FCC-Chef: Europa soll sich zwischen US- und China-Technik entscheiden
Der Chef der US-Telekommunikationsbehörde FCC hat die europäischen Länder aufgefordert, sich gefälligst zwischen US-amerikanischer und chinesischer Technologie zu entscheiden. Das gelte insbesondere für Starlink und mögliche Konkurrenten.
In einem Interview mit der Financial Times kritisierte Carr, dass europäische Staaten und Unternehmen politische Überlegungen über technologische und sicherheitsrelevante Aspekte stellten. Hintergrund ist unter anderem die Diskussion über die Verlässlichkeit von Starlink. Immerhin ist dessen Eigner Elon Musk eine führende Kraft im Staatsstreich in den USA und inzwischen ein erklärter Gegner der Demokratie.
"Wenn ihr euch wegen Starlink sorgt, wartet erst ab, bis die KP Chinas ihre eigene Version auf den Markt bringt", sagte Carr. Die eigentliche Bedrohung liege im technologischen Aufstieg der Kommunistischen Partei Chinas, so der FCC-Chef. Europa müsse sich jetzt entscheiden - zwischen US-amerikanischer oder chinesischer Technologie.
Allerdings scheint er dabei völlig außer Acht zu lassen, dass Europa noch ganz andere Möglichkeiten hat. Denn es gibt auch europäische Projekte, die Telekommunikations-Infrastruktur im Weltraum deutlich zu verbessern. So kann man etwa der Ukraine bereits strategisch wichtige Technologien über Eutelsat zur Verfügung stellen. Und die EU arbeitet an einem neuen Satelliten-Netzwerk, dass Starlink ähnlich ist.
Zudem sprach sich Carr dafür aus, dass europäische Netzwerkausrüster wie Nokia und Ericsson mehr Produktion in die USA verlagern sollten, um drohenden Importzöllen unter einer möglichen zweiten Trump-Regierung zu entgehen. Beide Konzerne gelten als führende Anbieter im US-Telekommunikationsmarkt.
Siehe auch:
KP Chinas ist schlimmer als Musk
Brendan Carr, der Spitzenbeamte in der FCC, warnte die europäischen Staaten eindringlich davor, sich von Starlink abzuwenden. Er forderte sie auf, sich klar zur US-amerikanischen Technologie zu bekennen - und sich damit gegen chinesische Alternativen zu stellen.In einem Interview mit der Financial Times kritisierte Carr, dass europäische Staaten und Unternehmen politische Überlegungen über technologische und sicherheitsrelevante Aspekte stellten. Hintergrund ist unter anderem die Diskussion über die Verlässlichkeit von Starlink. Immerhin ist dessen Eigner Elon Musk eine führende Kraft im Staatsstreich in den USA und inzwischen ein erklärter Gegner der Demokratie.
"Wenn ihr euch wegen Starlink sorgt, wartet erst ab, bis die KP Chinas ihre eigene Version auf den Markt bringt", sagte Carr. Die eigentliche Bedrohung liege im technologischen Aufstieg der Kommunistischen Partei Chinas, so der FCC-Chef. Europa müsse sich jetzt entscheiden - zwischen US-amerikanischer oder chinesischer Technologie.
Allerdings scheint er dabei völlig außer Acht zu lassen, dass Europa noch ganz andere Möglichkeiten hat. Denn es gibt auch europäische Projekte, die Telekommunikations-Infrastruktur im Weltraum deutlich zu verbessern. So kann man etwa der Ukraine bereits strategisch wichtige Technologien über Eutelsat zur Verfügung stellen. Und die EU arbeitet an einem neuen Satelliten-Netzwerk, dass Starlink ähnlich ist.
Anti-Amerikanismus-Vorwurf
Carr warf Brüssel unterdessen "Anti-Amerikanismus" und "Protektionismus" vor. Europäische Regulierungsbehörden würden US-Technologieunternehmen systematisch benachteiligen. Die EU-Kommission wies die Vorwürfe zurück und betonte, dass alle Marktteilnehmer gleich behandelt werden.Zudem sprach sich Carr dafür aus, dass europäische Netzwerkausrüster wie Nokia und Ericsson mehr Produktion in die USA verlagern sollten, um drohenden Importzöllen unter einer möglichen zweiten Trump-Regierung zu entgehen. Beide Konzerne gelten als führende Anbieter im US-Telekommunikationsmarkt.
Zusammenfassung
- FCC-Chef fordert europäische Länder zur Entscheidung zwischen US- und China-Technik auf
- Brendan Carr warnt vor Abwendung von Starlink und Hinwendung zu chinesischen Alternativen
- Carr kritisiert Europas Priorisierung politischer über technologische Überlegungen
- FCC-Chef sieht in Chinas technologischen Aufstieg die eigentliche Bedrohung
- Europäische Alternativen wie Eutelsat und EU-Satellitennetzwerk werden ignoriert
- Carr wirft Brüssel 'Anti-Amerikanismus' und 'Protektionismus' vor
- Empfehlung an Nokia und Ericsson, mehr Produktion in die USA zu verlagern
Siehe auch:
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