Support-Ende: 300 Millionen Android-Geräte bald ohne Chrome-Updates
Google stellt den Chrome-Support für ältere Android-Versionen ein. Ab August 2025 erhalten Millionen Nutzer somit keine Sicherheits-Updates mehr. Wer geschützt bleiben will, muss auf einen anderen Browser umsteigen oder ein neues Smartphone kaufen.
Die gute Nachricht ist, dass bestehende Chrome-Versionen auf älteren Geräten weiterhin funktionieren werden. Allerdings werden keine neuen Funktionen oder wichtigen Sicherheits-Fixes mehr bereitgestellt. Das bedeutet, dass Nutzer mit älteren Android-Versionen zunehmend Sicherheitsrisiken ausgesetzt sein könnten, wenn neue Schwachstellen entdeckt werden.
Wie die Webseite des Google Support erklärt, ermöglicht die Einstellung der Unterstützung für ältere Versionen dem Chrome-Team, sich auf modernere Android-Versionen zu konzentrieren, die den aktuellen Sicherheits- und Funktionsanforderungen entsprechen.
Laut aktuellen Verteilungszahlen von April dieses Jahres läuft Android 9 auf knapp sechs Prozent aller Geräte, während Android 8 und 8.1 zusammen auf etwa vier Prozent der Geräte installiert sind. Obwohl knapp zehn Prozent der gesamten Android-Nutzerbasis immer noch eine beachtliche Zahl darstellen, hätte die Einstellung der Unterstützung für neuere Versionen deutlich mehr Nutzer betroffen.
Android 8 und 9 wurden 2017 beziehungsweise 2018 veröffentlicht und galten damals als wichtige Meilensteine in der Android-Entwicklung. Android 8 Oreo führte unter anderem Bild-in-Bild-Funktionen und Notification Dots ein, während Android 9 Pie etwa adaptive Helligkeit brachte.
Falls ein Betriebssystem-Update nicht möglich ist, könnten alternative Browser eine Option sein. Firefox für Android funktioniert beispielsweise noch mit Android 5 (Lollipop) und neueren Versionen, was zumindest eine populäre Alternative darstellt. Auch Browser wie Opera oder Microsoft Edge unterstützen teilweise noch ältere Android-Versionen.
Langfristig sollten Nutzer jedoch den Kauf eines neueren Geräts in Betracht ziehen, da nicht nur Browser, sondern auch andere wichtige Apps zunehmend die Unterstützung für ältere Android-Versionen einstellen dürften oder bereits eingestellt haben.
Was meint ihr zu Googles Entscheidung? Nutzt ihr noch ein älteres Android-Gerät, das von dieser Änderung betroffen sein wird? Teilt eure Erfahrungen und Pläne in den Kommentaren mit.
Siehe auch:
Keine Updates mehr für ältere Android-Geräte
Google hat angekündigt, dass der Chrome-Browser auf älteren Android-Geräten in Kürze keinerlei Updates mehr erhalten wird. So wird Chrome 138 die letzte Version sein, die Android 8 (Oreo) und Android 9 (Pie) unterstützt. Ab Chrome 139, dessen Veröffentlichung für den 5. August 2025 geplant ist, wird mindestens Android 10 vorausgesetzt, um weiterhin Updates zu erhalten. Diese Änderung betrifft etwa zehn Prozent aller Android-Nutzer weltweit, was einer Nutzerbasis von schätzungsweise 300 Millionen Geräten entspricht.Die gute Nachricht ist, dass bestehende Chrome-Versionen auf älteren Geräten weiterhin funktionieren werden. Allerdings werden keine neuen Funktionen oder wichtigen Sicherheits-Fixes mehr bereitgestellt. Das bedeutet, dass Nutzer mit älteren Android-Versionen zunehmend Sicherheitsrisiken ausgesetzt sein könnten, wenn neue Schwachstellen entdeckt werden.
