Microsoft sperrt dauerhafte App-Update-Pausen im Store

Microsoft hat die Update-Kontrolle im Store drastisch verschärft. Nutzer können App-Updates nur noch maximal fünf Wochen pausieren. Was das für eure Lieblings-Apps bedeutet und warum selbst Registry-Tricks nicht mehr helfen.
App Store, Microsoft Store, Windows Store

Microsoft Store verschärft Update-Regeln

Microsoft hat in einem der letzten Updates für die Microsoft Store App eine bisher unbemerkte Änderung in den Einstellungen vorgenommen. Wie Deskmodder schreibt, lassen sich automatische Updates sich nicht mehr dauerhaft deaktivieren. Entdeckt hatte das ein Leser und es scheint sich dabei nicht um einen Bug zu handeln.

Stattdessen wurde die Option in Teilen in Windows Update integriert, die bereits seit Längerem eine zeitlich begrenzte Pausierung der System-Updates ermöglicht.


Manuelle Update-Suche bleibt ohne Einfluss

Nutzer können aktuell die Updates zwischen einer und fünf Wochen pausieren lassen, danach werden die Updates für die Apps wieder automatisch durchgeführt. Diese Neuerung bedeutet das Ende der unbegrenzten Kontrolle über App-Updates, die viele Anwender bisher geschätzt hatten.

Die Änderung reiht sich in eine Serie von Store-Modifikationen ein, mit denen Microsoft die Kontrolle über den eigenen App-Store verstärkt. Ein wichtiger Unterschied zu Windows Update zeigt sich beim manuellen Auslösen der Update-Suche. Wie XDA Developers berichtet, stellte sich bei Tests heraus, dass das Anklicken des Buttons "Nach Updates suchen" in der Store App trotz angehaltener Updates die Pausierung bestehen lässt.

Dies unterscheidet sich vom Verhalten der Windows-Update-Funktion, wo eine manuelle Suche die Pause aufhebt. Diese Beschränkung lässt sich auch nicht durch Tricks umgehen.

Selbst die Einstellungen in der Registry bringen keine Änderung. Früher konnten technisch versierte Nutzer über Registry-Einträge wie "AutoDownload" die automatischen Updates dauerhaft deaktivieren, auch diese Möglichkeit ist nun versperrt.

Sicherheit vs. Nutzerfreiheit

Microsoft dürfte die Änderung aus Sicherheitsgründen implementiert haben, damit alle Apps immer mit den neuesten Updates ausgestattet werden. Diese Strategie folgt dem gleichen Ansatz wie bei Windows Update, wo Microsoft ebenfalls die dauerhafte Deaktivierung von Updates unterbunden hat. Sicherheitslücken in Apps können so schneller geschlossen werden.

Wie steht ihr zu Microsofts neuer Update-Politik im Store? Seht ihr die Sicherheitsvorteile oder vermisst ihr die Kontrolle über eure Apps?

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Kann ich App-Updates im Store noch deaktivieren?
Nein, die dauerhafte Deaktivierung automatischer App-Updates im Microsoft Store ist nicht mehr möglich. Microsoft hat diese Option mit einem der letzten Updates entfernt.

Stattdessen können Updates nur noch für einen Zeitraum von 1 bis maximal 5 Wochen pausiert werden. Danach werden sie automatisch wieder aktiviert - unabhängig von Nutzerpräferenzen oder Registry-Einstellungen.
Wie lange lassen sich Updates pausieren?
Updates im Microsoft Store lassen sich aktuell für einen Zeitraum von 1 bis 5 Wochen pausieren. Danach setzt der Store die Aktualisierungen automatisch fort.

Diese Änderung betrifft alle Nutzer, unabhängig von Windows-Version oder Geräteeinstellungen. Auch manuelle Eingriffe, wie Registry-Hacks, zeigen laut Tests keine Wirkung.
Was passiert bei "Nach Updates suchen"?
Anders als bei Windows Update bleibt die Update-Pause im Store bestehen, selbst wenn man manuell auf Nach Updates suchen klickt.

Das bedeutet: Auch wenn ein Nutzer aktiv nach Updates sucht, werden keine App-Aktualisierungen durchgeführt, solange die Pause aktiv ist. Dies wurde von Deskmodder in Tests bestätigt.
Gibt es einen Registry-Trick zum Deaktivieren?
Laut Deskmodder funktionieren derzeit keine Registry-Anpassungen, um die automatische Update-Funktion dauerhaft zu deaktivieren.

Microsoft scheint die neue Regelung tief in die Store-Architektur integriert zu haben. Bislang ist kein funktionierender Workaround bekannt, der die Updatepflicht umgeht.
Warum führt Microsoft diese Änderung ein?
Microsoft begründet die Änderung mit dem Ziel, die Sicherheit und Stabilität von Windows-Systemen zu erhöhen. Veraltete Apps gelten als potenzielle Sicherheitsrisiken.

Durch regelmäßige Updates sollen bekannte Schwachstellen geschlossen und die Kompatibilität mit dem Betriebssystem sichergestellt werden - ähnlich wie bei Windows Update.
Welche Auswirkungen hat das für IT-Profis?
Für IT-Administratoren bedeutet die Änderung weniger Kontrolle über die Update-Zyklen von Store-Apps. Das kann bei sensiblen Umgebungen oder Testsystemen problematisch sein.

Wer auf stabile App-Versionen angewiesen ist, muss nun entweder auf alternative Installationsquellen ausweichen oder regelmäßig die Update-Pausen neu setzen.
Kann ich Apps aus anderen Quellen installieren?
Ja, viele Apps aus dem Microsoft Store sind auch direkt über die Website des Herstellers oder alternative Plattformen verfügbar. Das kann eine Möglichkeit sein, Updates zu kontrollieren.

Allerdings entfällt dabei die zentrale Verwaltung über den Store, und Sicherheitsmechanismen wie Signaturprüfung oder Sandbox-Integration könnten fehlen.
Gibt es Alternativen zum Microsoft Store?
Für viele professionelle Anwendungen gibt es Alternativen wie Chocolatey oder WinGet (u.a. integriert in PowerToys), die mehr Kontrolle über Updates bieten.

Diese Tools richten sich an technisch versierte Nutzer und ermöglichen automatisierte Installationen, Versionskontrolle und Paketverwaltung - ideal für IT-Umgebungen.
Zusammenfassung
  • Microsoft Store: Dauerhafte Deaktivierung von App-Updates nicht mehr möglich
  • Updates können nur noch für maximal fünf Wochen pausiert werden
  • Manuelle Update-Suche im Store hebt Pausierung nicht auf
  • Registry-Einträge umgehen die neue Beschränkung nicht mehr
  • Microsoft begründet Änderung vermutlich mit verbesserter App-Sicherheit
  • Einschränkung könnte Nutzer zu alternativen Software-Quellen treiben

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