Epic verklagt Fortnite-Konto-Dieb, der 'industriell' Accounts verkauft hat
Epic Games geht juristisch gegen einen Fortnite-Spieler vor, der hunderte Konten gestohlen und verkauft haben soll. Der Fall beleuchtet den lukrativen Schwarzmarkt für Spieleraccounts und zeigt, wie weit manche für seltene Skins gehen.
Laut der Klageschrift vom 27. Februar 2025 nutzte Strock verschiedene Methoden, um sich Zugang zu fremden Konten zu verschaffen. Er kontaktierte den Kundensupport von Epic Games und gab sich als rechtmäßiger Besitzer aus, um Zugangsdaten zu ändern. Zudem soll er im Darknet nach kompromittierten E-Mail-Adressen und Passwörtern gesucht haben, um diese für Fortnite-Konten zu missbrauchen.
Wie PC Gamer berichtet, verkaufte Strock die gestohlenen Accounts über die Messaging-Plattform Telegram. Ein besonders wertvolles Konto mit 146 Skins und einer kleinen Menge V-Bucks soll für etwa 425 Dollar (etwa 400 Euro) in Bitcoin den Besitzer gewechselt haben. V-Bucks sind die Spielwährung von Fortnite, mit der Spieler kosmetische Items wie Skins, Emotes und andere Anpassungen kaufen können. Epic Games konnte die Aktivitäten aber zu Strocks IP-Adresse zurückverfolgen.
Epic Games betont, dass der Verkauf von Accounts gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Das Unternehmen investiert erhebliche Ressourcen in die Bekämpfung solcher Praktiken, die nicht nur dem Unternehmen schaden, sondern auch den rechtmäßigen Besitzern, die oft viel Zeit und Geld in ihre Accounts investiert haben.
Der Fall Strock ist Teil einer größeren Kampagne von Epic Games gegen illegale Aktivitäten in Fortnite. Erst kürzlich musste ein ertappter Turnierbetrüger seine Gewinne zurückzahlen, sich öffentlich entschuldigen und erhielt eine lebenslange Sperre.
Was denkt ihr über Epics Vorgehen gegen Betrüger? Haltet ihr solche Maßnahmen für effektiv oder seht ihr andere Möglichkeiten, den Schwarzmarkt für Spieleraccounts einzudämmen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Kampf gegen digitalen Diebstahl
Epic Games hat eine Klage gegen einen Spieler eingereicht, der im großen Stil Benutzerkonten gestohlen und weiterverkauft haben soll. Der Beschuldigte, Strock alias "i5aac", soll nicht nur selbst hunderte Accounts entwendet, sondern auch eine Anleitung zum Kontenbetrug an andere potenzielle Täter verkauft haben.Laut der Klageschrift vom 27. Februar 2025 nutzte Strock verschiedene Methoden, um sich Zugang zu fremden Konten zu verschaffen. Er kontaktierte den Kundensupport von Epic Games und gab sich als rechtmäßiger Besitzer aus, um Zugangsdaten zu ändern. Zudem soll er im Darknet nach kompromittierten E-Mail-Adressen und Passwörtern gesucht haben, um diese für Fortnite-Konten zu missbrauchen.
Wie PC Gamer berichtet, verkaufte Strock die gestohlenen Accounts über die Messaging-Plattform Telegram. Ein besonders wertvolles Konto mit 146 Skins und einer kleinen Menge V-Bucks soll für etwa 425 Dollar (etwa 400 Euro) in Bitcoin den Besitzer gewechselt haben. V-Bucks sind die Spielwährung von Fortnite, mit der Spieler kosmetische Items wie Skins, Emotes und andere Anpassungen kaufen können. Epic Games konnte die Aktivitäten aber zu Strocks IP-Adresse zurückverfolgen.
Lukrativer Schwarzmarkt für Fortnite-Accounts
Der Handel mit Fortnite-Accounts ist freilich schon lange ein lukratives Geschäft: Seltene Skins und andere kosmetische Items können den Wert eines Kontos auf über 1000 Dollar treiben. Grund dafür ist, dass viele begehrte Items nur zeitlich begrenzt verfügbar bzw. eingeschränkt verfügbar sind, was ihre Attraktivität für Sammler erhöht.Epic Games betont, dass der Verkauf von Accounts gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Das Unternehmen investiert erhebliche Ressourcen in die Bekämpfung solcher Praktiken, die nicht nur dem Unternehmen schaden, sondern auch den rechtmäßigen Besitzern, die oft viel Zeit und Geld in ihre Accounts investiert haben.
Der Fall Strock ist Teil einer größeren Kampagne von Epic Games gegen illegale Aktivitäten in Fortnite. Erst kürzlich musste ein ertappter Turnierbetrüger seine Gewinne zurückzahlen, sich öffentlich entschuldigen und erhielt eine lebenslange Sperre.
Was denkt ihr über Epics Vorgehen gegen Betrüger? Haltet ihr solche Maßnahmen für effektiv oder seht ihr andere Möglichkeiten, den Schwarzmarkt für Spieleraccounts einzudämmen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Epic Games verklagt Fortnite-Spieler wegen Kontendiebstahls
- Beschuldigter soll hunderte Accounts gestohlen und verkauft haben
- Täter nutzte verschiedene Methoden, um Zugang zu Konten zu erhalten
- Gestohlene Accounts wurden über Telegram für hohe Summen verkauft
- Seltene Skins und Items können Kontowert auf über 1000 Dollar treiben
- Epic Games bekämpft verstärkt illegale Aktivitäten in Fortnite
- Kontenverkauf verstößt gegen Nutzungsbedingungen von Epic Games
Siehe auch:
- Epic verklagt Fortnite-Cheater und zwingt ihn zu "Pranger-Video"
- Fortnite x Cyberpunk 2077: V und Johnny Silverhand im Battle Royale
- Fortnite-Macher Epic verklagt Google wegen Samsung Auto-Blocker
- Epic startet App-Store unter iOS: Fortnite wieder auf Apple-Smartphones
- "Jagdsaison": Fortnite-Spieler verbünden sich gegen Cybertruck-Fahrer
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