Milliarden für die leere Kasse:
Intel verkauft ersten großen Konzernteil
Der Verkauf des ersten größeren Konzernteils des US-Chipherstellers Intel steht nun fest. Damit gelingt es dem angeschlagenen Halbleiter-Produzenten, mehrere Milliarden Dollar in die Kassen zu spülen, die dabei helfen sollen, wieder in die Spur zu kommen.
Mit diesem Schritt reagiert Intel auf die anhaltenden finanziellen Probleme des Konzerns. Ziel sei es, die Bilanz zu stärken und Kosten zu senken, erklärte der neue Konzernchef Lip-Bu Tan. Die Einnahmen aus dem Verkauf sollen in den Umbau Intels zu einem Auftragsfertiger für Halbleiter fließen - ein kapitalintensives Vorhaben, das bereits seit einiger Zeit vorangetrieben wird.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Intel angekündigt, Altera als eigenständige Geschäftseinheit zu führen und einen Teil des Unternehmens veräußern zu wollen. Silver Lake, einer der führenden Investoren im Technologiebereich, galt seit November 2024 als möglicher Interessent für eine Minderheitsbeteiligung an Altera.
Die Übernahme durch Silver Lake soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 abgeschlossen werden. Danach plant Intel, die finanziellen Kennzahlen von Altera nicht mehr in den eigenen Konzernabschluss einfließen zu lassen. Parallel zur Transaktion gab Intel einen Führungswechsel bei Altera bekannt: Raghib Hussain, bislang tätig beim KI-Chipentwickler Marvell Technology, übernimmt ab dem 5. Mai die Leitung von Sandra Rivera als neuer CEO von Altera.
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Investmentgesellschaft greift zu
Wie das Unternehmen mitteilte, habe man sich mit der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake auf den Verkauf einer 51-prozentigen Mehrheit an der Tochterfirma Altera geeinigt. Die Transaktion beläuft sich auf 4,46 Milliarden Dollar und bewertet Altera damit mit rund 8,75 Milliarden Dollar - ein deutlich niedrigerer Wert als die 17 Milliarden Dollar, die Intel im Jahr 2015 für die Übernahme des Unternehmens gezahlt hatte.Mit diesem Schritt reagiert Intel auf die anhaltenden finanziellen Probleme des Konzerns. Ziel sei es, die Bilanz zu stärken und Kosten zu senken, erklärte der neue Konzernchef Lip-Bu Tan. Die Einnahmen aus dem Verkauf sollen in den Umbau Intels zu einem Auftragsfertiger für Halbleiter fließen - ein kapitalintensives Vorhaben, das bereits seit einiger Zeit vorangetrieben wird.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Intel angekündigt, Altera als eigenständige Geschäftseinheit zu führen und einen Teil des Unternehmens veräußern zu wollen. Silver Lake, einer der führenden Investoren im Technologiebereich, galt seit November 2024 als möglicher Interessent für eine Minderheitsbeteiligung an Altera.
Altera schreibt Verlust
Altera ist auf sogenannte programmierbare Chips spezialisiert, die flexibel in unterschiedlichen Anwendungsfeldern - von Telekommunikation bis Militärtechnik - eingesetzt werden können. Trotz eines Umsatzes von 1,54 Milliarden Dollar im Jahr 2024 musste Altera einen operativen Verlust von 615 Millionen Dollar hinnehmen.Die Übernahme durch Silver Lake soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 abgeschlossen werden. Danach plant Intel, die finanziellen Kennzahlen von Altera nicht mehr in den eigenen Konzernabschluss einfließen zu lassen. Parallel zur Transaktion gab Intel einen Führungswechsel bei Altera bekannt: Raghib Hussain, bislang tätig beim KI-Chipentwickler Marvell Technology, übernimmt ab dem 5. Mai die Leitung von Sandra Rivera als neuer CEO von Altera.
Zusammenfassung
- Intel verkauft 51 Prozent seiner Tochterfirma Altera für 4,46 Mrd. Dollar
- Verkauf soll Intels knappe Kassen füllen und Umbau zum Auftragsfertiger finanzieren
- Altera wird mit 8,75 Mrd. Dollar bewertet, deutlich weniger als der Kaufpreis 2015
- Silver Lake übernimmt Mehrheit an Altera, Abschluss für 2. Halbjahr 2025 geplant
- Raghib Hussain wird ab 5. Mai neuer CEO von Altera und löst Sandra Rivera ab
- Altera erzielte 2024 einen Umsatz von 1,54 Mrd. Dollar bei 615 Mio. Dollar Verlust
- Intel plant, Alteras Finanzzahlen nicht mehr in den Konzernabschluss einzubeziehen
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