Firefox bekommt Erweiterung für iCloud-Passwörter, aber mit Haken
Apple erweitert die Verfügbarkeit seiner iCloud-Passwörter: Eine neue Erweiterung ermöglicht nun den Zugriff, aber das hat gleich zwei Haken: Das geht nur auf Firefox sowie dem Mac. Windows-Nutzer gehen vorerst leer aus.
Mit der neuen Erweiterung können Firefox-Nutzer auf dem Mac nicht nur auf gespeicherte Passwörter zugreifen, sondern auch neue erstellen. Diese werden automatisch in der iCloud Keychain gespeichert und mit der Passwords-App synchronisiert. Für viele Anwender, die Firefox auf ihrem Mac bevorzugen, könnte dies eine willkommene Alternative zu Apples hauseigenem Safari-Browser darstellen.
Wie Mac Rumors und Ghacks berichten, ist die Veröffentlichung dieser Erweiterung besonders interessant, da sie ursprünglich von einem Drittentwickler namens Aurélien stammte. Apple hat die Kontrolle über die Erweiterung übernommen und sie jetzt offiziell in sein Produktportfolio integriert. Diese Übernahme zeigt Apples zunehmendes Interesse, seine Dienste auch außerhalb des eigenen Ökosystems zugänglich zu machen - auch wenn es sich nur um einen kleinen Schritt der Öffnung handelt.
Für Windows-Nutzer bleibt vorerst nur die Option, auf Chrome oder Edge auszuweichen. Beide Browser werden von Apple mit entsprechenden iCloud-Erweiterungen unterstützt. Es bleibt abzuwarten, ob Apple in Zukunft auch eine Firefox-Erweiterung für Windows anbieten wird.
Die Einrichtung der Erweiterung auf dem Mac erfordert eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme: Nutzer müssen einen Verifizierungscode von ihrem Apple-Gerät eingeben. Dies dient dem Schutz vor unbefugtem Zugriff, insbesondere bei Remote-Log-ins.
Nach der Anmeldung können Nutzer ihre Passwörter automatisch ausfüllen lassen und sogar TOTP-Codes (Time-based One-Time Password) für Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten. Diese Funktionen machen die Erweiterung zu einem leistungsstarken Werkzeug für die Passwortverwaltung.
Siehe auch:
Passwörter synchronisieren leicht gemacht
Apple hat eine lang erwartete Erweiterung veröffentlicht, aber eben nur für Firefox-Nutzer mit Mac: iCloud Passwords ist nun auch für den Mozilla-Browser verfügbar. Diese Neuerung ermöglicht es Mac-Anwendern, ihre in iCloud gespeicherten Passwörter nahtlos mit Firefox zu synchronisieren. Allerdings gibt es einen (weiteren) Haken: Die Erweiterung ist derzeit nur für MacOS Sonoma oder neuere Versionen verfügbar.Mit der neuen Erweiterung können Firefox-Nutzer auf dem Mac nicht nur auf gespeicherte Passwörter zugreifen, sondern auch neue erstellen. Diese werden automatisch in der iCloud Keychain gespeichert und mit der Passwords-App synchronisiert. Für viele Anwender, die Firefox auf ihrem Mac bevorzugen, könnte dies eine willkommene Alternative zu Apples hauseigenem Safari-Browser darstellen.
Wie Mac Rumors und Ghacks berichten, ist die Veröffentlichung dieser Erweiterung besonders interessant, da sie ursprünglich von einem Drittentwickler namens Aurélien stammte. Apple hat die Kontrolle über die Erweiterung übernommen und sie jetzt offiziell in sein Produktportfolio integriert. Diese Übernahme zeigt Apples zunehmendes Interesse, seine Dienste auch außerhalb des eigenen Ökosystems zugänglich zu machen - auch wenn es sich nur um einen kleinen Schritt der Öffnung handelt.
Exklusiv für MacOS Sonoma
Die Beschränkung auf MacOS Sonoma wirft Fragen auf. Die Wichtigste: Warum unterstützt Apple nicht auch ältere MacOS-Versionen oder Windows? Der Grund könnte oder dürfte die neue Passwords-App sein, die mit Sonoma eingeführt wurde. Diese App bietet erweiterte Funktionen zur Passwortverwaltung, die in älteren Versionen der iCloud Keychain nicht verfügbar sind.Für Windows-Nutzer bleibt vorerst nur die Option, auf Chrome oder Edge auszuweichen. Beide Browser werden von Apple mit entsprechenden iCloud-Erweiterungen unterstützt. Es bleibt abzuwarten, ob Apple in Zukunft auch eine Firefox-Erweiterung für Windows anbieten wird.
Die Einrichtung der Erweiterung auf dem Mac erfordert eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme: Nutzer müssen einen Verifizierungscode von ihrem Apple-Gerät eingeben. Dies dient dem Schutz vor unbefugtem Zugriff, insbesondere bei Remote-Log-ins.
Nach der Anmeldung können Nutzer ihre Passwörter automatisch ausfüllen lassen und sogar TOTP-Codes (Time-based One-Time Password) für Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten. Diese Funktionen machen die Erweiterung zu einem leistungsstarken Werkzeug für die Passwortverwaltung.
Zusammenfassung
- Apple veröffentlicht iCloud Passwords-Erweiterung für Firefox auf macOS
- Nur verfügbar für MacOS Sonoma oder neuere Versionen des Betriebssystems
- Ermöglicht Zugriff auf gespeicherte Passwörter und Erstellung neuer Einträge
- Ursprünglich von Drittentwickler erstellt, nun von Apple übernommen
- Windows-Nutzer müssen weiterhin auf Chrome oder Edge ausweichen
- Einrichtung erfordert Verifizierungscode von einem Apple-Gerät
- Unterstützt automatisches Ausfüllen und TOTP-Codes für 2FA
Siehe auch:
- Vorsicht: Hacker infizieren Firefox-Nutzer ohne Klick
- Mozilla geschwächt? Firefox-Entwickler streicht Teams für Lobbyarbeit
- Firefox-Nutzer in Gefahr: Notfall-Update gegen kritische Zero-Day-Lücke
- Firefox trackt Nutzer: Datenschützer nehmen Mozilla ins Visier
- Aufruhr um Firefox-Tracking ohne Einwilligung: Datenschützer alarmiert
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