Wie die Webseite des Google Support erklärt, ermöglicht die Einstellung der Unterstützung für ältere Versionen dem Chrome-Team, sich auf modernere Android-Versionen zu konzentrieren, die den aktuellen Sicherheits- und Funktionsanforderungen entsprechen.
Betroffene Geräte und Sicherheitsrisiken
Die Entscheidung betrifft besonders Nutzer beliebter Geräte wie des Samsung Galaxy S8, S8 Plus und Note 8, die mit Android 7 auf den Markt kamen und ihre Software-Unterstützung mit Android 9 beendeten. Auch ältere Mittelklasse-Modelle von Herstellern wie Motorola oder OnePlus, die nicht auf Android 10 aktualisiert wurden, sind betroffen. Das ursprüngliche Google Pixel erhielt hingegen noch ein Update auf Android 10.Laut aktuellen Verteilungszahlen von April dieses Jahres läuft Android 9 auf knapp sechs Prozent aller Geräte, während Android 8 und 8.1 zusammen auf etwa vier Prozent der Geräte installiert sind. Obwohl knapp zehn Prozent der gesamten Android-Nutzerbasis immer noch eine beachtliche Zahl darstellen, hätte die Einstellung der Unterstützung für neuere Versionen deutlich mehr Nutzer betroffen.
Android 8 und 9 wurden 2017 beziehungsweise 2018 veröffentlicht und galten damals als wichtige Meilensteine in der Android-Entwicklung. Android 8 Oreo führte unter anderem Bild-in-Bild-Funktionen und Notification Dots ein, während Android 9 Pie etwa adaptive Helligkeit brachte.
Alternativen und Empfehlungen
Für betroffene Nutzer gibt es mehrere Handlungsoptionen. Google empfiehlt in erster Linie ein Update auf Android 10.0 oder höher, falls das für das jeweilige Gerät verfügbar ist. Wie Google selbst betont: "Sie müssen sicherstellen, dass Ihr Gerät mit Android 10.0 oder höher läuft, um weiterhin zukünftige Chrome-Versionen zu erhalten."Falls ein Betriebssystem-Update nicht möglich ist, könnten alternative Browser eine Option sein. Firefox für Android funktioniert beispielsweise noch mit Android 5 (Lollipop) und neueren Versionen, was zumindest eine populäre Alternative darstellt. Auch Browser wie Opera oder Microsoft Edge unterstützen teilweise noch ältere Android-Versionen.
Langfristig sollten Nutzer jedoch den Kauf eines neueren Geräts in Betracht ziehen, da nicht nur Browser, sondern auch andere wichtige Apps zunehmend die Unterstützung für ältere Android-Versionen einstellen dürften oder bereits eingestellt haben.
Was meint ihr zu Googles Entscheidung? Nutzt ihr noch ein älteres Android-Gerät, das von dieser Änderung betroffen sein wird? Teilt eure Erfahrungen und Pläne in den Kommentaren mit.
Zusammenfassung
- Google stellt Support für Chrome unter Android 8 und 9 ab August 2025 ein
- Rund 300 Millionen Nutzer weltweit sind von dieser Änderung betroffen
- Bestehende Chrome-Versionen funktionieren weiter ohne Sicherheits-Updates
- Betroffene Geräte sind etwa Samsung Galaxy S8 und Note 8
- Nutzern wird Update auf Android 10 oder alternative Browser empfohlen
- Firefox funktioniert noch mit Android 5 und neueren Versionen
- Langfristig sollten Nutzer den Kauf eines neueren Geräts erwägen
Siehe auch:
- Nach Update-Desaster: Chromecast mit Google TV erhält Android 14
- Windows 11 blockiert Google Chrome aufgrund einer Sicherheitsfunktion
- Chrome noch schneller: Google erklärt Performance-Gewinne um 10%
- BSI warnt: Zero-Day-Lücke in Google Chrome wird aktiv ausgenutzt
- Vorsicht! Wieder Datendiebstahl durch Chrome-Erweiterungen entdeckt
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