5G aus dem All: Starlink-Alternative aus der EU schafft Meilenstein
Eutelsat hat einen bedeutenden Durchbruch in der Satellitenkommunikation erzielt: Die erste direkte 5G-Verbindung zwischen Satellit und Smartphone wurde erfolgreich getestet. Bekommen wir eine starke europäische Konkurrenz zu Starlink?
Der erfolgreiche Test nutzte die OneWeb-Satelliten von Eutelsat, die sich in einer niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) befinden. Diese Konstellation, die bisher hauptsächlich für Breitband-Internetdienste eingesetzt wurde, zeigt nun ihr Potenzial für die direkte Mobilfunkkommunikation. Im Gegensatz zu bisherigen Satellitentelefonie-Systemen, die spezielle Endgeräte erfordern, zielt diese Technologie darauf ab, mit handelsüblichen Smartphones zu funktionieren.
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Wie Reuters berichtet, könnte dieser Durchbruch Eutelsat an die Spitze der 5G-NTN-Innovationen katapultieren. Die Technologie ist ein Schlüsselelement der zukünftigen IRIS2-Konstellation, einem ambitionierten europäischen Weltraumprojekt im Wert von 10,6 Milliarden Euro. IRIS2 soll bis 2030 vollständig einsatzbereit sein und insgesamt 288 Satelliten umfassen, darunter 270 in niedriger und 18 in mittlerer Erdumlaufbahn.
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Der Test ist nicht nur in technischer Hinsicht bedeutsam; er markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung der Zusammenarbeit zwischen Netzen auf der Erde und solchen, die von Satelliten unterstützt werden. Damit wird die Kommunikation mit normalen 5G-Endgeräten in Zukunft auch an Orten möglich, wo bisher keine oder nur eine unzureichende Verbindung bestand. Dies könnte zu einer erheblichen Kostensenkung für den Zugang zu Satellitenbreitband führen und die Nutzung von 5G-Geräten weltweit ermöglichen - selbst in den entlegensten Gebieten.
Die europäische Initiative, angeführt von Unternehmen wie Eutelsat, zielt darauf ab, eine starke und unabhängige Position in diesem strategisch wichtigen Sektor zu etablieren. Der erfolgreiche Test von Eutelsat könnte ein entscheidender Schritt sein, um Europa im globalen Rennen um Satellitenkommunikation wettbewerbsfähig zu machen.
Was sind die technischen Details beim Eutelsat 5G-Versuch?
Trotz des technologischen Erfolgs steht Eutelsat vor finanziellen Herausforderungen. Die Aktie des Unternehmens hat im vergangenen Jahr etwa 66 Prozent ihres Wertes verloren, was zur Ausschließung aus dem französischen SBF 120 Index führte. Der jüngste Durchbruch sorgte jedoch für einen Kurssprung von über neun Prozent, was das Vertrauen der Investoren in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens widerspiegelte.
Was denkt ihr über diese Entwicklung? Könnte die direkte 5G-Verbindung über Satelliten unsere Kommunikation revolutionieren? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
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Siehe auch:
Meilenstein in der Satellitenkommunikation
In der Welt der Satellitenkommunikation bahnt sich ein neuer Konkurrenzkampf an. Der französisch-britische Satellitenbetreiber Eutelsat hat gemeinsam mit Partnern wie MediaTek und Airbus Defence and Space einen wichtigen Test durchgeführt: Zum ersten Mal wurde eine direkte 5G-Verbindung zwischen einem Satelliten und einem Smartphone hergestellt. Diese Technologie, bekannt als 5G Non-Terrestrial Network (NTN), könnte die Art und Weise, wie wir globale Konnektivität verstehen, grundlegend verändern.Der erfolgreiche Test nutzte die OneWeb-Satelliten von Eutelsat, die sich in einer niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) befinden. Diese Konstellation, die bisher hauptsächlich für Breitband-Internetdienste eingesetzt wurde, zeigt nun ihr Potenzial für die direkte Mobilfunkkommunikation. Im Gegensatz zu bisherigen Satellitentelefonie-Systemen, die spezielle Endgeräte erfordern, zielt diese Technologie darauf ab, mit handelsüblichen Smartphones zu funktionieren.
