Tesla wechselt zur Unreal Engine für deutlich bessere Visualisierung
Tesla plant eine große Überarbeitung seiner Autopilot-Visualisierungen. Der Elektroautohersteller wechselt von der leichtgewichtigen Godot-Engine zur leistungsstarken Unreal Engine von Epic Games - diese ist natürlich aus diversen Games bekannt.
Wie Not a Tesla App unter Berufung auf Tesla-Hacker @greentheonly berichtet, können entsprechende Hinweise in der Firmware-Version 2025.20 entdeckt werden. Der Tesla-Hacker konnte bereits ein detaillierteres Fahrzeugmodell aktivieren, das auf Basis der Unreal Engine läuft und interaktive Elemente bietet.
Die Unreal Engine hingegen ist eine High-End-Grafik-Engine, die für die Erschaffung fotorealistischer Umgebungen in AAA-Videospielen bekannt ist. Epic Games entwickelte die Engine bereits 1998, und sie kommt heute in zahlreichen Blockbuster-Spielen zum Einsatz.
Derzeit erkennt FSD viele Objekte, die jedoch nicht visuell dargestellt werden - am häufigsten Bodenschwellen und Verkehrskegel, aber auch eine große Anzahl anderer Objekte. Wenn die Funktion startet, können Nutzer eine sauberere und flüssigere Version der heutigen Visualisierungen mit realistischerer Beleuchtung erwarten.
Die leistungsstarke 3D-Engine könnte Tesla ermöglichen, eine wesentlich realistischere Version der Umgebung direkt auf dem Bildschirm darzustellen. Denkbar wären detailliertere 3D-Modelle der umliegenden Fahrzeuge, Leitplanken, Einkaufswagen, Anhänger oder sogar 3D-Karten ähnlich Google Maps. Die Unreal Engine unterstützt fortschrittliche Rendering-Techniken wie Ray-Tracing und dynamische Beleuchtung, die für deutlich realistischere Darstellungen sorgen könnten - freilich sind hier Hardware-Grenzen gesetzt, denn ein Tesla-Fahrzeug ist kein Gaming-PC.
Unterschiede gibt es auch bei den in Teslas verbauten Chipsätzen. So werden etwa Intel-Fahrzeuge bei den aktuellen Visualisierungen bleiben müssen. Die neuen Unreal-Engine-Binärdateien wurden in Firmware 2025.20 und neuer gefunden, jedoch nur bei AMD-basierten Model S und Model X, die auch über eine dedizierte GPU verfügen. Allerdings wird diese nicht als Voraussetzung für die Visualisierungen erwartet.
Was haltet ihr von Teslas Plänen für realistischere Visualisierungen? Sind euch detaillierte Grafiken wichtig oder bevorzugt ihr die aktuell einfachere Darstellung? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
Tesla wechselt zu Unreal Engine
Tesla steht vor einem signifikanten Update seiner Autopilot- und FSD-Visualisierungen bevor. Das Unternehmen wird die bisher verwendete Open-Source-Godot-Engine durch die Unreal Engine ersetzen. Letztere ist eine der beliebtesten und leistungsstärksten Engines der Videospielbranche. Die neuen Funktionen sind bereits in der Firmware für Model S und Model X Fahrzeuge mit MCU 3 (AMD) enthalten, jedoch bisher nicht aktiv.Wie Not a Tesla App unter Berufung auf Tesla-Hacker @greentheonly berichtet, können entsprechende Hinweise in der Firmware-Version 2025.20 entdeckt werden. Der Tesla-Hacker konnte bereits ein detaillierteres Fahrzeugmodell aktivieren, das auf Basis der Unreal Engine läuft und interaktive Elemente bietet.
Deutlich verbesserte Grafiken
Teslas aktuelle FSD-Visualisierungen basieren auf der Godot Engine, die für ihre Leichtgewichtigkeit, Open-Source-Natur und Effizienz bekannt ist. Die Engine wurde ursprünglich 2014 veröffentlicht und hat sich besonders bei Indie-Entwicklern etabliert, da sie kostenlos verfügbar ist und relativ geringe Hardware-Anforderungen stellt.Die Unreal Engine hingegen ist eine High-End-Grafik-Engine, die für die Erschaffung fotorealistischer Umgebungen in AAA-Videospielen bekannt ist. Epic Games entwickelte die Engine bereits 1998, und sie kommt heute in zahlreichen Blockbuster-Spielen zum Einsatz.
Derzeit erkennt FSD viele Objekte, die jedoch nicht visuell dargestellt werden - am häufigsten Bodenschwellen und Verkehrskegel, aber auch eine große Anzahl anderer Objekte. Wenn die Funktion startet, können Nutzer eine sauberere und flüssigere Version der heutigen Visualisierungen mit realistischerer Beleuchtung erwarten.
3D-Karten und erweiterte Objekte möglich
Bereits 2022 kündigte Elon Musk auf Twitter bzw. X an, dass Tesla 3D-Gelände zu den Fahrzeugvisualisierungen hinzufügen möchte. Erste Ansätze sind bereits in den Cybertruck-Visualisierungen sichtbar, die 3D-Gelände beim Parken anzeigen, jedoch nicht die tatsächliche Umgebung repräsentieren.Die leistungsstarke 3D-Engine könnte Tesla ermöglichen, eine wesentlich realistischere Version der Umgebung direkt auf dem Bildschirm darzustellen. Denkbar wären detailliertere 3D-Modelle der umliegenden Fahrzeuge, Leitplanken, Einkaufswagen, Anhänger oder sogar 3D-Karten ähnlich Google Maps. Die Unreal Engine unterstützt fortschrittliche Rendering-Techniken wie Ray-Tracing und dynamische Beleuchtung, die für deutlich realistischere Darstellungen sorgen könnten - freilich sind hier Hardware-Grenzen gesetzt, denn ein Tesla-Fahrzeug ist kein Gaming-PC.
Unterschiede gibt es auch bei den in Teslas verbauten Chipsätzen. So werden etwa Intel-Fahrzeuge bei den aktuellen Visualisierungen bleiben müssen. Die neuen Unreal-Engine-Binärdateien wurden in Firmware 2025.20 und neuer gefunden, jedoch nur bei AMD-basierten Model S und Model X, die auch über eine dedizierte GPU verfügen. Allerdings wird diese nicht als Voraussetzung für die Visualisierungen erwartet.
Was haltet ihr von Teslas Plänen für realistischere Visualisierungen? Sind euch detaillierte Grafiken wichtig oder bevorzugt ihr die aktuell einfachere Darstellung? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
- Tesla Diner halbiert nach nur zwei Wochen Speisekarte, kürzt Zeiten
- Gebrauchtwagen-Kollaps: Preise des Tesla Cybertrucks im freien Fall
- Rekordwerte: Neues Tesla Model 3 knackt 800 Kilometer Reichweite
- Supercomputer: Tesla beendet sein Dojo-Projekt und löst das Team auf
- Tesla-Verkäufe in Deutschland brachen auch im Juli dramatisch ein
Themen:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- EU-Kommission lässt Initiative zum Schutz älterer Videospiele abblitzen
- Wallpaper Engine: Hintergründe gefährden Steam-Gamer durch Malware
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen