystems können wir innerhalb unserer Geräte dort innovativ sein, wo es nötig ist."
Siehe auch:
Vega OS mit Fire TV Stick 4K Select erstmals gestartet
Mit dem Amazon Fire TV Stick 4K Select hat der auch als Streaming-Anbieter aktive weltweit größte Online-Händler begonnen, das auf Linux basierende Vega OS einzuführen. Dabei geht es dem Konzern nach eigenen Angaben vor allem um mehr Kontrolle, um so die illegale Nutzung von Medieninhalten und Streamingdiensten zu verhindern.Wie Amazon jetzt gegenüber dem US-Magazin The Athletic bestätigt hat, gibt es unter Vega OS keine Möglichkeit, Apps aus unautorisierten Quellen zu installieren. Damit geht Amazon auf seinen Streaming-Sticks einen Weg, den Google derzeit - in inzwischen abgeschwächter Form - auch bei Android verfolgen will. Nur zuvor registrierte und autorisierte Entwickler sollen Apps für die Geräte von Amazon liefern können.
Vega OS für "mehr Sicherheit der Nutzer"
Als Grund für diese Änderung nennt Amazon dann auch, dass man die Sicherheit der Nutzer in den Mittelpunkt stellen wolle. Weil "Piraterie" auch die Gefahr von Malware, Viren und Betrugsversuchen mit sich bringe, versuche man nun "Creator und Konsumenten" zu schützen heißt es weiter. Die Initiative werde auch von der sogenannten Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) unterstützt, so der Bericht.Tatsächlich handelt es sich bei der ACE um nichts anderes als eine Lobbyorganisation großer Rechteinhaber, der seit Kurzem auch der Fußballverband UEFA angehört. Illegales Sport-Streaming stellt auf Android-basierten Geräten wie den bisher eingeführten Fire-TV-Modellen eines der größten Probleme dar, das die Unterhaltungsindustrie mit derartigen Plattformen hat.
Diverse Apps für illegales Streaming
Rund um die Amazon Fire TV-Sticks hat sich eine lebendige Szene aus Menschen entwickelt, die ihre Geräte mit alternativer Software oder zumindest per Sideloading installierten Apps mit mehr Funktionen erweitern. Dazu gehören auch diverse Apps, die den leichten Zugriff auf illegal kostenlos verfügbare Streaming-Inhalte ermöglichen.Im Kontext des Berichtes des Athletic gab es diverse Medien, die über Amazons Angaben bezüglich der Einschränkung von Piraterie berichteten. Im Zuge dessen hat der Konzern laut AndroidAuthority eine neue Stellungnahme veröffentlicht, in der man deutlich macht, dass auch weiterhin Android auf Fire-TV-Geräten zum Einsatz kommen soll und man sich als "Multi-OS-Company" verstanden wissen will (maschinelle Übersetzung):
"Wir sind ein Multi-OS-Unternehmen, und Fire OS wird es auch weiterhin geben. Vega OS gibt uns die Flexibilität, Premium-Erlebnisse in jeder Preisklasse zu schaffen - insbesondere auf kleineren, erschwinglicheren Geräten, die mit geringem Speicherbedarf laufen, aber auch auf größeren Geräten, auf denen komplexe KI-Programme wie Alexa+ laufen. Durch die Entwicklung und Verwaltung unseres eigenen Betriebssystems können wir innerhalb unserer Geräte dort innovativ sein, wo es nötig ist."
Zusammenfassung
- Amazon führt Linux-basiertes Vega OS für Fire TV-Sticks ein
- Neues Betriebssystem soll Installation nicht autorisierter Apps verhindern
- Laut Amazon dient die Umstellung dem Schutz vor Piraterie und Malware
- Änderung wird von der Lobbyorganisation für Rechteinhaber ACE unterstützt
- Bisher existierte aktive Community für Sideloading und alternative Apps
- Trotz Vega OS soll das Android-basierte Fire OS weiterhin bestehen bleiben
- Amazon bezeichnet sich selbst als Multi-OS-Unternehmen mit Fokus auf Flexibilität
Siehe auch:
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