Microsoft 365-Apps erhalten keine Updates mehr über Windows Store
Microsoft beendet den Support für Office-Apps aus dem Microsoft Store zugunsten von Click-to-Run. Ab Oktober 2025 gibt es keine neuen Features mehr, Sicherheitsupdates enden im Dezember 2026. Nutzer müssen umsteigen.
Im Unterschied dazu verwendet Click-to-Run einen eigens optimierten Streaming-Installer für Office-Anwendungen. Nun erklärt Microsoft, warum der Support eingestellt wird, es geht vor allem um Einschränkungen. Laut Microsoft erfolgt die Umstellung, weil die Store-Version insbesondere bei Unternehmenskunden an ihre Grenzen stößt:
Der Wechsel zu Click-to-Run läuft unkompliziert und kostenfrei ab. Microsoft stellt einen Installer bereit, der die Store-Version erkennt, entfernt und direkt durch die Click-to-Run-Variante ersetzt. Vor dem Start sollten lediglich alle Dokumente gespeichert und alle Office-Apps geschlossen werden.
Der Umstieg wirkt sich nicht auf bestehende Lizenzen aus - erworbene Nutzungsrechte bleiben uneingeschränkt erhalten. Im Alltag werden die meisten Nutzer kaum Unterschiede merken, profitieren aber künftig von schnelleren Updates und neuen Funktionen wie der Copilot-Integration. Microsoft empfiehlt, spätestens bis September 2025 zu wechseln, um einen unterbrechungsfreien Übergang sicherzustellen.
Habt ihr bereits auf Click-to-Run umgestellt oder nutzt ihr noch die Store-Version? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren! Siehe auch:
- Microsoft beendet Support für Office-Apps aus dem Store ab Oktober 2025
- Sicherheitsupdates für Store-Versionen enden endgültig im Dezember 2026
- Store-Version hatte Nachteile bei Enterprise-Funktionen und Konfiguration
- Wechsel zu Click-to-Run erfolgt kostenfrei über bereitgestellten Installer
- Click-to-Run bietet schnellere Updates und parallele Office-Installationen
- Bestehende Lizenzen bleiben beim Umstieg uneingeschränkt erhalten
- Microsoft empfiehlt Wechsel bis September 2025 für unterbrechungsfreien Betrieb
Microsoft stellt Unterstützung für Store-Office ein
Die Entscheidung betrifft alle, die Microsoft 365-Apps über den Microsoft Store installiert haben. Diese Versionen basieren auf dem Appx-Format, das ursprünglich für die Universal Windows Platform entwickelt wurde.Im Unterschied dazu verwendet Click-to-Run einen eigens optimierten Streaming-Installer für Office-Anwendungen. Nun erklärt Microsoft, warum der Support eingestellt wird, es geht vor allem um Einschränkungen. Laut Microsoft erfolgt die Umstellung, weil die Store-Version insbesondere bei Unternehmenskunden an ihre Grenzen stößt:
Um diese Nachteile geht es
- Konfiguration über XML-Dateien war nicht möglich,
- Multi-User-Systeme wurden nicht unterstützt,
- Eine Integration in Enterprise-Tools wie Intune oder Configuration Manager fehlte,
- Updates waren an Windows-Updates gekoppelt, was IT-Administratoren oft vor Probleme stellte.
So erfolgt der Umstieg
Die Überprüfung der aktuellen Installationsart ist einfach: In einer geöffneten Office-Anwendung unter "Datei > Konto" wird neben dem "Info"-Feld entweder "Click-to-Run" oder "Microsoft Store" angezeigt. Nutzerinnen und Nutzer der Store-Version sollten möglichst zeitnah wechseln.Der Wechsel zu Click-to-Run läuft unkompliziert und kostenfrei ab. Microsoft stellt einen Installer bereit, der die Store-Version erkennt, entfernt und direkt durch die Click-to-Run-Variante ersetzt. Vor dem Start sollten lediglich alle Dokumente gespeichert und alle Office-Apps geschlossen werden.
Vorteile von Click-to-Run
Click-to-Run bringt zahlreiche Vorteile mit sich:- Office-Anwendungen sind sofort nach Start des Downloads nutzbar
- Updates werden automatisch installiert, Eingreifen der Anwender ist nicht nötig
- Mehrere Office-Versionen lassen sich parallel auf einem PC nutzen
- IT-Administratoren können Bereitstellung und Richtlinien automatisieren
- Unternehmen profitieren von verschiedenen Update-Kanälen und zentraler Verwaltung über Microsoft 365-Dienste
- Click-to-Run ermöglicht den Betrieb von Office in virtuellen Umgebungen durch App-V-Virtualisierung, wodurch Konflikte mit anderen Programmen vermieden werden. Das erklärt auch den größeren Speicherbedarf im Vergleich zu klassischen MSI-Installationen
Der Umstieg wirkt sich nicht auf bestehende Lizenzen aus - erworbene Nutzungsrechte bleiben uneingeschränkt erhalten. Im Alltag werden die meisten Nutzer kaum Unterschiede merken, profitieren aber künftig von schnelleren Updates und neuen Funktionen wie der Copilot-Integration. Microsoft empfiehlt, spätestens bis September 2025 zu wechseln, um einen unterbrechungsfreien Übergang sicherzustellen.
Habt ihr bereits auf Click-to-Run umgestellt oder nutzt ihr noch die Store-Version? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren! Siehe auch:
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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