PCIe 7.0 ist fertig: Bis zu 256 Gigabyte pro Sekunde werden real
Die PCI-SIG, das Gremium hinter der Entwicklung der PCI Express (PCIe)-Standards, hat die Spezifikation für PCIe 7.0 fertiggestellt. Diese werden nun an die Mitgliederorganisationen wie AMD, Intel und Nvidia übergeben.
PCIe 7.0 verdoppelt die maximale Datenübertragungsrate gegenüber dem Vorgänger PCIe 6.0: Mit bis zu 128 GT/s pro Lane in jede Richtung erreicht ein Gerät mit 16 Lanes eine theoretische Bandbreite von bis zu 256 Gigabyte pro Sekunde pro Richtung - ohne Berücksichtigung des Protokolloverheads. Erreicht wird dies unter anderem durch eine Erhöhung der physischen Signalfrequenz auf 32 GHz, was besondere Herausforderungen an die Signalqualität stellt - insbesondere bei Kupferleitungen.
Neben der reinen Leistung bietet PCIe 7.0 auch Verbesserungen bei der Energieeffizienz sowie eine robustere Unterstützung für längere und komplexere elektrische Verbindungen. Das ist vor allem für Anwendungen in Rechenzentren interessant, die hohe Bandbreiten benötigen - etwa für 800G Ethernet, Ultra Ethernet oder künftige Systeme im Bereich Quantencomputing.
Parallel zu diesen Zukunftsplänen bekräftigte die Organisation, dass noch in diesem Jahr erste Interoperabilitätstests für PCIe 6.0-Hardware beginnen sollen. Die offizielle Zertifizierung nach der Integrators-List für PCIe 6.0 ist nun für 2025 vorgesehen - rund ein Jahr später als ursprünglich geplant.
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Erste Geräte frühestens 2028
Damit beginnt nun die Phase, in der die Industrie ihre Plattformen auf den neuen Standard vorbereiten kann. Bis der normale Nutzer in den Kontakt mit der Technologie kommt, wird es aber noch dauern: Erste Geräte mit PCIe 7.0 werden dann voraussichtlich zwischen 2028 und 2029 auf den Markt kommen.PCIe 7.0 verdoppelt die maximale Datenübertragungsrate gegenüber dem Vorgänger PCIe 6.0: Mit bis zu 128 GT/s pro Lane in jede Richtung erreicht ein Gerät mit 16 Lanes eine theoretische Bandbreite von bis zu 256 Gigabyte pro Sekunde pro Richtung - ohne Berücksichtigung des Protokolloverheads. Erreicht wird dies unter anderem durch eine Erhöhung der physischen Signalfrequenz auf 32 GHz, was besondere Herausforderungen an die Signalqualität stellt - insbesondere bei Kupferleitungen.
Neben der reinen Leistung bietet PCIe 7.0 auch Verbesserungen bei der Energieeffizienz sowie eine robustere Unterstützung für längere und komplexere elektrische Verbindungen. Das ist vor allem für Anwendungen in Rechenzentren interessant, die hohe Bandbreiten benötigen - etwa für 800G Ethernet, Ultra Ethernet oder künftige Systeme im Bereich Quantencomputing.
PCIe 8.0 in Sichtweite
Gleichzeitig gab die PCI-SIG bekannt, dass erste Weichen für den nächsten Entwicklungsschritt gestellt werden: PCIe 8.0 befindet sich bereits in der sogenannten Pathfinding-Phase. Ziel sei es, die Datenrate erneut zu verdoppeln - auf 256 GT/s pro Lane - und damit eine Bandbreite von bis zu 1 TB/s in beide Richtungen über 16 Lanes zu ermöglichen. Ob dies ausschließlich über optische Technologien oder weiterhin über elektrische Leitungen machbar ist, wird derzeit noch untersucht. PCI-SIG-Präsident Al Yanes betonte jedoch, dass man auch weiterhin an Lösungen über Kupferkabel glaube.Parallel zu diesen Zukunftsplänen bekräftigte die Organisation, dass noch in diesem Jahr erste Interoperabilitätstests für PCIe 6.0-Hardware beginnen sollen. Die offizielle Zertifizierung nach der Integrators-List für PCIe 6.0 ist nun für 2025 vorgesehen - rund ein Jahr später als ursprünglich geplant.
Zusammenfassung
- PCI-SIG hat die Spezifikation für PCIe 7.0 fertiggestellt und an Mitglieder übergeben
- PCIe 7.0 verdoppelt die Datenrate auf 128 GT/s pro Lane mit 32 GHz Signalfrequenz
- Maximale Bandbreite erreicht 256 Gigabyte pro Sekunde in jede Richtung bei 16 Lanes
- Erste Endnutzergeräte mit PCIe 7.0 werden zwischen 2028 und 2029 erwartet
- Verbesserte Energieeffizienz und robustere Unterstützung für komplexe Verbindungen
- PCIe 8.0 bereits in Entwicklung, mit Ziel einer Bandbreite von bis zu 1 TB/s
- PCIe 6.0-Zertifizierung wurde auf 2025 verschoben
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