Sony plant Revolution: 'Endlos-Akku' für PlayStation-Controller

Die begrenzte Akkulaufzeit des PS5-Controllers ist für viele Gamer ein kleines Ärgernis. Sony arbeitet jetzt an einer überraschenden Lösung, die das Aufladen per Kabel oder im Dock komplett überflüssig machen könnte. Die Technologie dafür gibt es bereits.
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Innovative Ladetechnik für PlayStation-Controller

Erst Im Herbst 2024 hatte Sony für seine DualSense-Controller für die PlayStation 5 die Preise angehoben. Verbessert hatte man die Gamepads aber nicht. Doch jetzt denkt Sony offenbar genau darüber nach und sucht nach neuen Wegen, um das Aufladen der PlayStation-Controller zu vereinfachen. So beschreibt ein aktuell aufgetauchtes Patent einen DualSense, der sich selbst mit Strom versorgen soll.

Nie mehr ans Ladekabel

Das Patentdokument beschreibt einen Controller im typischen DualSense-Design, der mit mehreren fotovoltaischen Elementen ausgestattet ist. Diese Solarzellen wandeln Licht in elektrische Energie um und speichern diese in einem integrierten Akku. Der Controller könnte somit theoretisch Energie sammeln, wenn er ungenutzt auf dem Schreibtisch oder der Fensterbank liegt.


Wie Tech4Gamers in seiner Analyse des Patents aufzeigt, könnte diese Technologie eine der größten Schwachstellen des aktuellen DualSense-Controllers adressieren. Denn die Gamepads haben offiziell eine recht begrenzte Akkulaufzeit von sechs bis zwölf Stunden. Während Microsoft bei Xbox-Controllern auf austauschbare Batterien setzt, verwendet Sony bisher fest verbaute Akkus. Geht während des Spielens die Energie aus, muss ein PlayStation-Controller entweder ans Kabel oder Gamer müssen zu einem zweiten Controller greifen.

Sony Patent: PlayStation DualSense-Controller mit SolarSony Patent: PlayStation DualSense-Controller mit Solar

Herausforderungen der Solar-Technologie

Die praktische Umsetzung wirft jedoch einige Fragen auf. Denn wie effizient könnten die Solarzellen bei Kunstlicht oder diffusem Tageslicht arbeiten? Die Energieversorgung könnte besonders dann kritisch werden, wenn stromhungrige Funktionen wie die adaptiven Trigger oder das haptische Feedback aktiv sind.

Die Integration von Solarzellen in Eingabegeräte ist jedoch nicht neu. Bereits heute existieren Computermäuse und Fernbedienungen mit dieser Technologie. Diese Geräte benötigen allerdings deutlich weniger Energie als ein moderner Gaming-Controller mit seinen vielfältigen Funktionen und der permanenten Funkverbindung zur Konsole.

Von der Idee zum Produkt

Auch wenn ein sich selbst aufladender Controller vielversprechend klingt, bedeutet ein Patent noch lange nicht die Markteinführung eines Produkts. Technologieunternehmen wie Sony sichern sich regelmäßig die Rechte an innovativen Konzepten, ohne diese später umzusetzen. Eine solarbetriebene Variante des DualSense, die tatsächlich dafür sorgt, dass sich Spieler nie mehr Gedanken um den Akkustand ihres Controllers machen müssen, wäre jedoch eine enorme Verbesserung.

Wäre ein solarbetriebener PlayStation-Controller praktisch im Alltag oder nur eine nette Spielerei? Wie sehr stört es euch, dass ihr eure Controller immer wieder aufladen müsst? Lasst uns eure Einschätzung in den Kommentaren wissen!
Zusammenfassung
  • Sony möchte das Aufladen seiner PlayStation-Controller unnötig machen
  • Patent beschreibt DualSense-Controller mit integrierten Solarzellen
  • Technologie könnte begrenzte Akkulaufzeit von sechs bis zwölf Stunden verbessern
  • Praktische Umsetzung wirft Fragen zur Effizienz bei bestimmten Lichtverhältnissen auf
  • Solarzellen in Eingabegeräten bereits bei Mäusen und Fernbedienungen
  • Patent bedeutet nicht zwangsläufig Markteinführung des Produkts
  • Selbst aufladender Controller wäre enorme Verbesserung für Spieler

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