Sonos-Produkte werden teurer:
Weltweite Preiserhöhung angekündigt
Sonos muss 2025 weltweit die Preise für Lautsprecher, Kopfhörer und Co. erhöhen. Schuld sind Zölle von bis zu 20 Prozent, auch Deutschland ist betroffen. Gleichzeitig plant der Audio-Hersteller aber eine überraschende Smart-Home-Partnerschaft.
Die Zollbelastung beträgt 20 Prozent für vietnamesische und 19 Prozent für malaysische Importe. Diese zusätzlichen Kosten will Sonos nicht allein tragen, sondern global auf alle Märkte verteilen. Dadurch sollen einzelne Regionen nicht überproportional belastet und die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten werden. Deutsche Kunden müssen sich daher ebenfalls auf höhere Preise einstellen.
Weiterhin kämpft Sonos mit den Folgen des verheerenden App-Updates vom Mai 2024. Die neue Software entfernte zahlreiche bewährte Funktionen und brachte schwerwiegende Fehler mit sich, was zu anhaltender Kundenkritik führte. Conrad strich bereits das geplante Video-Streaming-Gerät mit dem Codenamen "Pinewood" und konzentriert die Ressourcen stattdessen auf die Verbesserung der mobilen Anwendung.
Und dann auch das noch: Sonos bestätigt schmelzende Premium-Lautsprecher
Die Sprachbefehle werden dabei lokal auf den Geräten verarbeitet, ähnlich wie die bestehenden Sonos-Voice-Control-Kommandos. Eine Übertragung über externe Cloud-Server ist nicht erforderlich, was Datenschutz und Reaktionsgeschwindigkeit verbessert. Philips Hue wäre Sonos' erster externer Partner in diesem Bereich.
Nach einem Konflikt entfernte Sonos bereits den Google Assistant von seinen Geräten, weitere externe Sprachassistenten könnten dem folgen - der Fokus rückt im Unternehmen immer mehr auf die Eigenentwicklung.
Wie bewertet ihr Sonos' Preiserhöhungen und die geplante Smart-Home-Integration? Könnte Voice Control eine echte Alternative zu etablierten Assistenten werden?
Siehe auch:
Zölle zwingen zu Preisanpassungen
Der Audio-Hersteller Sonos steht vor unvermeidlichen Preiserhöhungen im Jahr 2025. CEO Tom Conrad verkündete während der Präsentation der aktuellen Quartalszahlen (via Bloomberg), dass das Unternehmen die Preise für verschiedene Produkte anheben muss. Verantwortlich dafür sind neue US-Importzölle auf Waren aus Vietnam und Malaysia, wo Sonos seine Lautsprecher und Soundbars fertigen lässt.Die Zollbelastung beträgt 20 Prozent für vietnamesische und 19 Prozent für malaysische Importe. Diese zusätzlichen Kosten will Sonos nicht allein tragen, sondern global auf alle Märkte verteilen. Dadurch sollen einzelne Regionen nicht überproportional belastet und die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten werden. Deutsche Kunden müssen sich daher ebenfalls auf höhere Preise einstellen.
Durchwachsene Geschäftszahlen
Die Quartalsbilanz von Sonos zeigt ein gemischtes Bild. Mit einem Umsatz von 344,8 Millionen US-Dollar und einem Bruttogewinn von 150 Millionen US-Dollar erwirtschaftete das Unternehmen im dritten Geschäftsquartal solide Einnahmen. Dennoch steht am Ende ein Nettoverlust von 3,4 Millionen US-Dollar, verursacht durch gestiegene Betriebskosten und Steuerbelastungen.Weiterhin kämpft Sonos mit den Folgen des verheerenden App-Updates vom Mai 2024. Die neue Software entfernte zahlreiche bewährte Funktionen und brachte schwerwiegende Fehler mit sich, was zu anhaltender Kundenkritik führte. Conrad strich bereits das geplante Video-Streaming-Gerät mit dem Codenamen "Pinewood" und konzentriert die Ressourcen stattdessen auf die Verbesserung der mobilen Anwendung.
Und dann auch das noch: Sonos bestätigt schmelzende Premium-Lautsprecher
Smart-Home-Expansion mit Philips Hue
Eine bedeutende Neuerung bahnt sich bei Sonos Voice Control an. Der hauseigene Sprachassistent soll noch vor Ende 2025 die Steuerung von Philips-Hue-Beleuchtung ermöglichen. Nutzer könnten dann über ihre Sonos-Lautsprecher Hue-Lampen ein- und ausschalten, die Helligkeit regulieren und vordefinierte Lichtszenen aktivieren. Keine Revolution, aber immerhin ein Fortschritt.Die Sprachbefehle werden dabei lokal auf den Geräten verarbeitet, ähnlich wie die bestehenden Sonos-Voice-Control-Kommandos. Eine Übertragung über externe Cloud-Server ist nicht erforderlich, was Datenschutz und Reaktionsgeschwindigkeit verbessert. Philips Hue wäre Sonos' erster externer Partner in diesem Bereich.
Nach einem Konflikt entfernte Sonos bereits den Google Assistant von seinen Geräten, weitere externe Sprachassistenten könnten dem folgen - der Fokus rückt im Unternehmen immer mehr auf die Eigenentwicklung.
Wie bewertet ihr Sonos' Preiserhöhungen und die geplante Smart-Home-Integration? Könnte Voice Control eine echte Alternative zu etablierten Assistenten werden?
Zusammenfassung
- Sonos kündigt Preiserhöhungen für 2025 wegen US-Importzöllen an
- Neue Zölle von 19 bis 20 Prozent auf Importe aus Vietnam und Malaysia
- Trotz soliden Umsatzes von 344,8 Millionen US-Dollar steht ein Nettoverlust
- Sonos kämpft weiterhin mit den Folgen des fehlerhaften App-Updates
- Sprachassistent soll bis Ende 2025 Philips-Hue-Beleuchtung steuern können
- Sprachbefehle werden lokal verarbeitet, ohne externe Cloud-Server
Siehe auch:
- Nach App-Debakel: Sonos bestätigt schmelzende Premium-Lautsprecher
- Smart Home bei IKEA: Sonos ist raus, Matter & Bluetooth kommen rein
- Sonos-Chef: Wir wissen gar nicht, wie unsere Produkte genutzt werden
- Sonos' Kopfhörer-Flop: noch teureres Premium-Modell als Ausweg?
- Mitarbeiter warnen, Kunden toben: Wie Sonos-Führung die App versaut
Thema:
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