Spotify führt Smart Filters ein - jetzt in ersten Ländern verfügbar

Spotify hat seine neuen Smart-Filter für Premium-Nutzer gestartet. Die neue Funktion ermöglicht es Nutzern, ihre gespeicherten Inhalte nach Aktivität, Stimmung oder Genre zu sortieren. Ganz ohne Kritik geht die Einführung aber nicht von statten.
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Spotify startet Smart Filters weltweit

Man kann daher vielleicht auch sagen: Gut, dass die neuen Smart-Filter vorerst nur für Premium-Nutzer in den USA, Großbritannien, Australien, Kanada, Irland, Neuseeland und Südafrika eingeführt werden. Als deutscher Nutzer muss man sich noch gedulden, oder bleibt je nach dem, wie man es sieht, noch verschont. Als erste Reaktion kritisierten viele Nutzer die App durch die Neuerungen zu überladen, denn es wird langsam sehr unübersichtlich.

Die Bedienung ist aber denkbar einfach. Ein Tipp auf das Filtersymbol oben links in der Bibliothek öffnet das Smart-Filter-Menü mit Optionen, die automatisch an die gespeicherten Inhalte angepasst sind. Nach Auswahl eines Filters aktualisiert sich die Bibliotheksansicht entsprechend. Laut Spotify sollen die Filter dabei helfen, aus einer wachsenden Sammlung von Musik, Podcasts und Hörbüchern schneller das Passende zu finden.


Weitere neue Personalisierungsfeatures

Die Filter umfassen Stimmungen wie "Entspannend" oder "Romantisch", Aktivitäten wie "Yoga", "Dinner" oder "Schlafen" sowie spezifische Genre-Unterkategorien wie Jazz-Hip-Hop oder UK-Hip-Hop.

Diese Kategorisierung basiert auf Spotifys Audio-Analyse, die bereits seit Jahren Millionen von Songs nach akustischen Eigenschaften, Tempo und emotionalen Merkmalen klassifiziert. Neben dem Smart-Filter hat Spotify eine Reihe zusätzlicher Funktionen eingeführt. Premium-Nutzer können per Sprache mit dem KI-DJ interagieren - einfach den DJ-Button gedrückt halten und nach einer bestimmten Stimmung, einem Genre oder Vibe fragen.

Diese Funktion erweitert den bereits 2023 eingeführten KI-DJ, der ursprünglich nur automatisch Musik auswählte und kommentierte. Spotify Smarte Filter startenVerstecke Songs, die du nicht hören möchtest Die neue Snooze-Funktion pausiert überspielte Songs für 30 Tage aus den Empfehlungen, während die Hide-Option Tracks dauerhaft aus Playlists entfernt. Diese Features adressieren ein langjähriges Nutzerproblem: die Kontrolle über Spotifys algorithmusbasierte Empfehlungen.

Die Discover-Weekly-Playlist wurde ebenfalls überarbeitet und bietet nun personalisierte Genre-Buttons für Pop, Funk oder R&B, um gezielt neue Musik zu entdecken. Die Warteschlange erhielt ein Redesign mit verbesserten Steuerelementen für Shuffle, Smart Shuffle, Wiederholung und Sleep Timer, wobei Nutzer nach Ende der Warteschlange Spotify-Empfehlungen sehen, die sie behalten oder überspringen können.

Wann gibt es ein Update in Deutschland?

Deutsche Nutzer müssen sich noch gedulden - der schwedische Streaming-Dienst dürfte die Smart Filters in den kommenden Monaten aber auch hierzulande einführen. Spotify folgt traditionell einem gestaffelten Start bei neuen Funktionen, bei dem neue Features zunächst in englischsprachigen Märkten getestet werden, bevor sie global verfügbar werden.

Die neuen Features zeigen, wie sich Spotify vom reinen Streaming-Dienst zur personalisierten Audio-Plattform wandelt. Was haltet ihr von den Smart Filters - praktische Innovation oder unnötige Komplexität?

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Was sind die neuen Smart Filters?
Die Smart Filters von Spotify ermöglichen es Premium-Nutzern, ihre Bibliothek nach Stimmung, Aktivität oder Genre zu sortieren. Die Filter passen sich automatisch dem gespeicherten Content an und erleichtern so die Navigation durch große Musiksammlungen.

Ein Tipp auf das neue Filter-Icon in der oberen linken Ecke der Bibliothek öffnet das Menü. Diese Funktion ist besonders nützlich, um schnell passende Inhalte für bestimmte Situationen wie Sport, Entspannung oder Autofahrten zu finden.
Wie funktioniert die Snooze-Funktion?
Mit der neuen Snooze-Funktion können Premium-Nutzer Songs für 30 Tage aus ihren Empfehlungen entfernen, ohne sie dauerhaft zu löschen. Das ist ideal, wenn man sich an einem Lied sattgehört hat, es aber später wieder hören möchte.

Die Funktion lässt sich direkt über die Drei-Punkte-Menüs bei Songs aktivieren. Nach Ablauf der 30 Tage erscheinen die pausierten Titel wieder regulär in den Empfehlungen.
Kann ich Songs dauerhaft ausblenden?
Ja, mit der neuen "Hide"-Funktion können Nutzer einzelne Songs dauerhaft aus einer Playlist ausblenden. Dazu einfach im "Now Playing"-Fenster auf die drei Punkte tippen und "In dieser Playlist ausblenden" wählen.

Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn bestimmte Tracks in kuratierten Playlists nicht zum eigenen Geschmack passen und man sie nicht jedes Mal überspringen möchte.
Was bringt der neue Sprachassistent DJ?
Premium-Nutzer können jetzt per Sprachbefehl mit dem KI-gestützten DJ interagieren. Ein längerer Druck auf den DJ-Button erlaubt es, Wünsche nach bestimmten Stimmungen, Genres oder Vibes zu äußern.

Der DJ passt daraufhin die Playlist dynamisch an. Das Feature hilft nicht nur beim Entdecken neuer Musik, sondern auch beim Wiederfinden alter Favoriten - ganz ohne Tippen oder Suchen.
Welche neuen Playlist-Tools gibt es?
Spotify hat die Playlist-Verwaltung überarbeitet. Nutzer können einfacher Titel hinzufügen, sortieren und bearbeiten. Auch das Umbenennen von Playlists und das Erstellen eigener Coverbilder wurden vereinfacht.

In einigen Regionen lassen sich aus "Liked Songs" automatisch neue Playlists generieren - gefiltert nach Genre oder Stimmung. Das spart Zeit und verbessert die Übersicht in der eigenen Musikbibliothek.
Zusammenfassung
  • Spotify führt Smart Filters für Premium-Nutzer in sieben Ländern ein
  • Filter sortieren gespeicherte Inhalte nach Aktivität, Stimmung oder Genre
  • Nutzer können per Sprache mit dem KI-DJ interagieren und Wünsche äußern
  • Neue Funktionen umfassen Snooze und Hide für bessere Empfehlungen
  • Discover-Weekly-Playlist bietet nun personalisierte Genre-Buttons
  • Spotify wächst auf 696 Millionen aktive Nutzer und 276 Millionen Premium-Abos
  • Deutschland-Nutzer müssen auf die Smart-Filter-Funktion noch warten

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