Spotify startet Lossless-Audio für Premium-Nutzer und das kostenlos
Nach jahrelangen Spekulationen und Verspätungen ist es nun endlich so weit: Spotify startet die Verteilung von Lossless-Audio für Premium-Nutzer. Das Feature bietet verlustfreie Audioqualität bis zu 24-bit/44,1 kHz FLAC - und das ohne Aufpreis.
Bereits vor vier Jahren hatte Spotify einen "HiFi"-Tarif angekündigt, der CD-Qualität bieten sollte. Lizenzprobleme und veränderte Prioritäten verzögerten das Projekt jedoch erheblich. CEO Daniel Ek erklärte noch im vergangenen Jahr, dass sich Spotify noch in den "frühen Tagen" der Lossless-Entwicklung befinde. Diese lange Wartezeit machte das Feature zu einem der am häufigsten nachgefragten Updates in der Community.
Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung von Spotify hervorgeht, wird die Funktion über die nächsten zwei Monate schrittweise in mehr als 50 Ländern eingeführt. Erste Premium-Abonnenten in Australien, Österreich, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Japan, Neuseeland, den Niederlanden, Portugal, Schweden, den USA und Großbritannien haben bereits Zugang erhalten, die Verteilung erfolgt allerdings schrittweise.
Apple hatte in der Zwischenzeit entschieden, Lossless-Audio als Teil seines regulären Apple Music-Abonnements ohne Aufpreis anzubieten. Kurz darauf zog Amazon Music nach, das zuvor extra für seinen HD-Tarif berechnet hatte. Tidal hingegen positioniert sich weiterhin als Premium-Anbieter mit höheren Preisen für Hi-Fi-Qualität.
Nutzer müssen Lossless manuell auf jedem Gerät aktivieren. Wenn die Funktion eingeschaltet ist, erscheint ein Lossless-Indikator in der Now Playing-Ansicht oder -Leiste sowie über den Connect Picker. Die Aktivierung erfolgt über das Profilsymbol und die Einstellungen unter "Medienqualität".
Für das beste Hörerlebnis empfiehlt das Unternehmen, Lossless-Musik über WLAN mit kabelgebundenen Kopfhörern oder Lautsprechern zu streamen. Bluetooth bietet derzeit nicht genügend Bandbreite für die Übertragung von Lossless-Audio, sodass das Signal vor der Übertragung komprimiert werden muss.
Nutzer können zwischen den Qualitätsstufen Niedrig, Normal, Hoch, Sehr hoch und nun Lossless wählen, wobei Spotifys App anzeigt, wie viel Datenvolumen jede Option benötigt. Bei Lossless-Qualität sollten Nutzer - vor allem mobil - mit einem deutlich höheren Datenverbrauch rechnen.
Was haltet ihr von Spotifys verspätetem Lossless-Start? Werdet ihr die Funktion nutzen oder reicht euch die bisherige Qualität aus?
Download Spotify - Client für Windows
Siehe auch:
Endlich da: Lossless-Audio für Spotify Premium
Die meisterwartete Funktion in Spotifys Geschichte wird nun endlich zur Realität: Lossless-Audio erreicht schrittweise Premium-Abonnenten in ausgewählten Märkten, darunter Deutschland und Österreich. Mit der neuen Funktion können Nutzer Titel in bis zu 24-bit/44.1 kHz FLAC-Qualität streamen, was deutlich mehr Details bei nahezu jedem verfügbaren Song auf Spotify freigibt.Bereits vor vier Jahren hatte Spotify einen "HiFi"-Tarif angekündigt, der CD-Qualität bieten sollte. Lizenzprobleme und veränderte Prioritäten verzögerten das Projekt jedoch erheblich. CEO Daniel Ek erklärte noch im vergangenen Jahr, dass sich Spotify noch in den "frühen Tagen" der Lossless-Entwicklung befinde. Diese lange Wartezeit machte das Feature zu einem der am häufigsten nachgefragten Updates in der Community.
Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung von Spotify hervorgeht, wird die Funktion über die nächsten zwei Monate schrittweise in mehr als 50 Ländern eingeführt. Erste Premium-Abonnenten in Australien, Österreich, Tschechien, Dänemark, Deutschland, Japan, Neuseeland, den Niederlanden, Portugal, Schweden, den USA und Großbritannien haben bereits Zugang erhalten, die Verteilung erfolgt allerdings schrittweise.
