Micron liefert erste PCIe-6.0-SSDs:
28 GB/s Lesen, 14 GB/s Schreiben
Micron hat jüngst die weltweit ersten SSDs mit einer PCIe 6.0 x4 Host-Anbindung vorgestellt. Die 9650 SSD richtet sich an Enterprise-Kunden, doch geben die neuen Solid-State-Drives einen ersten Ausblick, was für Performance mit PCIe 6.0 möglich sein wird.
Die Micron 9650 SSDs sollen vor allem mit enormen Übertragungsraten punkten. Der Hersteller verspricht zum Beispiel, dass sie beim sequenziellen Lesen bis zu 28.000 MB/s erreichen, was einer Verdopplung gegenüber der Vorgängergeneration entspricht. Beim sequenziellen Schreiben sollen bis zu 14.000 MB/s möglich sein, was immer noch einer Steigerung um 40 Prozent entspricht. Beim zufälligen Lesen sollen bis zu 5,5 Millionen IOPS möglich sein, was ein neuer Rekord für Enterprise-SSDs ist.
Micron wirbt auch mit einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz, da nun bis zu 1120 MB/s pro Watt beim sequenziellen Lesen und bis zu 560 MB/s pro Watt erreicht werden sollen. Die hohen Übertragungsraten werden durch einen neuen, von Micron selbst entwickelten proprietären Controller möglich, wobei die neuen SSDs auf den 276-lagigen 3D-TLC-NAND-Speicher der 9. Generation von Micron setzen, der ein Interface für bis zu 3,6 Gigatransfers pro Sekunde (GT/s) bietet.
Der Hersteller hatte seine neuen SSDs bereits während einiger Events gezeigt. Die Micron 9650 SSD soll in Verbindung mit Nvidia Blackwell-GPUs unter Verwendung sogenannter Retimer ohne CPU-Eingriffe Workloads aus dem KI-Bereich für Trainings- und Inferencing-Zwecke verarbeiten, wobei man auf den PCIe 6.0 Peer-to-Peer-Modus mit 64 GT/s setzt. Wann Micron seine ersten für Endkunden verfügbaren SSDs auf PCIe-6.0-x4-Basis einführen will, ist derzeit noch unklar. Ab sofort werden erste Samples an Enterprise-Kunden ausgeliefert.
Siehe auch:
- Micron präsentiert weltweit erste SSDs mit PCIe-6.0-x4-Schnittstelle
- Enterprise-SSDs der 9650-Serie erreichen 28 GB/s Lese- und 14 GB/s Schreibrate
- Sequentielle Lesegeschwindigkeit verdoppelt sich gegenüber Vorgängergeneration
- Rekordwert von 5,5 Millionen IOPS beim zufälligen Lesen für Enterprise-SSDs
- Energieeffizienz steigt auf bis zu 1120 MB/s pro Watt beim sequenziellen Lesen
- Die Basis bildet selbst entwickelter Controller mit 276-lagigem 3D-TLC-NAND-Speicher
- Zusammenarbeit mit Nvidia Blackwell-GPUs für KI-Workloads ohne CPU-Eingriffe
Micron liefert erste PCIe-6.0-SSDs - für Firmen
Micron bringt mit der 9650-Serie die ersten SSDs mit PCIe-6.0-x4-Unterstützung auf den Markt. Die SSDs richten sich mit ihren großen Speicherkapazitäten ausdrücklich an Firmenkunden, die diese in ihren Rechenzentren verwenden wollen. Sie sind daher auch in für Datacenter-SSDs üblichen Formfaktoren gehalten, wobei einige Varianten auch für eine Flüssigkühlung vorbereitet sind, um unter dauerhaft hoher Belastung eine gleichbleibende Performance zu liefern.Die Micron 9650 SSDs sollen vor allem mit enormen Übertragungsraten punkten. Der Hersteller verspricht zum Beispiel, dass sie beim sequenziellen Lesen bis zu 28.000 MB/s erreichen, was einer Verdopplung gegenüber der Vorgängergeneration entspricht. Beim sequenziellen Schreiben sollen bis zu 14.000 MB/s möglich sein, was immer noch einer Steigerung um 40 Prozent entspricht. Beim zufälligen Lesen sollen bis zu 5,5 Millionen IOPS möglich sein, was ein neuer Rekord für Enterprise-SSDs ist.
Micron wirbt auch mit einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz, da nun bis zu 1120 MB/s pro Watt beim sequenziellen Lesen und bis zu 560 MB/s pro Watt erreicht werden sollen. Die hohen Übertragungsraten werden durch einen neuen, von Micron selbst entwickelten proprietären Controller möglich, wobei die neuen SSDs auf den 276-lagigen 3D-TLC-NAND-Speicher der 9. Generation von Micron setzen, der ein Interface für bis zu 3,6 Gigatransfers pro Sekunde (GT/s) bietet.
Der Hersteller hatte seine neuen SSDs bereits während einiger Events gezeigt. Die Micron 9650 SSD soll in Verbindung mit Nvidia Blackwell-GPUs unter Verwendung sogenannter Retimer ohne CPU-Eingriffe Workloads aus dem KI-Bereich für Trainings- und Inferencing-Zwecke verarbeiten, wobei man auf den PCIe 6.0 Peer-to-Peer-Modus mit 64 GT/s setzt. Wann Micron seine ersten für Endkunden verfügbaren SSDs auf PCIe-6.0-x4-Basis einführen will, ist derzeit noch unklar. Ab sofort werden erste Samples an Enterprise-Kunden ausgeliefert.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
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