Microsoft gibt Ausblick auf sein neues Daten-Konzept für Europa
Microsoft hat am heutigen Montag bekräftigt, dass die Daten europäischer Cloud-Nutzer zukünftig ausschließlich in Europa gespeichert und verarbeitet werden - im Einklang mit europäischem Recht und unter der Kontrolle von lokalem Personal.
Microsoft reagierte nun auf den Wunsch nach mehr Kontrolle und Transparenz im Umgang mit digitalen Informationen. Bereits im April hatte das Unternehmen seine Pläne vorgestellt, die Cloud- und KI-Infrastruktur in Europa deutlich auszubauen. Ziel sei es, sowohl regulatorischen Anforderungen als auch den Erwartungen europäischer Kunden gerecht zu werden.
Ein zentrales Element der neuen Sicherheitsstrategie ist die Einführung einer sogenannten "souveränen Cloud". Diese befindet sich derzeit in der Testphase und soll im Laufe des Jahres regulär verfügbar sein. Laut Microsoft wird künftig jeder Fernzugriff auf europäische Daten durch Microsoft-Ingenieure nur nach Freigabe und unter Überwachung durch in Europa ansässiges Fachpersonal erfolgen.
Die Maßnahme könnte auch als Antwort auf verschärfte gesetzliche Vorgaben in der EU gesehen werden, etwa durch den Digital Markets Act oder die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Experten sehen in der Ankündigung einen wichtigen Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität in Europa - und einen möglichen Standard für die gesamte Branche.
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Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Bedenken europäischer Unternehmen und Regierungen, dass sensible Daten in die USA oder andere Nicht-EU-Staaten gelangen könnten, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters. Datenschutz und digitale Souveränität sind für viele Akteure auf dem Kontinent zentrale Themen geworden, insbesondere angesichts wachsender Kritik an der Marktmacht großer Tech-Konzerne.Microsoft reagierte nun auf den Wunsch nach mehr Kontrolle und Transparenz im Umgang mit digitalen Informationen. Bereits im April hatte das Unternehmen seine Pläne vorgestellt, die Cloud- und KI-Infrastruktur in Europa deutlich auszubauen. Ziel sei es, sowohl regulatorischen Anforderungen als auch den Erwartungen europäischer Kunden gerecht zu werden.
Ein zentrales Element der neuen Sicherheitsstrategie ist die Einführung einer sogenannten "souveränen Cloud". Diese befindet sich derzeit in der Testphase und soll im Laufe des Jahres regulär verfügbar sein. Laut Microsoft wird künftig jeder Fernzugriff auf europäische Daten durch Microsoft-Ingenieure nur nach Freigabe und unter Überwachung durch in Europa ansässiges Fachpersonal erfolgen.
Schärfere Regeln
"Unsere Kunden in Europa möchten sicherstellen, dass ihre Daten innerhalb des Kontinents bleiben und nach europäischen Regeln behandelt werden", erklärte ein Unternehmenssprecher. Mit dem neuen Konzept will Microsoft nicht nur Vertrauen schaffen, sondern sich auch von Wettbewerbern abheben, die ähnliche Versprechungen bislang nicht in dieser Form umgesetzt haben. Amazon hat aber zumindest damit begonnen und baut eine juristisch komplett von den USA unabhängige Tochter in Europa auf.Die Maßnahme könnte auch als Antwort auf verschärfte gesetzliche Vorgaben in der EU gesehen werden, etwa durch den Digital Markets Act oder die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Experten sehen in der Ankündigung einen wichtigen Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität in Europa - und einen möglichen Standard für die gesamte Branche.
Zusammenfassung
- Microsoft verspricht Speicherung europäischer Cloud-Daten nur in Europa
- Unternehmen reagiert auf Bedenken bezüglich Datentransfers in Nicht-EU-Staaten
- Zentrale Themen sind Datenschutz und digitale Souveränität in Europa
- Einführung einer souveränen Cloud mit lokaler Kontrolle steht bevor
- Fernzugriffe auf Daten sollen nur nach europäischer Freigabe möglich sein
- Microsoft will sich mit neuen Sicherheitsmaßnahmen von Konkurrenz abheben
- Experten sehen Fortschritt in Richtung digitaler Souveränität Europas
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