Sky Sphere: Drohnenabwehr mit elektrischen Miniraketen vorgestellt
Wie bekämpft man die wachsende Bedrohung durch Drohnen? Der deutsche Hersteller Diehl Defence präsentiert mit Sky Sphere eine modulare Lösung, deren Herzstück eine nur 10 kg schwere Rakete ist. Diese kann Drohnen in bis zu 5 km Entfernung neutralisieren.
Das in Überlingen ansässige Unternehmen Diehl Defence hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Lenkflugkörpern und Munitionssystemen spezialisiert. Wie Diehl Defence mitteilte, deckt Sky Sphere die gesamte Sensor-to-Shooter-Kette ab. Dank des modularen Aufbaus lässt sich das System kundenspezifisch mit den Komponenten des Unternehmens oder von Partnerfirmen konfigurieren.
Cicada kommt in zwei Varianten daher: Die "nicht-letale" Version neutralisiert Drohnen mit einem Fangnetz, während die letale Ausführung einen Splittergefechtskopf integriert. Mit einer Länge von 700 mm und einem Durchmesser von 300 mm fällt die Rakete durch ihre markante pyramidale Form auf. Vier Deltaflügel entlang des Rumpfes sorgen für die nötige Stabilität.
Dank des integrierten Radarsensors und einer Batterie mit bis zu fünf Minuten Flugdauer kann Cicada Ziele in einer Entfernung von bis zu 5 Kilometern bekämpfen. Optional lassen sich zusätzliche Fähigkeiten wie Flugplanung, Geländefolgeverfahren und Hinderniserkennung integrieren - besonders wichtig für den Einsatz in bebauten Gebieten.
Das System kann auch in zivilen Szenarien eingesetzt werden: Die nicht tödliche Variante eignet sich beispielsweise für den Schutz von Sportarenen, wo private Drohnen nicht nur ein Sicherheitsfaktor sind, sondern auch ein Ärgernis für die Veranstalter.
Was haltet ihr von diesem neuen Drohnenabwehrsystem? Seht ihr darin eine sinnvolle Lösung für die wachsende Bedrohung durch unbemannte Flugsysteme? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Diehl Defence stellt modulares Drohnenabwehrsystem Sky Sphere vor
- Herzstück ist die 10 kg schwere elektrische Abfangrakete Cicada
- Zwei Varianten: nicht-letal mit Fangnetz und letal mit Splittergefechtskopf
- Cicada kann Drohnen in bis zu 5 km Entfernung neutralisieren
- System ist für Drohnen der Klassen 1 und 2 (unter 600 kg) konzipiert
- Einsetzbar in militärischen und zivilen Szenarien wie Sportarenen
- Optionale Funktionen: Flugplanung und Hinderniserkennung für urbane Gebiete
Drohnenabwehr der nächsten Generation
Die Bedrohung durch unbemannte Flugsysteme wächst stetig. Auf der Rüstungs-Fachmesse Enforce-Tac 2025 in Nürnberg stellte Diehl Defence nun eine vielversprechende Lösung vor: Das modulare Drohnenabwehrsystem Sky Sphere, das als Herzstück die elektrische Abfangrakete Cicada hat.Das in Überlingen ansässige Unternehmen Diehl Defence hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Lenkflugkörpern und Munitionssystemen spezialisiert. Wie Diehl Defence mitteilte, deckt Sky Sphere die gesamte Sensor-to-Shooter-Kette ab. Dank des modularen Aufbaus lässt sich das System kundenspezifisch mit den Komponenten des Unternehmens oder von Partnerfirmen konfigurieren.
Cicada kommt in zwei Varianten daher: Die "nicht-letale" Version neutralisiert Drohnen mit einem Fangnetz, während die letale Ausführung einen Splittergefechtskopf integriert. Mit einer Länge von 700 mm und einem Durchmesser von 300 mm fällt die Rakete durch ihre markante pyramidale Form auf. Vier Deltaflügel entlang des Rumpfes sorgen für die nötige Stabilität.
Präzise gegen kleine Drohnen
Cicada zielt auf die Abwehr von Drohnen der Klassen 1 und 2 ab. Diese wiegen weniger als 600 kg und fliegen typischerweise mit niedrigen Geschwindigkeiten. Die Rakete selbst bringt weniger als 10 kg auf die Waage und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h. Ein Hochgeschwindigkeitsrotor an der Spitze sorgt für die nötige Beschleunigung.Dank des integrierten Radarsensors und einer Batterie mit bis zu fünf Minuten Flugdauer kann Cicada Ziele in einer Entfernung von bis zu 5 Kilometern bekämpfen. Optional lassen sich zusätzliche Fähigkeiten wie Flugplanung, Geländefolgeverfahren und Hinderniserkennung integrieren - besonders wichtig für den Einsatz in bebauten Gebieten.
Das System kann auch in zivilen Szenarien eingesetzt werden: Die nicht tödliche Variante eignet sich beispielsweise für den Schutz von Sportarenen, wo private Drohnen nicht nur ein Sicherheitsfaktor sind, sondern auch ein Ärgernis für die Veranstalter.
Was haltet ihr von diesem neuen Drohnenabwehrsystem? Seht ihr darin eine sinnvolle Lösung für die wachsende Bedrohung durch unbemannte Flugsysteme? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Vattenfall testet KI-Drohnen: Offshore-Windparks werden intelligenter
- Drohnen-Gefahr: US-Sportligen unterstützen Gesetz zum "Gegenangriff"
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Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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