Support-Ende für Chrome: Google lässt Apple MacOS 11 Big Sur fallen
Google Chrome beendet Ende Juli die Unterstützung für MacOS 11 Big Sur. Mac-Nutzer müssen somit zwischen einem Betriebssystem-Update oder einem Browserwechsel entscheiden. Wir erklären die Hintergründe und zeigen Alternativen auf.
Für Neuinstallationen von Chrome 139 wird direkt MacOS 12 Monterey oder neuer vorausgesetzt. Nutzer, die weiterhin die neuesten Chrome-Funktionen und Sicherheitsverbesserungen erhalten möchten, stehen vor einer klaren Entscheidung: Entweder das Betriebssystem aktualisieren oder zu einem anderen Browser wechseln.
Bemerkenswert ist jedoch, dass Chrome 139 mindestens MacOS 12 Monterey erfordert, obwohl auch dieses Betriebssystem bereits seit fast einem Jahr nicht mehr von Apple unterstützt wird. Apple stellte den Support für Monterey im September 2024 ein. Die aktuell von Apple unterstützten MacOS-Versionen sind MacOS 13 Ventura, MacOS 14 Sonoma und das neueste MacOS 15 Sequoia.
Apples eigener Browser Safari erhält bereits keine Updates mehr für Big Sur, da dessen Support direkt an das Betriebssystem gekoppelt ist. Die letzte Safari-Version für Big Sur war Safari 15.6.1, die im August 2022 veröffentlicht wurde. Wer also bei Big Sur bleibt, sollte in jedem Fall zu einem alternativen Browser wechseln.
In Cupertino plant man zudem, die Softwareunterstützung für Intel-basierte Macs schrittweise zu reduzieren. Bereits jetzt sind viele neue Funktionen ausschließlich für Apple Silicon Macs verfügbar. Experten erwarten, dass für die Installation zukünftiger MacOS-Versionen ein Apple Silicon Mac erforderlich sein wird.
Was meint ihr zu Googles Entscheidung? Nutzt ihr noch MacOS Big Sur und wenn ja, werdet ihr nun upgraden oder zu einem anderen Browser wechseln? Teilt eure Pläne in den Kommentaren mit uns!
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Siehe auch:
Chrome sagt MacOS Big Sur adieu
Google wird Ende Juli die Unterstützung für Chrome auf MacOS Big Sur einstellen. Wie das Unternehmen auf seiner Status-Seite bestätigt hat, wird Chrome 138 die letzte Version sein, die auf MacOS 11 läuft. Die nachfolgende Version Chrome 139, deren Veröffentlichung für den 30. Juli 2025 geplant ist, wird mindestens MacOS 12 Monterey oder neuer voraussetzen.Chrome 139 und spätere Versionen werden MacOS 11 nicht mehr unterstützen, da es außerhalb des Support-Fensters von Apple liegt. Die Verwendung eines unterstützten Betriebssystems ist für die Aufrechterhaltung der Sicherheit unerlässlich. Auf Macs mit MacOS 11 wird Chrome weiterhin funktionieren und eine Warnmeldung anzeigen, aber nicht weiter aktualisiert werden.Besonders betroffen sind Mac-Modelle von 2016 und früher, die nicht mit MacOS Monterey kompatibel sind.
Eingeschränkte Funktionalität für Nutzer
Chrome wird auf MacOS Big Sur weiterhin funktionieren, allerdings mit erheblichen Einschränkungen. Betroffene Nutzer werden eine Warnmeldung sehen und keine Updates mehr erhalten. Das bedeutet, dass weder neue Funktionen hinzugefügt werden noch - was besonders kritisch ist - Sicherheitsupdates installiert werden können.Für Neuinstallationen von Chrome 139 wird direkt MacOS 12 Monterey oder neuer vorausgesetzt. Nutzer, die weiterhin die neuesten Chrome-Funktionen und Sicherheitsverbesserungen erhalten möchten, stehen vor einer klaren Entscheidung: Entweder das Betriebssystem aktualisieren oder zu einem anderen Browser wechseln.
Apples Support-Ende als Auslöser
Google verweist darauf, dass Apple selbst den Support für MacOS Big Sur bereits beendet hat. Tatsächlich stellte Apple den Support für Big Sur im November 2023 ein - Chrome unterstützte das Betriebssystem somit fast zwei Jahre länger als Apple selbst. Diese Praxis entspricht Googles üblicher Strategie, Betriebssysteme auch nach dem Ende des Hersteller-Supports noch eine Weile zu unterstützen.Bemerkenswert ist jedoch, dass Chrome 139 mindestens MacOS 12 Monterey erfordert, obwohl auch dieses Betriebssystem bereits seit fast einem Jahr nicht mehr von Apple unterstützt wird. Apple stellte den Support für Monterey im September 2024 ein. Die aktuell von Apple unterstützten MacOS-Versionen sind MacOS 13 Ventura, MacOS 14 Sonoma und das neueste MacOS 15 Sequoia.
Alternative Browser für Big Sur
Für Anwender, die aus verschiedenen Gründen bei MacOS Big Sur bleiben müssen oder wollen, gibt es noch Alternativen. Firefox, Microsoft Edge oder Opera unterstützen weiterhin MacOS 11 und erhalten nach wie vor Sicherheitsupdates. Das ermöglicht es, auch auf älteren Betriebssystemen relativ sicher im Internet zu surfen.Apples eigener Browser Safari erhält bereits keine Updates mehr für Big Sur, da dessen Support direkt an das Betriebssystem gekoppelt ist. Die letzte Safari-Version für Big Sur war Safari 15.6.1, die im August 2022 veröffentlicht wurde. Wer also bei Big Sur bleibt, sollte in jedem Fall zu einem alternativen Browser wechseln.
In Cupertino plant man zudem, die Softwareunterstützung für Intel-basierte Macs schrittweise zu reduzieren. Bereits jetzt sind viele neue Funktionen ausschließlich für Apple Silicon Macs verfügbar. Experten erwarten, dass für die Installation zukünftiger MacOS-Versionen ein Apple Silicon Mac erforderlich sein wird.
Was meint ihr zu Googles Entscheidung? Nutzt ihr noch MacOS Big Sur und wenn ja, werdet ihr nun upgraden oder zu einem anderen Browser wechseln? Teilt eure Pläne in den Kommentaren mit uns!
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Zusammenfassung
- Google beendet Chrome-Support für MacOS Big Sur am 30. Juli 2025
- Chrome 138 ist letzte Version für MacOS 11, Version 139 erfordert Monterey
- Ohne Updates entstehen erhebliche Sicherheitsrisiken für Chrome-Nutzer
- Mac-Modelle von 2016 und früher sind besonders von der Änderung betroffen
- Alternative Browser wie Firefox und Microsoft Edge unterstützen Big Sur weiterhin
- Apple selbst hat Support für MacOS Big Sur bereits im November 2023 eingestellt
- Prognose: Apple reduziert schrittweise Support für Intel-basierte Macs
Siehe auch:
- Chrome-Gefahr: Google warnt Millionen Nutzer vor Zero-Day-Lücke
- Google bestätigt erstmals die Fusion von Chrome OS und Android
- OpenAI will Chrome herausfordern und bereitet eigenen Browser vor
- Bösartige Chrome-Erweiterung späht Nutzer aus, Google reagiert zu spät
- Support-Ende: 300 Millionen Android-Geräte bald ohne Chrome-Updates
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