Retro-Future: Sony hat ersten Fight-Stick-Controller für PS5 vorgestellt
Für viele begann Gaming mit einem Stick: ein Knopf, ein Hebel - mehr brauchte es nicht. Jahrzehnte später bringt Sony nun erstmals einen eigenen Fight Stick - kabellos, PS5-nativ und mit PC nutzbar. Der Controller unter dem Namen "FlexStrike" erscheint 2026.
Technisch setzt Sony auf bewährte Kampfspiel-Hardware: mechanische Schalter für die Buttons, ein digitaler Stick mit wechselbaren Restriktorplatten (Quadrat, Kreis, Oktagon) und ein Schalter zur Umstellung der Stick-Funktion - je nach Bedarf als D-Pad oder Analogstick links/rechts.
Besonders bemerkenswert ist auch der Doppelbetrieb: Zwei FlexStrike-Sticks lassen sich über einen einzigen PS-Link-Adapter verbinden - etwa für lokalen Multiplayer. Alternativ bleibt parallel der normale DualSense angeschlossen, z. B. zur Menübedienung. Auch Touchpad und PS-Taste sind beim FlexStrike an Bord, Letztere weckt sogar die Konsole bei Bedarf aus dem Stand-by. Zu guter Letzt: Die Nutzung mit PCs ist möglich.
Im Gehäuse des Controllers steckt ein entnehmbarer Sockel mit Gummibasis, darunter ein Fach für Zubehör: Neben dem Adapter lassen sich hier auch die Restriktorplatten verstauen. Eine Transporttasche liegt ebenfalls bei. Der interne Akku macht das FlexStrike unabhängig vom Netzteil - wie lange er durchhält, ist aber bislang nicht bekannt.
Sony sieht den mobilen Einsatz für Turnierspieler
Sony bringt mit dem FlexStrike ein eigenes, vollständig integriertes Stick-Modell auf die PlayStation - ein Novum in der langen Geschichte des Unternehmens. Man positioniert sich damit als Gegenstück zu etablierten Marken wie Hori oder Victrix - mit einem entscheidenden Unterschied: der nativen PlayStation-Link-Kompatibilität und der engen Verzahnung mit dem DualSense-System. Preise und ein exaktes Startdatum sind noch offen. Wer informiert bleiben will, kann sich auf der offiziellen Sony FlexStrike-Seite registrieren.
Siehe auch:
FlexStrike: Sonys erster offizieller Fight Stick
Wer in den 80ern oder 90ern gespielt hat, kennt das Gefühl: ein robuster Stick unter der Hand, Klicktasten, klarer Widerstand. Sony - sonst bekannt für Gamepads wie den DualShock oder DualSense - hat bislang keinen eigenen Fight Stick entwickelt. Das ändert sich. Was im Juni als Project Defiant angekündigt wurde, trägt jetzt den offiziellen Namen FlexStrike - und soll Turnierspieler wie auch Veteranen ansprechen.Technisch setzt Sony auf bewährte Kampfspiel-Hardware: mechanische Schalter für die Buttons, ein digitaler Stick mit wechselbaren Restriktorplatten (Quadrat, Kreis, Oktagon) und ein Schalter zur Umstellung der Stick-Funktion - je nach Bedarf als D-Pad oder Analogstick links/rechts.
Sony stellt die Funktionen des FlexStrike Stick-Controllers vor
Der FlexStrike ist der erste Fight Stick-Controller, der von Sony Interactive Entertainment selbst entwickelt wurde.Die Verbindung läuft über den aktualisierten PlayStation-Link-Adapter, der USB-C-kompatibel ist. Damit kann das FlexStrike kabellos mit der PS5 verbunden werden - gleichzeitig beispielsweise mit Headsets. Laut Sony entsteht so ein besonders latenzarmes Setup für Spiel und Voice-Chat.
Besonders bemerkenswert ist auch der Doppelbetrieb: Zwei FlexStrike-Sticks lassen sich über einen einzigen PS-Link-Adapter verbinden - etwa für lokalen Multiplayer. Alternativ bleibt parallel der normale DualSense angeschlossen, z. B. zur Menübedienung. Auch Touchpad und PS-Taste sind beim FlexStrike an Bord, Letztere weckt sogar die Konsole bei Bedarf aus dem Stand-by. Zu guter Letzt: Die Nutzung mit PCs ist möglich.
Im Gehäuse des Controllers steckt ein entnehmbarer Sockel mit Gummibasis, darunter ein Fach für Zubehör: Neben dem Adapter lassen sich hier auch die Restriktorplatten verstauen. Eine Transporttasche liegt ebenfalls bei. Der interne Akku macht das FlexStrike unabhängig vom Netzteil - wie lange er durchhält, ist aber bislang nicht bekannt.
