Rüstungs-Startup baut eine vollautomatische Werft für Drohnenschiffe
Spätestens der Krieg in der Ukraine macht deutlich, welche Bedeutung Drohnen auch in der Marine haben. Ein US-Startup geht nun noch einen Schritt weiter und will eine autonome Werft bauen, die solche unbemannten Boote produziert.
Durch diese Finanzierungsrunde wird Saronic zu einem der wertvollsten Rüstung-Startups in den USA, direkt hinter dem Branchenriesen Anduril, der zuletzt mit 14 Milliarden Dollar bewertet wurde. Ein weiteres Unternehmen, Shield AI, könnte mit einer geplanten Finanzierungsrunde eine Bewertung von fünf Milliarden Dollar erreichen.
Mit dem frischen Kapital plant Saronic den Bau einer automatisierten Schiffswerft mit dem Namen "Port Alpha". Noch wurde kein Standort für das Projekt festgelegt, jedoch sei die Suche nach einem geeigneten Gelände in vollem Gange, bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber TechCrunch. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll der Betrieb in der als "Werft der Zukunft" bezeichneten Anlage anlaufen, erklärte Saronic-Mitgründer und Chef Dino Mavrookas.
Das Unternehmen hat bereits drei Modelle autonomer Oberflächenfahrzeuge (ASVs) entwickelt, die bis zu rund 7 Meter lang sind. Das künftige Werk soll neben diesen kleineren Einheiten auch große unbemannte Schiffe produzieren. Ziel sei es, die US-amerikanische Schiffsbaukapazität im Vergleich zu China zu stärken.
Mavrookas erklärte, dass die rasante Entwicklung neuer Schiffsmodelle und Software der Hauptgrund für die gestiegene Unternehmensbewertung sei. Der Erfolg Saronics verdeutlicht den anhaltenden Boom im Bereich der Verteidigungstechnologie, der vornehmlich im Silicon Valley durch hohe Investitionen weiter angetrieben wird.
Siehe auch:
- US-Startup Saronic sammelt 600 Millionen Dollar für Drohnenschiffe ein
- Unternehmensbewertung steigt auf vier Milliarden Dollar
- Geplanter Bau einer automatisierten Schiffswerft namens 'Port Alpha'
- Produktion von autonomen Oberflächenfahrzeugen bis zu 7,3 Meter Länge
- Ziel: Stärkung der US-Schiffsbaukapazität im Vergleich zu China
- Drohnenschiffe gelten als vielversprechende Militärtechnologie
- Boom im Bereich Verteidigungstechnologie durch hohe Investitionen
Massive Finanzierung eingeholt
Das auf Verteidigungstechnologie spezialisierte US-Startup Saronic hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde beeindruckende 600 Millionen Dollar eingesammelt. Damit vervierfachte sich die Unternehmensbewertung auf nunmehr vier Milliarden Dollar, wie das Management bekannt gab. Angeführt wurde die Investitionsrunde von Elad Gil, während General Catalyst sowie die bestehenden Investoren Andreessen Horowitz, 8VC und Caffeinated Capital ebenfalls beteiligt waren.Durch diese Finanzierungsrunde wird Saronic zu einem der wertvollsten Rüstung-Startups in den USA, direkt hinter dem Branchenriesen Anduril, der zuletzt mit 14 Milliarden Dollar bewertet wurde. Ein weiteres Unternehmen, Shield AI, könnte mit einer geplanten Finanzierungsrunde eine Bewertung von fünf Milliarden Dollar erreichen.
Mit dem frischen Kapital plant Saronic den Bau einer automatisierten Schiffswerft mit dem Namen "Port Alpha". Noch wurde kein Standort für das Projekt festgelegt, jedoch sei die Suche nach einem geeigneten Gelände in vollem Gange, bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber TechCrunch. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll der Betrieb in der als "Werft der Zukunft" bezeichneten Anlage anlaufen, erklärte Saronic-Mitgründer und Chef Dino Mavrookas.
Das Unternehmen hat bereits drei Modelle autonomer Oberflächenfahrzeuge (ASVs) entwickelt, die bis zu rund 7 Meter lang sind. Das künftige Werk soll neben diesen kleineren Einheiten auch große unbemannte Schiffe produzieren. Ziel sei es, die US-amerikanische Schiffsbaukapazität im Vergleich zu China zu stärken.
Vorbild Ukraine
Unbemannte Schiffe gelten als eine der vielversprechendsten Technologien in der modernen Kriegsführung. Insbesondere die Ukraine konnte mit dem Einsatz von Drohnenschiffen Erfolge gegen die russische Marine in der Krim-Region erzielen, obwohl sie über nahezu keine bemannte Marine verfügt.Mavrookas erklärte, dass die rasante Entwicklung neuer Schiffsmodelle und Software der Hauptgrund für die gestiegene Unternehmensbewertung sei. Der Erfolg Saronics verdeutlicht den anhaltenden Boom im Bereich der Verteidigungstechnologie, der vornehmlich im Silicon Valley durch hohe Investitionen weiter angetrieben wird.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Spannende Forschungs-Videos
- Xcanbot Mate X: Der E-Rollstuhl lernt das autonome Fahren
- Erste Action-Cam und mehr: Dreame bringt viele neue Produkte
- Ecovacs Winbot W2S Pro Omni im Test: Fensterputzen wie die Profis
- Narwal Freo 20: Reinigungsroboter mit Wischwalze und Kamera im Test
- DJIs Power-Serie im Test: Powerstations für vielfältige Ansprüche
- Aiper Scuba V3: Reinigungs-Roboter für größere Pools im Test
- HoverAir Aqua: Wasserstart-Drohne für feuchte Umgebungen im Test
- Aiper EcoSurfer S2: Pool-Reiniger mit Solar-Versorgung im Test
- Navimow i210: Neuer Segway-Mähroboter mit LiDAR-Navigation im Test
- Narwal Flow 2 im Test: Saugkraft-Rekord trifft Heißwasser-Wäsche
Beiträge aus unserem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Beta-Update: Diese Funktionen testet Microsoft für Windows 11 v25H2
- Gigabit-Grundbuch: Neues Gesetz soll Glasfaserausbau beschleunigen
- AirPods Pro 3 + 40 GB Telekom: Bundle effektiv für nur 3,03 Euro/Monat
- Tesla Model 3: Facelift bringt 16-Zoll-Display und V2L-Funktion
- US-Irrsinn: Keine RTX 5090 ohne ID und signiertes Exportverbot mehr
- FritzFon-SOS-Ruf, Ausfallschutz und mehr: Neue FritzBoxen im Labortest
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen