Gute Nachrichten für Add-ons:
Mozilla bleibt bei Manifest V2-Support
Mozilla bekräftigt sein Engagement für Nutzerfreiheit bei Add-ons. Während Google mit Manifest V3 viele Adblocker einschränkt, unterstützt Firefox weiterhin beide Versionen. Dies ermöglicht Nutzern mehr Kontrolle über ihr Online-Erlebnis und den Datenschutz.
Manifest V3 ist eine grundlegende Überarbeitung der Erweiterungs-API, die Google 2018 ankündigte. Sie soll zwar die Sicherheit und Leistung verbessern, schränkt jedoch die Funktionalität von Werbeblockern ein, indem sie die Anzahl der Filterregeln begrenzt und die Verwendung von extern gehosteten Filterlisten erschwert.
Wie Mozilla in einem Blogbeitrag erläutert (via Bleeping Computer), steht die Herangehensweise, beide Versionen zu unterstützen, im Einklang mit dem fünften Grundsatz des Mozilla-Manifests. Dieses besagt: "Individuen müssen die Möglichkeit haben, das Internet und ihre eigenen Erfahrungen damit zu gestalten." Durch die fortgesetzte Unterstützung beider Manifest-Versionen ermöglicht Firefox den Entwicklern mehr Flexibilität und sichert Nutzern den Zugang zu wirksamen Datenschutz-Werkzeugen.
Diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen für die Online-Erfahrung von Millionen Nutzern. Schon jetzt berichten Chrome-Anwender von Problemen mit dem populären Adblocker uBlock Origin, der auf Manifest V2 basiert und den Google seit Kurzem endgültig deaktivierte. Google plant, die Unterstützung für V2-Erweiterungen bis Mitte 2025 komplett einzustellen, was viele leistungsstarke Datenschutz-Tools betreffen wird.
Beliebte Erweiterungen wie Tampermonkey, die auf extern gehosteten Skripten basieren, wären ebenfalls von den Einschränkungen betroffen. Das und so manch anderes mehr rief bereits die Electronic Frontier Foundation (EFF) auf den Plan, diese bezeichnete das Manifest V3 als "geradezu schädlich für Datenschutzbemühungen".
Diese Entscheidung markiert eine Abkehr von Mozillas früherer Strategie. 2017 hatte Firefox noch seine eigene Erweiterungs-Architektur (XUL und XPCOM) zugunsten einer Chrome-ähnlichen WebExtensions-API aufgegeben. Mit der Unterstützung beider Manifest-Versionen positioniert sich Mozilla nun deutlicher als Alternative für datenschutzbewusste Nutzer. Mozilla geht sogar noch einen Schritt weiter und führt neue APIs ein, darunter KI-Funktionen, die es Erweiterungen ermöglichen, offline maschinelle Lernaufgaben direkt im Browser auszuführen.
Mozillas Entscheidung steht im Einklang mit der langjährigen Positionierung von Firefox als sicherheitsorientierter Browser. In den letzten Jahren hat Mozilla mit Funktionen wie SmartBlock und Total Cookie Protection sein Engagement für den Datenschutz kontinuierlich verstärkt. Die Unterstützung von Manifest V2 ist aber natürlich auch eine strategische Entscheidung, mit der man Nutzer (zurück)gewinnen will.
Was denkt ihr über Mozillas Entscheidung, beide Manifest-Versionen zu unterstützen? Nutzt ihr Adblocker oder andere Erweiterungen, die von dieser Änderung betroffen sein könnten? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser
Siehe auch:
Freiheit für Erweiterungen
Google hat in den vergangenen Monaten und Jahren für so manche Diskussionen und auch Ärger bei Nutzern gesorgt: Denn mit der Einführung von Manifest V3 schränkt man die Funktionalität beliebter Erweiterungen - allen voran Adblockern - ziemlich ein. Mozilla geht indes einen anderen Weg: Der Firefox-Entwickler hat nun nämlich seine Strategie bekräftigt, sowohl Manifest V2 als auch V3 zu unterstützen und damit Nutzern maximale Freiheit bei der Wahl ihrer Erweiterungen zu gewähren.Manifest V3 ist eine grundlegende Überarbeitung der Erweiterungs-API, die Google 2018 ankündigte. Sie soll zwar die Sicherheit und Leistung verbessern, schränkt jedoch die Funktionalität von Werbeblockern ein, indem sie die Anzahl der Filterregeln begrenzt und die Verwendung von extern gehosteten Filterlisten erschwert.