Sony sieht den mobilen Einsatz für Turnierspieler
Für "die Szene" gemacht
Laut Mitteilung von Sony-Manager Edwin Foo basiert das Design auf Rückmeldungen aus der Szene. Er betont, dass das Modell speziell für die Community entwickelt wurde - mit Fokus auf Ergonomie, Turniertauglichkeit und einfachem Transport. Die finale Hardware kann sich jedoch noch ändern.Sony bringt mit dem FlexStrike ein eigenes, vollständig integriertes Stick-Modell auf die PlayStation - ein Novum in der langen Geschichte des Unternehmens. Man positioniert sich damit als Gegenstück zu etablierten Marken wie Hori oder Victrix - mit einem entscheidenden Unterschied: der nativen PlayStation-Link-Kompatibilität und der engen Verzahnung mit dem DualSense-System. Preise und ein exaktes Startdatum sind noch offen. Wer informiert bleiben will, kann sich auf der offiziellen Sony FlexStrike-Seite registrieren.
Geschichte der Spielcontroller
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1926
C.B. Mirick erfindet den ersten elektrischen Zwei-Achsen-Joystick am US Naval Research Laboratory für die Steuerung von Flugzeugen
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1958
Tennis for Two wird mit einem einfachen Drehregler und einem einzelnen Knopf gesteuert - einer der ersten Videospielcontroller
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1962
Für das Spiel Spacewar! am MIT wird der erste abnehmbare Controller entwickelt, mit Schaltern für Drehung, Schub und Torpedoabschuss
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1967
Ralph H. Baer entwickelt den ersten Videospiel-Joystick für die Magnavox Odyssey-Konsole
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1972
Die Magnavox Odyssey, die erste kommerzielle Spielkonsole, wird mit einfachen kastenförmigen Controllern mit Drehknöpfen ausgestattet
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1972
Die erste Lightgun für Heimkonsolen wird für die Magnavox Odyssey veröffentlicht
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1974
Das Arcade-Rennspiel Gran Trak 10 führt das Lenkrad als Controller ein
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1975
Atari entwickelt einen speziellen Controller für Pong mit zwei Drehknöpfen für die Bewegung der Paddel
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1977
Der Atari 2600 wird mit dem Atari Standard Joystick ausgeliefert - dem ersten erfolgreichen Heimkonsolen-Joystick mit Richtungssteuerung und einem Feuerknopf
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1983
Nintendo führt den Famicom (später NES) mit einem rechteckigen Controller ein, der ein Steuerkreuz (D-Pad) und Aktionsknöpfe hat
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1985
Das Nintendo Entertainment System (NES) wird in Nordamerika mit abtrennbaren Controllern veröffentlicht
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1986
Bandai führt das erste Dance Pad für den Famicom als Teil des "Family Fun Fitness"-Sets ein
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1989
Sega Genesis (Mega Drive) erscheint mit ergonomischen Controllern, mit abgerundeter Form für bequemeres Halten
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1990
Das Super Nintendo (SNES) führt Schultertasten ein, die für Kamera-Steuerung und zusätzliche Funktionen genutzt werden
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1993
Der Sega Activator, der erste Motion-Controller, wird für das Sega Genesis veröffentlicht
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1996
Nintendo führt den N64-Controller mit drei Griffen und einem Analogstick ein, der für 3D-Umgebungen optimiert ist
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1997
Sony veröffentlicht den DualShock-Controller für PlayStation mit zwei Analogsticks und Rumble-Funktion
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1997
Die Tiger game.com wird die erste Konsole mit Touchscreen-Steuerung
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2001
Microsoft steigt mit dem Xbox "Duke" Controller in den Konsolenmarkt ein, der später durch den kompakteren Controller S ersetzt wird
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2006
Die Nintendo Wii revolutioniert die Spielsteuerung mit dem Wii Remote, einem bewegungssensitiven Controller
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2010
Microsoft veröffentlicht Kinect für die Xbox 360, einen kamerabasierten Motion-Controller ohne physisches Eingabegerät
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2013
Der Xbox One Controller wird mit verbesserter Ergonomie und haptischem Feedback in den Triggern eingeführt
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2017
Nintendo Switch erscheint mit abnehmbaren Joy-Con-Controllern, die sowohl als Bewegungscontroller als auch als traditionelle Gamepad-Hälften funktionieren
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2020
Sony stellt den DualSense-Controller für PlayStation 5 vor, mit adaptiven Triggern und fortschrittlichem haptischem Feedback
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2023
Sony veröffentlicht den DualSense Edge, eine anpassbare Premium-Version des PS5-Controllers mit austauschbaren Komponenten
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2024
Zunehmende Verbreitung von adaptiven Controllern wie dem PlayStation Access Controller und dem Xbox Adaptive Controller für barrierefreies Gaming
Zusammenfassung
- Sony stellt mit FlexStrike erstmals eigenen Fight-Stick für PS5 vor
- Der Controller verfügt über mechanische Tasten und austauschbare Restriktorplatten
- Kabellose Verbindung über PlayStation Link Adapter mit geringer Latenz
- Zwei Sticks können mit nur einem Adapter gleichzeitig verbunden werden
- Das Gerät ist auch mit PCs kompatibel und besitzt einen integrierten Akku
- Die Entwicklung erfolgte mit Feedback aus der Kampfspiel-Community
- Release für 2026 geplant, Preis und genaues Startdatum noch unbekannt
Siehe auch:
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