Microsoft schränkt die Kontrolle über App-Updates in Windows 11 ein
Still und leise hat Microsoft in den vergangenen Wochen eine kleine, aber folgenreiche Änderung im Microsoft Store umgesetzt. Was bisher kaum jemand bemerkt hat, sorgt nun für Diskussionen: Die automatischen Updates von Apps und Spielen lassen sich nicht mehr dauerhaft ausschalten.
Nutzer können also die Update-Funktion zeitweise aussetzen, aber nicht mehr komplett deaktivieren. Nach Ablauf der gewählten Pause werden die Updates ohne weiteres Zutun des Nutzers wieder aktiviert, selbst Registry-Einträge oder versteckte Systemeinstellungen helfen dabei nicht mehr.
Der Store ignoriert entsprechende Änderungen und folgt strikt der neuen Regelung. Eine kleine Abweichung zu Windows Update gibt es allerdings. Wer die Suche nach Updates im Microsoft Store manuell anstößt, während die Pause aktiv ist, löst keine neuen App-Downloads aus. Die Update-Pause bleibt also bestehen, und zwar auch dann, wenn man aktiv nach Aktualisierungen sucht.
Die Maßnahme stößt nicht überall auf Zustimmung. Viele Nutzer kritisieren den Verlust der eigenen Kontrolle über ihr System. Inzwischen bleibt nur, die Update-Pause regelmäßig neu zu aktivieren oder auf alternative Installationsquellen auszuweichen. Für IT-Profis, die mehr Kontrolle benötigen, bleiben Alternativen wie WinGet (auch möglich über PowerToys), die eine präzisere Paketverwaltung ermöglichen.
Was haltet ihr von Microsofts neuer Update-Politik? Seht ihr die Sicherheitsvorteile oder vermisst ihr die vollständige Kontrolle?
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Store-Updates nur noch auf Zeit stoppbar
Stattdessen erlaubt der Store nur noch eine Pause von maximal fünf Wochen, danach setzt Windows die Aktualisierungen automatisch fort. Die Änderung betrifft sowohl Windows 11 als auch Windows 10 und bringt den Store in Einklang mit dem Verhalten von Windows Update.Nutzer können also die Update-Funktion zeitweise aussetzen, aber nicht mehr komplett deaktivieren. Nach Ablauf der gewählten Pause werden die Updates ohne weiteres Zutun des Nutzers wieder aktiviert, selbst Registry-Einträge oder versteckte Systemeinstellungen helfen dabei nicht mehr.
Registry-Tricks ausgehebelt
Viele technisch versierte Anwender hatten in der Vergangenheit auf kleine Umwege gesetzt, um die Update-Automatik auszuschalten. Ein beliebter Kniff bestand darin, den Registry-Schlüssel "AutoDownload" zu ändern, um so die Aktualisierungen zu unterbinden. Diese Methode greift nun nicht mehr, wie Windows Central schreibt.Der Store ignoriert entsprechende Änderungen und folgt strikt der neuen Regelung. Eine kleine Abweichung zu Windows Update gibt es allerdings. Wer die Suche nach Updates im Microsoft Store manuell anstößt, während die Pause aktiv ist, löst keine neuen App-Downloads aus. Die Update-Pause bleibt also bestehen, und zwar auch dann, wenn man aktiv nach Aktualisierungen sucht.
Sie können automatische Updates für einen bestimmten Zeitraum pausieren
Zwischen Sicherheit und Selbstbestimmung
Microsoft begründet die Entscheidung mit dem Hinweis auf mehr Sicherheit und Stabilität. Veraltete App-Versionen können Schwachstellen enthalten, die Angreifer ausnutzen könnten. Automatische Updates sollen genau das verhindern und Nutzer zuverlässig mit den neuesten Patches versorgen.Die Maßnahme stößt nicht überall auf Zustimmung. Viele Nutzer kritisieren den Verlust der eigenen Kontrolle über ihr System. Inzwischen bleibt nur, die Update-Pause regelmäßig neu zu aktivieren oder auf alternative Installationsquellen auszuweichen. Für IT-Profis, die mehr Kontrolle benötigen, bleiben Alternativen wie WinGet (auch möglich über PowerToys), die eine präzisere Paketverwaltung ermöglichen.