Wie Mozilla in einem Blogbeitrag erläutert (via Bleeping Computer), steht die Herangehensweise, beide Versionen zu unterstützen, im Einklang mit dem fünften Grundsatz des Mozilla-Manifests. Dieses besagt: "Individuen müssen die Möglichkeit haben, das Internet und ihre eigenen Erfahrungen damit zu gestalten." Durch die fortgesetzte Unterstützung beider Manifest-Versionen ermöglicht Firefox den Entwicklern mehr Flexibilität und sichert Nutzern den Zugang zu wirksamen Datenschutz-Werkzeugen.
Diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen für die Online-Erfahrung von Millionen Nutzern. Schon jetzt berichten Chrome-Anwender von Problemen mit dem populären Adblocker uBlock Origin, der auf Manifest V2 basiert und den Google seit Kurzem endgültig deaktivierte. Google plant, die Unterstützung für V2-Erweiterungen bis Mitte 2025 komplett einzustellen, was viele leistungsstarke Datenschutz-Tools betreffen wird.
Beliebte Erweiterungen wie Tampermonkey, die auf extern gehosteten Skripten basieren, wären ebenfalls von den Einschränkungen betroffen. Das und so manch anderes mehr rief bereits die Electronic Frontier Foundation (EFF) auf den Plan, diese bezeichnete das Manifest V3 als "geradezu schädlich für Datenschutzbemühungen".
Mehr als nur ein technisches Detail
Die Unterschiede zwischen den Browsern gehen über technische Spezifikationen hinaus. Es geht um die grundlegende Frage, wie viel Kontrolle Nutzer über ihre Online-Umgebung haben sollten. Firefox wird weiterhin sowohl die "blockingWebRequest"- als auch die "declarativeNetRequest"-API unterstützen, was Entwicklern mehr Spielraum bei der Erstellung von Erweiterungen gibt.Diese Entscheidung markiert eine Abkehr von Mozillas früherer Strategie. 2017 hatte Firefox noch seine eigene Erweiterungs-Architektur (XUL und XPCOM) zugunsten einer Chrome-ähnlichen WebExtensions-API aufgegeben. Mit der Unterstützung beider Manifest-Versionen positioniert sich Mozilla nun deutlicher als Alternative für datenschutzbewusste Nutzer. Mozilla geht sogar noch einen Schritt weiter und führt neue APIs ein, darunter KI-Funktionen, die es Erweiterungen ermöglichen, offline maschinelle Lernaufgaben direkt im Browser auszuführen.
Mozillas Entscheidung steht im Einklang mit der langjährigen Positionierung von Firefox als sicherheitsorientierter Browser. In den letzten Jahren hat Mozilla mit Funktionen wie SmartBlock und Total Cookie Protection sein Engagement für den Datenschutz kontinuierlich verstärkt. Die Unterstützung von Manifest V2 ist aber natürlich auch eine strategische Entscheidung, mit der man Nutzer (zurück)gewinnen will.
Was denkt ihr über Mozillas Entscheidung, beide Manifest-Versionen zu unterstützen? Nutzt ihr Adblocker oder andere Erweiterungen, die von dieser Änderung betroffen sein könnten? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Download Mozilla Firefox - Open Source-Webbrowser
Zusammenfassung
- Mozilla unterstützt weiterhin Manifest V2 und V3 für Browser-Erweiterungen
- Google schränkt mit Manifest V3 die Funktionalität von Adblockern ein
- Firefox ermöglicht Nutzern mehr Kontrolle über Online-Erlebnis und Datenschutz
- Entscheidung steht im Einklang mit Mozillas Grundsatz der Nutzerfreiheit
- Chrome-Nutzer berichten von Problemen mit beliebten Adblocker-Erweiterungen
- Mozilla führt neue APIs ein, einschließlich KI-Funktionen für Erweiterungen
- Die Strategie zielt darauf ab, datenschutzbewusste Nutzer (zurück) zu gewinnen
Siehe auch:
- Firefox-Support von Windows 7 und 8.x wurde erneut verlängert
- Mozilla: Firefox-Browser schafft "Do Not Track"-Funktion ab
- Firefox bekommt Erweiterung für iCloud-Passwörter, aber mit Haken
- Vorsicht: Hacker infizieren Firefox-Nutzer ohne Klick
- Mozilla geschwächt? Firefox-Entwickler streicht Teams für Lobbyarbeit
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