So hat man die Andromeda-Galaxie noch nie gesehen - oder gehört
Die Andromeda-Galaxie zeigt sich in einer spektakulären neuen Aufnahme: Die NASA hat ein ungewöhnliches Video unserer galaktischen Nachbarin veröffentlicht. Dieses kosmische Kunstwerk kann man jetzt nicht nur sehen, sondern auch hören.
Das neue Kompositbild enthält Informationen aus verschiedenen Wellenlängenbereichen - von Röntgenstrahlen bis Radiowellen. Die Röntgendaten des Chandra-Weltraumteleskops sowie der XMM-Newton-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zeigen die hochenergetische Strahlung rund um das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum von M31. Mit rund 100 Millionen Sonnenmassen übertrifft es das Schwarze Loch im Herzen der Milchstraße um ein Vielfaches.
Das Bild entstand durch überlagerte Aufnahmen
Diese Methode macht astronomische Daten auch für sehbehinderte Menschen zugänglich und eröffnet neue Wege der Vermittlung. Unterschiedliche Strukturen erzeugen dabei markante Klangmuster: Dichte Sternhaufen erklingen anders als diffuse Gaswolken, und das zentrale Schwarze Loch hinterlässt eine unverkennbare akustische Signatur.
Rubins Erkenntnis führte zur bahnbrechenden Einsicht, dass sichtbare Materie - Sterne, Planeten, Monde - nur etwa 15 Prozent der kosmischen Masse ausmacht. Der Großteil entfällt auf die rätselhafte dunkle Materie, deren Natur bis heute ungeklärt ist. Andromeda beherbergt etwa eine Billion Sterne und hat einen Durchmesser von rund 220.000 Lichtjahren - das macht sie doppelt so groß wie unsere Milchstraße.
Zukünftige Weltraummissionen wie das Nancy-Grace-Roman-Teleskop der NASA, dessen Start für 2027 vorgesehen ist, sollen helfen, das Dunkle weiter zu erhellen. Mit einem Sichtfeld, das hundertmal größer ist als das des Hubble-Teleskops, eröffnet es neue Perspektiven auf die Geheimnisse von Galaxien wie Andromeda.
Was haltet ihr von diesem kosmischen Kunstwerk? Glaubt ihr, dass wir das Geheimnis der dunklen Materie bald lösen werden? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit!
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Kosmischer Disco-Ball am Nachthimmel
Die Andromeda-Galaxie funkelt in neuem Glanz - wie eine riesige Discokugel am nächtlichen Firmament. Astronomen haben Daten von über einem Dutzend Teleskopen und bodengebundenen Observatorien zu einem spektakulären Gesamtbild kombiniert.Wilder Blick auf unsere Nachbargalaxie
Entstanden ist ein faszinierendes Porträt der nächsten spiralförmigen Nachbargalaxie - und erstmals kann man dieses kosmische Schauspiel nicht nur sehen, sondern auch hören. Die auch als Messier 31 (M31) bekannte Andromeda-Galaxie ist rund 2,5 Millionen Lichtjahre entfernt und gilt als unsere nächste große galaktische Nachbarin.NASA veröffentlicht Andromeda-Sound
Milchstraße verwehrt Blick auf Andromeda
Weil sich die Struktur der Milchstraße von innen nur schwer erfassen lässt, nutzen Astronomen Andromeda als Fenster zum Verständnis unserer eigenen Galaxie. Während uns der Blick auf die Spiralarme der Milchstraße verwehrt bleibt, eröffnet Andromeda ein freies Panorama auf diese gewaltigen kosmischen Strukturen.Das neue Kompositbild enthält Informationen aus verschiedenen Wellenlängenbereichen - von Röntgenstrahlen bis Radiowellen. Die Röntgendaten des Chandra-Weltraumteleskops sowie der XMM-Newton-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) zeigen die hochenergetische Strahlung rund um das supermassereiche Schwarze Loch im Zentrum von M31. Mit rund 100 Millionen Sonnenmassen übertrifft es das Schwarze Loch im Herzen der Milchstraße um ein Vielfaches.
Klänge des Kosmos
Eine Besonderheit dieses Projekts ist die sogenannte Sonifikation: Die Lichtdaten wurden in Töne übersetzt - ein akustisches Abbild der Galaxie. Jeder Lichtbereich entspricht dabei einem bestimmten Klangspektrum, von tiefen Radiowellen bis zu schrillen Röntgenfrequenzen. Helligkeit beeinflusst die Lautstärke, die vertikale Lage im Bild bestimmt die Tonhöhe. So entsteht ein multisensorisches Erlebnis: Andromeda wird sichtbar und hörbar zugleich.
Das Bild entstand durch überlagerte Aufnahmen
Diese Methode macht astronomische Daten auch für sehbehinderte Menschen zugänglich und eröffnet neue Wege der Vermittlung. Unterschiedliche Strukturen erzeugen dabei markante Klangmuster: Dichte Sternhaufen erklingen anders als diffuse Gaswolken, und das zentrale Schwarze Loch hinterlässt eine unverkennbare akustische Signatur.
Dunkle Materie und Vera Rubins Vermächtnis
Das neue Bild ehrt zugleich die Pionierin Dr. Vera Rubin. In den 1960er Jahren bewies sie durch Rotationsmessungen an Andromeda, dass diese Galaxie von einem riesigen, unsichtbaren Materie-Halo umgeben sein muss - heute bekannt als dunkle Materie. Ohne diese Masse würde die Galaxie durch ihre hohe Rotationsgeschwindigkeit auseinandergerissen.Rubins Erkenntnis führte zur bahnbrechenden Einsicht, dass sichtbare Materie - Sterne, Planeten, Monde - nur etwa 15 Prozent der kosmischen Masse ausmacht. Der Großteil entfällt auf die rätselhafte dunkle Materie, deren Natur bis heute ungeklärt ist. Andromeda beherbergt etwa eine Billion Sterne und hat einen Durchmesser von rund 220.000 Lichtjahren - das macht sie doppelt so groß wie unsere Milchstraße.
Zukünftige Weltraummissionen wie das Nancy-Grace-Roman-Teleskop der NASA, dessen Start für 2027 vorgesehen ist, sollen helfen, das Dunkle weiter zu erhellen. Mit einem Sichtfeld, das hundertmal größer ist als das des Hubble-Teleskops, eröffnet es neue Perspektiven auf die Geheimnisse von Galaxien wie Andromeda.
Was haltet ihr von diesem kosmischen Kunstwerk? Glaubt ihr, dass wir das Geheimnis der dunklen Materie bald lösen werden? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit!
Zusammenfassung
- NASA veröffentlicht multisensorisches Porträt der Andromeda-Galaxie
- Kompositbild kombiniert Daten von über einem Dutzend Teleskopen
- Wissenschaftler übersetzen Lichtdaten der Galaxie in Töne und Klänge
- Andromeda dient als Referenz zum Verständnis unserer eigenen Galaxie
- Dr. Vera Rubin entdeckte durch Andromeda-Beobachtung die dunkle Materie
- Mit einer Billion Sternen ist Andromeda doppelt so groß wie die Milchstraße
- Neue Weltraumteleskope sollen ab 2027 weitere Erkenntnisse liefern
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