iFixit deckt auf: iPhone Air und MagSafe-Batterie nutzen gleichen Akku
Apple hat für das neue MagSafe Battery Pack des iPhone Air eine ungewöhnliche Lösung gewählt: Der verbaute Akku ist offenbar identisch mit dem des Smartphones selbst. Das zeigt ein Teardown der Reparaturexperten.
Das Zubehör kostet in Deutschland 115 Euro und soll die Laufzeit des iPhone Air kabellos verlängern. Erst durch den Teardown der Reparaturprofis von iFixit wurde sichtbar, dass der Akku im Battery Pack nahezu identisch mit dem des iPhone Air ist. Form, Kapazität von 12,26 Wattstunden und die nur 2,72 Millimeter Bauhöhe stimmen fast exakt überein. Damit passt er eigentlich auch in das schlanke iPhone mit 5,6 Millimetern Dicke.
Trotz des dünnen Akkus misst das MagSafe Battery Pack 7,64 Millimeter und ist damit dicker als das iPhone Air. Ursache ist nicht die Batterie selbst, sondern das Gehäusedesign. Da der Akku hier nur von Kunststoff geschützt wird und kein stabiler Titanrahmen wie beim Smartphone vorhanden ist, sorgt zusätzliche Materialstärke für die nötige Stabilität.
Der Zusatzakku dockt per MagSafe ans iPhone Air
Praktisch ist immerhin der zusätzliche USB-C-Anschluss. Darüber können kleinere Geräte wie AirPods-Cases oder die Apple Watch (mit bis zu 4,5 Watt) geladen werden. Die Analyse von iFixit macht deutlich, wie Apple Bauteile clever mehrfach einsetzt, gleichzeitig aber auch an die physikalischen Grenzen der Technik stößt.
Die Entscheidung, das Zubehör nur für das iPhone Air anzubieten, hat auch strategische Gründe: Apple positioniert das ultradünne Modell als Premium-Gerät für Nutzer, die Wert auf Design legen, aber bereit sind, für zusätzliche Funktionalität zu zahlen.
Was haltet ihr von Apples Strategie, den gleichen Akku in beiden Geräten zu verwenden? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
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Überraschende Entdeckung im Battery Pack
Apple hat im neuen MagSafe Battery Pack für das iPhone Air eine auf den ersten Blick ebenso logische wie ungewöhnliche Lösung gewählt. Der eingebaute Akku entspricht offenbar dem des Smartphones selbst. Diese Entdeckung wirft natürlich auch einige Fragen auf.Das Zubehör kostet in Deutschland 115 Euro und soll die Laufzeit des iPhone Air kabellos verlängern. Erst durch den Teardown der Reparaturprofis von iFixit wurde sichtbar, dass der Akku im Battery Pack nahezu identisch mit dem des iPhone Air ist. Form, Kapazität von 12,26 Wattstunden und die nur 2,72 Millimeter Bauhöhe stimmen fast exakt überein. Damit passt er eigentlich auch in das schlanke iPhone mit 5,6 Millimetern Dicke.
Strategie mit System
Aus Sicht der Produktion ist dieser Ansatz nachvollziehbar. Apple spart dadurch Kosten, vereinfacht die Lieferketten und muss keine eigene Produktionslinie für ein Zubehör mit begrenzter Lebensdauer aufbauen.Trotz des dünnen Akkus misst das MagSafe Battery Pack 7,64 Millimeter und ist damit dicker als das iPhone Air. Ursache ist nicht die Batterie selbst, sondern das Gehäusedesign. Da der Akku hier nur von Kunststoff geschützt wird und kein stabiler Titanrahmen wie beim Smartphone vorhanden ist, sorgt zusätzliche Materialstärke für die nötige Stabilität.
Physikalische Grenzen beim Laden
Trotz identischer Akkus lässt sich ein iPhone Air mit dem Battery Pack nur zu rund 65 Prozent aufladen. Der Grund dafür liegt in den Energieverlusten beim kabellosen Laden. Etwa ein Drittel der gespeicherten Energie wird in Wärme umgewandelt und steht deshalb nicht mehr für den Ladevorgang zur Verfügung.
Der Zusatzakku dockt per MagSafe ans iPhone Air
Praktisch ist immerhin der zusätzliche USB-C-Anschluss. Darüber können kleinere Geräte wie AirPods-Cases oder die Apple Watch (mit bis zu 4,5 Watt) geladen werden. Die Analyse von iFixit macht deutlich, wie Apple Bauteile clever mehrfach einsetzt, gleichzeitig aber auch an die physikalischen Grenzen der Technik stößt.
Die Entscheidung, das Zubehör nur für das iPhone Air anzubieten, hat auch strategische Gründe: Apple positioniert das ultradünne Modell als Premium-Gerät für Nutzer, die Wert auf Design legen, aber bereit sind, für zusätzliche Funktionalität zu zahlen.
Was haltet ihr von Apples Strategie, den gleichen Akku in beiden Geräten zu verwenden? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Warum lädt die MagSafe-Batterie nur 65 %?
