Microsoft verschärft Teams-Regeln:
Sperre nach 90 Tagen ohne Update

Microsoft verschärft die Update-Politik für Teams: Ab sofort werden Desktop-Clients blockiert, die älter als 90 Tage sind. Nutzer erhalten Warnhinweise und müssen aktualisieren, um die App weiter nutzen zu können. Die Maßnahme soll die Sicherheit verbessern.
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Teams-Clients werden ohne Update blockiert

Die Redmonder werden Teams-Clients blockieren, die länger als 90 Tage nicht aktualisiert wurden. Betroffene Nutzer können die Kommunikationsplattform erst nach einem Update wieder verwenden. Die Maßnahme betrifft zunächst Windows-Nutzer (seit 11. April 2025), gefolgt von VDI-Umgebungen am 6. Mai und Mac-Nutzern am 15. Mai 2025.

Um Nutzer rechtzeitig zu informieren, zeigt Microsoft 60 Tage vor der Blockierung Warnhinweise in der App an. Bei virtuellen Desktop-Infrastrukturen (VDI) erscheint die Warnung zusätzlich 30 Tage vor der Sperrung. Nach Ablauf der 90-Tage-Frist erscheint eine Sperrseite mit der Aufforderung, die App zu aktualisieren oder alternativ die Webversion zu nutzen.


Sicherheit als Hauptgrund der Update-Politik

Microsoft begründet diesen Schritt mit der Notwendigkeit, die Sicherheit der App zu gewährleisten. Laut einer Mitteilung im Microsoft 365 Admin Center habe die "Aufrechterhaltung der App-Sicherheit oberste Priorität". Das Unternehmen betont, dass im aktuellen Sicherheitsklima der Schutz des digitalen Ökosystems wichtiger sei als je zuvor.

Der Teams-Client unterliegt der "Modern Lifecycle Policy", die vorschreibt, dass stets die aktuellste Version verwendet werden muss. Microsoft hatte diese Regelung bereits Ende 2023 angekündigt, setzt sie aber erst jetzt mit einjähriger Verzögerung um. Für die meisten Nutzer dürfte die Änderung keine Aus­wir­kun­gen haben, da Teams standardmäßig automatische Updates durchführt.

Handlungsempfehlungen für Administratoren und Nutzer

IT-Administratoren sollten sicherstellen, dass Teams-Clients automatisch bzw. regelmäßig aktualisiert werden. Microsoft empfiehlt die Überprüfung ver­schie­de­ner Konfigurationen: Bei macOS-Geräten sollte Microsoft Autoupdate (MAU) korrekt eingerichtet sein, während Netz­werk­einstellungen und Si­cher­heits­soft­ware automatische Updates zulassen müssen. Auf Windows-Systemen dürfen Richtlinien weder Teams noch den WebView2-Updater blockieren.

Für Endnutzer, die mit einem blockierten Client konfrontiert werden, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die neueste Version von der offiziellen Download-Seite herunterladen oder auf die Webversion von Teams ausweichen. Besonders bei längeren Offline-Phasen könnte die neue Regelung zu Überraschungen führen, wenn die App nach der Wiederverbindung mit dem Internet plötzlich blockiert ist.

Wie steht ihr zu Microsofts verschärfter Update-Politik? Findet ihr den Fokus auf Sicherheit sinnvoll oder seht ihr darin eher eine Ein­schrän­kung der Nutzerfreiheit? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Microsoft blockiert Teams-Clients, die älter als 90 Tage sind
  • Betroffen sind Windows ab 11. April, VDI ab 6. Mai, Mac ab 15. Mai 2025
  • Warnhinweise erscheinen 60 Tage vor der Blockierung in der App
  • Nach 90 Tagen fordert eine Sperrseite zur Aktualisierung auf
  • Begründung: Gewährleistung der App-Sicherheit hat höchste Priorität
  • IT-Administratoren sollen automatische Updates sicherstellen
  • Nutzer können neueste Version herunterladen oder Webversion nutzen

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