Google biedert sich immer mehr Trump an, jetzt auch im Kalender
Google entfernt kulturelle Feiertage aus seinem Kalender. Der Konzern begründet das mit "Skalierbarkeit", doch Nutzer vermuten politische Motive. Und dürften damit auch richtig liegen, denn der Konzern verbiegt sich derzeit massiv, um nicht bei Trump und Co. anzuecken.
Eine der auffälligsten Änderungen betrifft den Google Kalender. Nutzer bemerkten, dass verschiedene kulturelle Feiertage und Gedenktage, die bisher standardmäßig im Kalender vermerkt waren, plötzlich fehlten. Dazu gehören unter anderem der Pride Month im Juni, der Black History Month im Februar sowie der Indigenous Peoples Month im November. Auch der Beginn des Hispanic Heritage Month, der üblicherweise Mitte September beginnt, wurde entfernt.
Wie The Verge berichtet, begründete Google diese Entscheidung damit, dass "die manuelle Pflege hunderter Ereignisse weltweit nicht skalierbar oder nachhaltig" sei. Laut einem Unternehmenssprecher habe man bereits Mitte 2024 begonnen, nur noch öffentliche Feiertage und nationale Gedenktage anzuzeigen, die von der Website timeanddate.com gelistet werden.
Der neue, von Trump angeordnete 'Golf von Amerika'
Die Änderungen haben in den sozialen Medien zu heftigen Diskussionen und Kritik geführt. Viele Nutzer vermuten hinter den Anpassungen politische Motive und werfen Google vor, sich der aktuellen US-Regierung anzubiedern.
Google betont, dass die Änderungen zu den Kalendereinträgen aus rein praktischen Gründen erfolgt seien. Die Pflege einer so großen Anzahl von Ereignissen wäre auf globaler Ebene nicht mehr handhabbar gewesen. Zudem verweist das Unternehmen darauf, dass Nutzer weiterhin die Möglichkeit haben, wichtige Daten manuell ihrem Kalender hinzuzufügen.
Siehe auch:
Kulturelle Feiertage verschwinden aus dem Kalender
Google, einer der einflussreichsten Technologiekonzerne weltweit, hat kürzlich einige bemerkenswerte Änderungen an seinen Produkten vorgenommen. Diese Anpassungen betreffen vor allem den Google Kalender und Google Maps, zwei der meistgenutzten Dienste des Unternehmens. Die Veränderungen haben bei vielen Nutzern für Verwirrung und Unmut gesorgt.Eine der auffälligsten Änderungen betrifft den Google Kalender. Nutzer bemerkten, dass verschiedene kulturelle Feiertage und Gedenktage, die bisher standardmäßig im Kalender vermerkt waren, plötzlich fehlten. Dazu gehören unter anderem der Pride Month im Juni, der Black History Month im Februar sowie der Indigenous Peoples Month im November. Auch der Beginn des Hispanic Heritage Month, der üblicherweise Mitte September beginnt, wurde entfernt.
Wie The Verge berichtet, begründete Google diese Entscheidung damit, dass "die manuelle Pflege hunderter Ereignisse weltweit nicht skalierbar oder nachhaltig" sei. Laut einem Unternehmenssprecher habe man bereits Mitte 2024 begonnen, nur noch öffentliche Feiertage und nationale Gedenktage anzuzeigen, die von der Website timeanddate.com gelistet werden.
Der neue, von Trump angeordnete 'Golf von Amerika'
Umbenennung des Golfs von Mexiko
Neben den Kalenderänderungen sorgte auch eine Anpassung in Google Maps für Aufsehen. Der Kartendienst hat den Golf von Mexiko für US-amerikanische Nutzer nun tatsächlich in "Gulf of America" umbenannt. Diese Änderung erfolgte kurz nachdem die US-Regierung eine entsprechende Umbenennung angeordnet hatte. Google erklärte, man folgt damit der langjährigen Konvention, umstrittene Regionen je nach Standort des Nutzers unterschiedlich zu bezeichnen. Bei uns ist das ebenfalls sichtbar, hier erscheint der Golf von Amerika in Klammern unter dem international anerkannten Namen Golf von Mexiko.Die Änderungen haben in den sozialen Medien zu heftigen Diskussionen und Kritik geführt. Viele Nutzer vermuten hinter den Anpassungen politische Motive und werfen Google vor, sich der aktuellen US-Regierung anzubiedern.
Google betont, dass die Änderungen zu den Kalendereinträgen aus rein praktischen Gründen erfolgt seien. Die Pflege einer so großen Anzahl von Ereignissen wäre auf globaler Ebene nicht mehr handhabbar gewesen. Zudem verweist das Unternehmen darauf, dass Nutzer weiterhin die Möglichkeit haben, wichtige Daten manuell ihrem Kalender hinzuzufügen.
Zusammenfassung
- Google entfernt kulturelle Feiertage aus seinem Kalender und Maps
- Pride Month, Black History Month und andere Gedenktage sind betroffen
- Unternehmen begründet Änderungen mit fehlender Skalierbarkeit
- Golf von Mexiko wird für US-Nutzer in 'Gulf of America' umbenannt
- Kritiker vermuten politische Motive hinter den Anpassungen
- Änderungen führen zu heftigen Diskussionen in sozialen Medien
Siehe auch:
- Google-Captcha in der Kritik: Nicht nur nutzlos, sondern auch Spyware
- Google-Sicherheitsforscher nehmen AMDs Zen-Prozessoren auseinander
- Google Fotos: Neues Wasserzeichen bei KI-Bildmanipulationen
- Ethik geht über Bord: Google will jetzt auch KI für Waffen entwickeln
- Gemini in Google Maps: KI soll das Erkunden von Orten revolutionieren
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