Obwohl die MagSafe-Batterie denselben Akku wie das iPhone Air enthält, kann sie das Gerät nur zu etwa 65 % aufladen. Der Grund liegt im Energieverlust beim kabellosen Laden. Rund 25-35 % der Energie gehen laut iFixit durch Wärme und Ineffizienz verloren.
Diese Verluste sind typisch für induktives Laden. Selbst mit optimierter MagSafe-Ausrichtung bleibt der Wirkungsgrad meist unter 80 %. Daher reicht die gespeicherte Energie im Akku nur für eine Teilladung des iPhones - trotz identischer Kapazität.
Diese Verluste sind typisch für induktives Laden. Selbst mit optimierter MagSafe-Ausrichtung bleibt der Wirkungsgrad meist unter 80 %. Daher reicht die gespeicherte Energie im Akku nur für eine Teilladung des iPhones - trotz identischer Kapazität.
Ist wirklich derselbe Akku verbaut?
Ja, laut iFixit und mehreren Quellen verwendet Apple in der iPhone Air MagSafe Batterie den identischen Akku wie im iPhone Air. Beide Akkus haben 12,26 Wh Kapazität und sind 2,72 mm dünn.
Das spart Produktionskosten und vereinfacht die Lieferkette. Ob es sich exakt um denselben Zelltyp handelt, ist zwar nicht offiziell bestätigt, aber die Form und Spezifikationen stimmen überein.
Das spart Produktionskosten und vereinfacht die Lieferkette. Ob es sich exakt um denselben Zelltyp handelt, ist zwar nicht offiziell bestätigt, aber die Form und Spezifikationen stimmen überein.
Wie viel Kapazität hat der Akku?
Der Akku in der iPhone Air MagSafe Batterie hat eine Kapazität von 12,26 Wh. Das entspricht etwa 3.149 mAh bei 3,89 V - genau wie der Akku im iPhone Air selbst.
Apple nennt diese Werte nicht direkt auf seiner Website, doch durch EU-Vorgaben und Teardowns sind sie öffentlich bekannt. Die Kapazität reicht im Alltag für rund 65 % zusätzliche Laufzeit.
Apple nennt diese Werte nicht direkt auf seiner Website, doch durch EU-Vorgaben und Teardowns sind sie öffentlich bekannt. Die Kapazität reicht im Alltag für rund 65 % zusätzliche Laufzeit.
Kann ich damit andere Geräte laden?
Ja, über den integrierten USB-C-Anschluss lassen sich auch kleinere Geräte wie AirPods oder eine Apple Watch laden - mit bis zu 4,5 Watt Ausgangsleistung.
Das macht die MagSafe Batterie vielseitiger als frühere Modelle mit Lightning-Anschluss.
Das macht die MagSafe Batterie vielseitiger als frühere Modelle mit Lightning-Anschluss.
Warum ist die Batterie dicker als das iPhone?
Die MagSafe Batterie ist mit 7,64 mm dicker als das 5,6 mm dünne iPhone Air. Das liegt vor allem am Kunststoffgehäuse, das Schutz und Struktur bietet.
Der eigentliche Akku ist nur 2,72 mm dick und würde theoretisch ins iPhone passen. Die zusätzliche Dicke ergibt sich aus der Ladeelektronik, Spulen und dem Gehäusematerial.
Der eigentliche Akku ist nur 2,72 mm dick und würde theoretisch ins iPhone passen. Die zusätzliche Dicke ergibt sich aus der Ladeelektronik, Spulen und dem Gehäusematerial.
Wie wirkt sich das auf die Akkulebensdauer aus?
Da der iPhone Air Akku kleiner ist, muss er häufiger geladen werden - was die Lebensdauer verkürzen kann. Apple setzt aber auf eine neue Batteriechemie mit bis zu 1.000 Ladezyklen.
Das könnte die Haltbarkeit deutlich verbessern. Dennoch bleibt ein größerer Akku langfristig besser. Wer regelmäßig auf die MagSafe Batterie angewiesen ist, sollte das in die Kaufentscheidung einbeziehen.
Das könnte die Haltbarkeit deutlich verbessern. Dennoch bleibt ein größerer Akku langfristig besser. Wer regelmäßig auf die MagSafe Batterie angewiesen ist, sollte das in die Kaufentscheidung einbeziehen.
Ist das Zubehör mit anderen iPhones nutzbar?
Nein, die iPhone Air MagSafe Batterie ist exklusiv für das iPhone Air konzipiert. Sie passt mechanisch und funktional nur zu diesem Modell.
Das liegt an der Form, der Magnetausrichtung und der Softwareintegration.
Das liegt an der Form, der Magnetausrichtung und der Softwareintegration.
Zusammenfassung
- MagSafe Battery Pack und iPhone Air verwenden identischen Akku
- iFixit entdeckt gleiche Form, Kapazität und Bauhöhe bei beiden Geräten
- Apples Ansatz reduziert Produktionskosten und vereinfacht Lieferketten
- Trotz gleicher Batterie lädt das Pack das iPhone nur zu 65 Prozent auf
- Energieverlust beim kabellosen Laden führt zu Umwandlung in Wärme
- Das 115 Euro teure Zubehör besitzt einen zusätzlichen USB-C-Anschluss
- Apple positioniert das iPhone Air damit gezielt als Premium-Gerät
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