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Wie Reuters berichtet, könnte dieser Durchbruch Eutelsat an die Spitze der 5G-NTN-Innovationen katapultieren. Die Technologie ist ein Schlüsselelement der zukünftigen IRIS2-Konstellation, einem ambitionierten europäischen Weltraumprojekt im Wert von 10,6 Milliarden Euro. IRIS2 soll bis 2030 vollständig einsatzbereit sein und insgesamt 288 Satelliten umfassen, darunter 270 in niedriger und 18 in mittlerer Erdumlaufbahn.
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Der Test ist nicht nur in technischer Hinsicht bedeutsam; er markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung der Zusammenarbeit zwischen Netzen auf der Erde und solchen, die von Satelliten unterstützt werden. Damit wird die Kommunikation mit normalen 5G-Endgeräten in Zukunft auch an Orten möglich, wo bisher keine oder nur eine unzureichende Verbindung bestand. Dies könnte zu einer erheblichen Kostensenkung für den Zugang zu Satellitenbreitband führen und die Nutzung von 5G-Geräten weltweit ermöglichen - selbst in den entlegensten Gebieten.
Europäische Antwort
Der Erfolg von Eutelsat kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der globale Wettbewerb im Bereich der Satellitenkommunikation immer intensiver wird. Elon Musks Starlink, mit seiner wachsenden Flotte von derzeit etwa 7000 Satelliten, dominiert bisher den Markt für satellitengestütztes Internet. Auch andere Akteure wie Amazon mit Project Kuiper und das chinesische Unternehmen SpaceSail drängen in den Markt.Die europäische Initiative, angeführt von Unternehmen wie Eutelsat, zielt darauf ab, eine starke und unabhängige Position in diesem strategisch wichtigen Sektor zu etablieren. Der erfolgreiche Test von Eutelsat könnte ein entscheidender Schritt sein, um Europa im globalen Rennen um Satellitenkommunikation wettbewerbsfähig zu machen.
Was sind die technischen Details beim Eutelsat 5G-Versuch?
- Satelliten:
- Eutelsat OneWeb-Satelliten in erdnaher Umlaufbahn
- Diese kreisen näher an der Erde als herkömmliche Satelliten, was schnellere Verbindungen ermöglicht
- Technologie:
- 5G für Satelliten (5G Non-Terrestrial Network, NTN)
- Ermöglicht die Nutzung von 5G-Mobilfunk über Satelliten, nicht nur über Bodenstationen
- Wichtige Bauteile:
- Spezieller Testchip von MediaTek für Satellitenverbindungen
- Simulierte Basisstation (gNB) vom Industrial Technology Research Institute (ITRI)
- Basiert auf dem neuesten 5G-Standard (3GPP Release 17)
- Frequenzbereiche:
- Ku-Band für die Verbindung zwischen Satellit und Endgerät
- Ka-Band für die Verbindung zwischen Satellit und Bodenstation
- Diese Frequenzen ermöglichen schnelle Datenübertragungen
Trotz des technologischen Erfolgs steht Eutelsat vor finanziellen Herausforderungen. Die Aktie des Unternehmens hat im vergangenen Jahr etwa 66 Prozent ihres Wertes verloren, was zur Ausschließung aus dem französischen SBF 120 Index führte. Der jüngste Durchbruch sorgte jedoch für einen Kurssprung von über neun Prozent, was das Vertrauen der Investoren in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens widerspiegelte.
Was denkt ihr über diese Entwicklung? Könnte die direkte 5G-Verbindung über Satelliten unsere Kommunikation revolutionieren? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Eutelsat testet erste direkte 5G-Verbindung zwischen Satellit und Handy
- OneWeb-Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn für Test genutzt
- Teil des europäischen IRIS2-Projekts mit 288 geplanten Satelliten
- Technologie ermöglicht globale 5G-Nutzung auch in entlegenen Gebieten
- Europäische Alternative zu Starlink und anderen Anbietern angestrebt
- Verwendung von Ku-Band- und Ka-Band-Frequenzen für Datenübertragung
- Trotz finanzieller Herausforderungen, Kurssprung nach erfolgreichem Test
Siehe auch:
- USA drohen Ukraine mit Abschaltung von Elon Musks Starlink
- Starlink & Co.: Weltraumschrott wird zur Gefahr für Verkehrsflugzeuge
- Kostenlos über den Wolken surfen: EU-Airline bietet bald Gratis-Starlink
- Ohne Ankündigung verbindet Apple erste iPhones mit Starlink
- Bei Krieg mit Taiwan will China Starlink-Satelliten massenhaft jagen
Thema:
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