Microsoft stellt Europas Regierung kostenlos Security-Programm bereit
Microsoft hat heute ein neues Cybersicherheitsprogramm für europäische Regierungen vorgestellt. Dieses soll kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Ziel der Initiative sei es, die Abwehrkräfte gegen zunehmende digitale Bedrohungen zu stärken.
"Wenn wir mehr von dem, was wir in den USA entwickelt haben, nach Europa bringen können, wird das den Cyberschutz für europäische Institutionen verbessern", sagte Microsoft-President Brad Smith. Weitere Maßnahmen des Unternehmens seien noch im Laufe des Monats geplant.
Ein zentrales Problem ist laut Smith die wachsende Nutzung generativer KI durch Angreifer. Diese ermöglicht es, Angriffe auf kritische Infrastrukturen effizienter durchzuführen oder gezielt Desinformation zu verbreiten. Dennoch betonte er, dass KI nicht nur ein Risiko darstelle, sondern auch neue Möglichkeiten zur Verteidigung biete.
Ein prominentes Beispiel für missbräuchlich verwendete KI ist ein Deepfake-Video aus dem Jahr 2022, das fälschlich den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zeigte, wie er russischen Forderungen nachgibt. Auch ein gefälschtes Audio aus dem Jahr 2023 beeinflusste die Wahlen in der Slowakei. Laut Smith sei es derzeit einfacher, Audioinhalte zu manipulieren als Videos.
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Support gegen KI-Attacken
Wie Microsoft mitteilte, erfolgt der Schritt vor dem Hintergrund eines Anstiegs von Cyberangriffen in Europa, die häufig auf staatlich unterstützte Akteure aus China, Iran, Nordkorea und Russland zurückgeführt werden. Mit dem neuen Programm will Microsoft die Zusammenarbeit im Bereich der Informationsweitergabe intensivieren und Behörden dabei unterstützen, insbesondere auch KI-basierte Bedrohungen schneller zu erkennen und gezielt abzuwehren."Wenn wir mehr von dem, was wir in den USA entwickelt haben, nach Europa bringen können, wird das den Cyberschutz für europäische Institutionen verbessern", sagte Microsoft-President Brad Smith. Weitere Maßnahmen des Unternehmens seien noch im Laufe des Monats geplant.
Ein zentrales Problem ist laut Smith die wachsende Nutzung generativer KI durch Angreifer. Diese ermöglicht es, Angriffe auf kritische Infrastrukturen effizienter durchzuführen oder gezielt Desinformation zu verbreiten. Dennoch betonte er, dass KI nicht nur ein Risiko darstelle, sondern auch neue Möglichkeiten zur Verteidigung biete.
Stetiges Wettrennen
"Wir haben bisher keine KI-Einsätze gesehen, die sich unserer Fähigkeit zur Erkennung entziehen konnten", erläuterte der Microsoft-Manager. Wichtig sei es, dass die Entwicklung von KI im Bereich der Verteidigung schneller voranschreitet als ihr Einsatz zu Angriffszwecken. Microsoft verfolgt nach eigenen Angaben genau, wie seine KI-Modelle genutzt werden, und schließt bekannte Cyberkriminelle gezielt von der Nutzung seiner KI-Produkte aus.Ein prominentes Beispiel für missbräuchlich verwendete KI ist ein Deepfake-Video aus dem Jahr 2022, das fälschlich den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zeigte, wie er russischen Forderungen nachgibt. Auch ein gefälschtes Audio aus dem Jahr 2023 beeinflusste die Wahlen in der Slowakei. Laut Smith sei es derzeit einfacher, Audioinhalte zu manipulieren als Videos.
Zusammenfassung
- Microsoft bietet europäischen Regierungen ein kostenloses Sicherheitsprogramm
- Das neue Programm soll Abwehr gegen digitale Bedrohungen stärken
- Cyberangriffe in Europa steigen, oft von staatlich unterstützten Akteuren
- KI wird zunehmend für Angriffe auf kritische Infrastruktur eingesetzt
- Microsoft überwacht KI-Nutzung und schließt bekannte Cyberkriminelle aus
- Deepfakes wie manipulierte Videos von Selenskyj stellen wachsende Gefahr dar
- Audioinhalte sind derzeit leichter zu manipulieren als Videoinhalte
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