Tastatur: Vortex Model M kopiert berühmte IBM mit moderner Technik

Wer die klassische IBM Model M-Tastatur für ihr unverwechselbares Tippgefühl liebte, aber auf moderne Funktionen wie Bluetooth und Hot-Swap-Schalter nicht verzichten will, findet in der neuen Vortex-Model-M einen spannenden Mittelweg.
Tastatur, Keyboard, Vortex Model M
Vortex
  • Vortex M kombiniert ikonisches IBM-Design der 1980er mit moderner Technik
  • PBT-Doubleshot-Tastenkappen für authentisches Tippgefühl und Langlebigkeit
  • Cherry-MX-Schalter mit Hot-Swap-System ersetzen originalen Buckling-Spring
  • Dreifache Konnektivität über Bluetooth, 2,4-GHz-Dongle oder USB-C
  • Programmierbare Makros und Hotkeys mit Mac- und Windows-Kompatibilität
  • Moderate Lautstärke trotz Cherry MX Blues und solide Verarbeitung
  • Premium-Segment mit knapp über 160 Euro und einigen kleinen Schwächen

Nostalgie pur

Das mechanische Keyboard kombiniert das ikonische Design der 1980er-Jahre mit aktueller Technik und richtet sich an Nutzer, die Nostalgie und Funktionalität vereint suchen, wie aus einem längeren Testbericht bei Open for Business hervorgeht.

Optisch ist die Vortex M demnach kaum vom legendären IBM-Vorbild zu unterscheiden. Gehäusefarbe, Textur und selbst die Verpackung orientieren sich bis ins Detail an der Originalästhetik - inklusive austauschbarer Logos im Stil der alten IBM-Plaketten. Die verwendeten PBT-Doubleshot-Tastenkappen sorgen zudem für hohe Langlebigkeit und ein authentisches Tippgefühl. Vortex Model M Doch unter der Haube steckt moderne Technik: Anstelle des klassischen Buckling-Spring-Mechanismus setzt Vortex auf Cherry-MX-Schalter. Diese ermöglichen nicht nur ein präzises Tippverhalten, sondern lassen sich durch das Hot-Swap-System auch individuell austauschen. Damit bietet das Board eine Flexibilität, die das originale Model M nicht erreichen konnte.


Auch bei der Ausstattung zeigt sich der moderne Anspruch. Die Vortex M unterstützt gleich drei Verbindungsarten: per Bluetooth, über einen 2,4-GHz-Dongle oder klassisch via USB-C. Dazu kommen praktische Features wie programmierbare Makros, Hotkeys für Mediensteuerung und Kompatibilität mit Mac- und Windows-Systemen auf Knopfdruck - Funktionen, die dem Original völlig fehlen.

Einige Schwachpunkte

Trotz Cherry MX Blues bleibt die Lautstärke überraschend moderat - ein Vorteil im Großraumbüro. Gleichzeitig punktet das Keyboard durch seine solide Verarbeitung und ein sehr angenehmes Tippgefühl. In Geschwindigkeit und Präzision reiht sich die Vortex M mühelos in die Oberklasse ein, so das Fazit des Testers.

Es gibt allerdings auch Kritikpunkte: Die Nutzung von AA-Batterien statt eines Akkus wirkt aus der Zeit gefallen. Außerdem fehlt der Support für QMK/Via-Firmware - eine Einschränkung für ambitionierte Nutzer, jedoch verschmerzbar angesichts der ansonsten umfangreichen Ausstattung. Mit einem Preis knapp über 160 Euro positioniert sich die Vortex M im unteren Premium-Segment. Siehe auch:
Christian Kahle

Redakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt

Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.

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