Qualcomm bringt X85-Modem:
bis zu 12,5 Gbps & weniger Apple-Fokus?
Jetzt, wo Apple sein eigenes 5G-Modem im iPhone 16e verbaut, wird die Abhängigkeit des US-Computerkonzerns von Qualcomm als Zulieferer für die Mobilfunkmodems der iPhones kleiner. Qualcomm bringt mit dem X85 und X82 aber weiter unbeirrt extrem starke 5G-Modems auf den Markt.
Das X85-Modem soll nach Angaben von Qualcomm vor allem in Android-Smartphones zum Einsatz kommen. Dabei will man erstmals maximale Downstream-Bandbreiten von bis zu 12,5 Gigabit pro Sekunde bieten und lässt damit erstmals die 10-GBit/s-Grenze hinter sich. Im Upstream sollen bis zu 3,7 Gigabit pro Sekunde erreicht werden.
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Möglich werden die Geschwindigkeitszuwächse, indem man ein auf 400 Megahertz verbreitertes Spektrum im Downlink-Band für Sub-6-GHz-Netze und eine stärkere Carrier-Aggregation im Uplink verwendet. Im Fall des X82-Modems machte der Hersteller keine Angaben, was die möglichen Bandbreiten angeht. Normalerweise bieten die abgespeckten Varianten der Qualcomm-Modems etwa die Hälfte der für die Topversion beworbenen Bandbreiten.
Mit der neuen Modem-Generation will Qualcomm offenbar vor allem neue Einnahmequellen erschließen. So ist der Namenszusatz "Snapdragon" weggefallen, mit dem man seine hauseigenen Technologien für Mobilgeräte kennzeichnet. Eigentlich wäre also vom Snapdragon X85 die Rede, doch positioniert man sich mit dem neuen Chip anscheinend neu.
So wird der Funktionsumfang zum Beispiel um Unterstützung für den das sogenannte Future Railway Mobile Communications System (FRMCS) erweitert, das in vielen Ländern an die Stelle der bisher verwendeten GSM-R-Netze auf 2G-Basis treten soll. Natürlich dürften die neuen Modems aber auch weiterhin in Smartphones anzutreffen sein.
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Siehe auch:
Mit dem X85 beginnt der Abschied von Apple
Im Zuge des MWC 2025 hat Qualcomm die nächste Generation seiner High-End-Modems für mobile Endgeräte vorgestellt. Das X85-Modem läutet im Grunde den Abschied von Apple ein, auch wenn bisher offen ist, ob das Oberklasse-Modem nicht letztlich doch im iPhone 17 und vielleicht auch 18 landen wird, schließlich hat Apple wohl noch Probleme mit der mmWave-Unterstützung.Das X85-Modem soll nach Angaben von Qualcomm vor allem in Android-Smartphones zum Einsatz kommen. Dabei will man erstmals maximale Downstream-Bandbreiten von bis zu 12,5 Gigabit pro Sekunde bieten und lässt damit erstmals die 10-GBit/s-Grenze hinter sich. Im Upstream sollen bis zu 3,7 Gigabit pro Sekunde erreicht werden.
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Möglich werden die Geschwindigkeitszuwächse, indem man ein auf 400 Megahertz verbreitertes Spektrum im Downlink-Band für Sub-6-GHz-Netze und eine stärkere Carrier-Aggregation im Uplink verwendet. Im Fall des X82-Modems machte der Hersteller keine Angaben, was die möglichen Bandbreiten angeht. Normalerweise bieten die abgespeckten Varianten der Qualcomm-Modems etwa die Hälfte der für die Topversion beworbenen Bandbreiten.
Mit der neuen Modem-Generation will Qualcomm offenbar vor allem neue Einnahmequellen erschließen. So ist der Namenszusatz "Snapdragon" weggefallen, mit dem man seine hauseigenen Technologien für Mobilgeräte kennzeichnet. Eigentlich wäre also vom Snapdragon X85 die Rede, doch positioniert man sich mit dem neuen Chip anscheinend neu.
So wird der Funktionsumfang zum Beispiel um Unterstützung für den das sogenannte Future Railway Mobile Communications System (FRMCS) erweitert, das in vielen Ländern an die Stelle der bisher verwendeten GSM-R-Netze auf 2G-Basis treten soll. Natürlich dürften die neuen Modems aber auch weiterhin in Smartphones anzutreffen sein.
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Zusammenfassung
- Qualcomm stellt X85- und X82-Modems für 5G-Smartphones vor
- X85-Modem erreicht Downstream-Bandbreiten von bis zu 12,5 Gbit/s
- Neue Modems zielen verstärkt auf Android-Geräte und andere Märkte ab
- "Snapdragon"-Bezeichnung entfällt bei der neuen Modem-Generation
- Erweiterter Funktionsumfang inkludiert Unterstützung für FRMCS
- Apple entwickelt eigenes 5G-Modem, bleibt aber evtl. Qualcomm-Kunde
- Technische Verbesserungen ermöglichen höhere Geschwindigkeiten
Siehe auch:
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