Was haltet ihr von Microsofts neuer Update-Politik? Seht ihr die Sicherheitsvorteile oder vermisst ihr die vollständige Kontrolle?
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Was hat sich bei App-Updates geändert?
Microsoft hat die Option entfernt, automatische Updates von Store-Apps dauerhaft zu deaktivieren. Stattdessen können diese Updates jetzt nur noch für maximal fünf Wochen pausiert werden - ähnlich wie bei Windows Updates.
Diese Änderung betrifft sowohl Windows 10 als auch Windows 11 und wurde ohne offiziellen Changelog eingeführt. Nach Ablauf der Pause werden Apps automatisch aktualisiert, unabhängig von Nutzereinstellungen.
Diese Änderung betrifft sowohl Windows 10 als auch Windows 11 und wurde ohne offiziellen Changelog eingeführt. Nach Ablauf der Pause werden Apps automatisch aktualisiert, unabhängig von Nutzereinstellungen.
Gilt das für alle Apps unter Windows?
Nein. Die neue Update-Regelung betrifft ausschließlich Apps, die über den Microsoft Store installiert wurden. Anwendungen, die außerhalb des Stores bezogen wurden, sind davon nicht betroffen.
Diese behalten ihre eigenen Update-Mechanismen - etwa über integrierte Updater oder manuelle Installationen. Wer also volle Kontrolle wünscht, sollte auf Store-unabhängige Versionen setzen.
Diese behalten ihre eigenen Update-Mechanismen - etwa über integrierte Updater oder manuelle Installationen. Wer also volle Kontrolle wünscht, sollte auf Store-unabhängige Versionen setzen.
Kann ich Updates dauerhaft blockieren?
Eine vollständige Deaktivierung der automatischen Updates im Microsoft Store ist nicht mehr möglich. Die einzige Option ist eine zeitlich begrenzte Pause zwischen einer und fünf Wochen.
Nach Ablauf dieser Frist werden die Updates automatisch wieder aktiviert. Ein Workaround über Gruppenrichtlinien oder Registry ist derzeit nicht dokumentiert und könnte durch Microsoft blockiert werden.
Nach Ablauf dieser Frist werden die Updates automatisch wieder aktiviert. Ein Workaround über Gruppenrichtlinien oder Registry ist derzeit nicht dokumentiert und könnte durch Microsoft blockiert werden.
Wie pausiere ich die Updates konkret?
Öffnen Sie den Microsoft Store, gehen Sie zu Einstellungen und suchen Sie den Schalter für automatische App-Updates. Statt einer Deaktivierung erscheint nun ein Dropdown-Menü zur Auswahl der Pausendauer.
Wählen Sie dort zwischen 1 und 5 Wochen. Nach Ablauf der gewählten Zeitspanne werden die Updates automatisch wieder aktiviert - ohne weitere Nutzerinteraktion.
Wählen Sie dort zwischen 1 und 5 Wochen. Nach Ablauf der gewählten Zeitspanne werden die Updates automatisch wieder aktiviert - ohne weitere Nutzerinteraktion.
Wie reagiert die Community auf die Änderung?
Die Reaktionen sind gemischt. Während einige Nutzer die Sicherheitsvorteile begrüßen, kritisieren andere den Verlust der Kontrolle - besonders in professionellen Umgebungen.
In Foren wird spekuliert, ob Microsoft langfristig auch andere Update-Mechanismen vereinheitlichen will. Eine offizielle Stellungnahme zu den Beweggründen der Änderung gibt es bisher nicht.
In Foren wird spekuliert, ob Microsoft langfristig auch andere Update-Mechanismen vereinheitlichen will. Eine offizielle Stellungnahme zu den Beweggründen der Änderung gibt es bisher nicht.
Zusammenfassung
- Microsoft Store erlaubt keine dauerhafte Abschaltung von App-Updates mehr
- Updates können maximal fünf Wochen pausiert werden, danach automatisch aktiv
- Änderung gilt für Windows 11 und Windows 10 gleichermaßen
- Frühere Methoden wie Registry-Änderungen funktionieren nicht mehr
- Microsoft begründet die Einschränkung mit erhöhter Sicherheit und Stabilität
- Nutzer kritisieren den Verlust der Kontrolle über das eigene System
- IT-Profis können Alternativen wie Chocolatey oder WinGet nutzen
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