Kostenlose Aufwertung
Die zweifellos sehr erfreuliche Nachricht: Spotify bietet sein Lossless-Streaming ohne zusätzliche Kosten für bestehende Premium-Mitglieder an. Das ist besonders bemerkenswert, da frühe Gerüchte (wiederholt) darauf hindeuteten, dass Spotify diesen Qualitätssprung als höherpreisigen Tarif anbieten würde. Diese Entscheidung dürfte auch der Konkurrenz geschuldet sein.Apple hatte in der Zwischenzeit entschieden, Lossless-Audio als Teil seines regulären Apple Music-Abonnements ohne Aufpreis anzubieten. Kurz darauf zog Amazon Music nach, das zuvor extra für seinen HD-Tarif berechnet hatte. Tidal hingegen positioniert sich weiterhin als Premium-Anbieter mit höheren Preisen für Hi-Fi-Qualität.
Technische Details und Einschränkungen
Die 24-bit/44.1 kHz-Qualität ist technisch gesehen sogar besser als CD-Qualität (16-bit/44.1 kHz) und fällt damit in die Kategorie Hi-Res-Audio. Allerdings bleibt Spotify hinter der Konkurrenz zurück: Apple Music, Tidal und Qobuz bieten bis zu 24-bit/192 kHz an. Für die meisten Hörer dürfte dieser Unterschied jedoch kaum wahrnehmbar sein, schon gar nicht beim Streamen über Bluetooth-Kopfhörer.Nutzer müssen Lossless manuell auf jedem Gerät aktivieren. Wenn die Funktion eingeschaltet ist, erscheint ein Lossless-Indikator in der Now Playing-Ansicht oder -Leiste sowie über den Connect Picker. Die Aktivierung erfolgt über das Profilsymbol und die Einstellungen unter "Medienqualität".
Für das beste Hörerlebnis empfiehlt das Unternehmen, Lossless-Musik über WLAN mit kabelgebundenen Kopfhörern oder Lautsprechern zu streamen. Bluetooth bietet derzeit nicht genügend Bandbreite für die Übertragung von Lossless-Audio, sodass das Signal vor der Übertragung komprimiert werden muss.
Verfügbarkeit und Geräteunterstützung
Spotifys Lossless-HD-Audio ist auf mobilen Apps, Desktop- und Tablet-Anwendungen sowie auf vielen Drittanbieter-Geräten verfügbar, die Spotify Connect unterstützen. Dazu gehören Geräte von Sony, Bose, Samsung, Sennheiser, Denon, Marantz, Bluesound und Yamaha. Die Unterstützung für weitere Geräte, einschließlich solcher von Sonos und Amazon, startet im Oktober.Nutzer können zwischen den Qualitätsstufen Niedrig, Normal, Hoch, Sehr hoch und nun Lossless wählen, wobei Spotifys App anzeigt, wie viel Datenvolumen jede Option benötigt. Bei Lossless-Qualität sollten Nutzer - vor allem mobil - mit einem deutlich höheren Datenverbrauch rechnen.
Was haltet ihr von Spotifys verspätetem Lossless-Start? Werdet ihr die Funktion nutzen oder reicht euch die bisherige Qualität aus?
Download Spotify - Client für Windows
Zusammenfassung
- Spotify führt Lossless-Audio mit 24-bit/44.1 kHz FLAC-Qualität ein
- Lange erwartetes Feature kommt ohne Aufpreis für Premium-Abonnenten
- Schrittweise Einführung in über 50 Ländern innerhalb von zwei Monaten
- Manuelle Aktivierung nötig mit eigenem Indikator in der Wiedergabeansicht
- Beste Ergebnisse mit kabelgebundenen Kopfhörern über WLAN-Verbindung
- Unterstützung für zahlreiche Geräte mit Spotify Connect Funktion
- Höherer Datenverbrauch im Vergleich zu bisherigen Qualitätsstufen
Siehe auch:
- Spotify führt Smart Filters ein - jetzt in ersten Ländern verfügbar
- Spotify wird zum Messenger - Chat für Musik-Fans inkl. Überwachung
- Spotify Basic-Abo gestartet, neue Preise jetzt auch in Deutschland
- Spotify wird teurer: Es gibt bald eine Preiserhöhung für Premium-Abos
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